US-Hoteliers drängen Kongress auf steuerliche Entlastungen

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In dieser Woche haben über 250 Mitglieder der American Hotel & Lodging Association (AHLA) den US-Kongress besucht, um sich für steuerliche Erleichterungen und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen stark zu machen, die für die angeschlagene Hotelbranche von zentraler Bedeutung sind. Die Treffen mit Abgeordneten und Senatoren fanden im Rahmen laufender Haushalts- und Steuerverhandlungen in Washington statt.

„Unsere Mitglieder haben ihre Erfahrungen direkt aus der Praxis mitgebracht und wichtige Gesetzesvorhaben adressiert, die der Hotellerie zugutekommen sollen“, sagte Rosanna Maietta, Präsidentin und CEO der AHLA. „Ob Steuerpolitik, Handelsfragen oder Arbeitsmarkt – unsere Gespräche haben gezeigt, dass der Tourismus in Washington weiterhin hohe Aufmerksamkeit genießt.“

Die Delegierten wiesen auf steigende Betriebskosten durch bestehende Steuer- und Handelspolitik sowie auf sinkende Nachfrage im Reisebereich hin. Die AHLA setzt sich deshalb unter anderem für folgende Maßnahmen ein: die dauerhafte Einführung des Steuerabzugs für kleine Unternehmen, die Verlängerung der Abschreibungsmöglichkeiten für Investitionen (Bonus Depreciation), die Beibehaltung des steuerlichen Immobilien-Tauschverfahrens („Like-Kind Exchange“), sowie steuerfreie Trinkgelder für Hotelangestellte.

Auch die Anpassung des H-2B-Visa-Programms zur Rekrutierung von Saisonkräften und die Verteidigung des Franchise-Modells – auf das mehr als die Hälfte aller Hotels in den USA setzen – standen auf der Agenda. Letzteres sichert nach AHLA-Angaben 2,8 Millionen Arbeitsplätze.

Im Rahmen der politischen Gespräche wurden außerdem mehrere Politiker für ihr Engagement geehrt. Die „Spirit of Hospitality Awards“ gingen unter anderem an Senatorin Amy Klobuchar (D-MN), Senatorin Ashley Moody (R-FL) und den republikanischen Abgeordneten Tim Walberg (MI-05). Walberg betonte in seiner Dankesrede die Bedeutung verlässlicher politischer Rahmenbedingungen für unternehmerisches Wachstum im Tourismussektor.


 

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