Vater schickt Sohn nach Zechprellerei zum Arbeitseinsatz

| War noch was…? War noch was…?

Während eines Urlaubs auf Malta sind fünf italienische Jugendliche nach einem ausgiebigen Mittagessen in einem Restaurant ohne zu zahlen abgehauen. Was sie nicht ahnten: Der Vater eines Zechprellers erfuhr von dem Vorfall in der lokalen Presse und verdonnerte seinen Sohn zum Arbeitseinsatz.

Laut einem Bericht der Frankfurter Rundschau wurde die dreiste Masche von einer Überwachungskamera des Restaurants „Pasta & Co“ auf der Mittelmeer-Insel aufgezeichnet und der Polizei in Malta gemeldet. Außerdem erkannte einer der Restaurantbesitzer den Dialekt der Jugendlichen und war sich sicher, dass dieser aus der Gemeinde Ragusa aus Sizilien stammt. Er veröffentlichte schließlich in der Zeitung „Il Corriere Di Ragusa“ einen Artikel über die Zechprellerei. Der Vater des Jugendlichen erkannte seinen Sohn auf den Bildern und kontaktierte umgehend den betroffenen Restaurantbesitzer.

Der Vater entschuldigte sich und bot an, die Rechnung in Höhe von 100 Euro zu begleichen. Die Restaurantbesitzer entschieden stattdessen, das Geld für wohltätige Zwecke zu spenden, woraufhin der Vater die Spende auf 250 Euro aufstockte.

Doch damit nicht genug: Der Vater wollte seinem Sohn eine Lektion erteilen und bot an, den Jugendlichen einen Monat lang ohne Bezahlung im Restaurant arbeiten zu lassen, um ihm die Ernsthaftigkeit seines Verhaltens zu verdeutlichen.

Die Restaurantbesitzer zeigten sich dankbar für diese unerwartete Wendung und teilten die Geschichte auf ihren sozialen Medien. Mittlerweile scheint für sie der Vorfall abgeschlossen zu sein, doch es bleibt abzuwarten, ob die Zechprellerei der Jugendlichen rechtliche Konsequenzen haben wird.

 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Doris White, George Blue oder John Black: Im Luxushotel der Familie Block haben die mutmaßlichen Entführer unter fiktiven Farben-Namen gewohnt. Das berichtete ein früherer Angestellter, der am Empfang arbeitete, als Zeuge am 29. Prozesstag vor dem Landgericht Hamburg. Es ging auch um die verursachten Kosten.

Der Waldgasthof Buchenhain im Süden von München sorgt derzeit mit einer ungewöhnlichen Aktion für internationales Aufsehen. Inhaber Stefan Kastner beliefert seinen Nachbarn, den FC-Bayern-Stürmer Harry Kane, nach jedem erzielten Treffer mit einem kostenlosen Schnitzel.

Die Haft soll sicherstellen, dass die Ermittlungen ordnungsgemäß durchgeführt werden können, sagt das Gericht. Was der Barbesitzer tun muss, um wieder auf freien Fuß zu kommen.

In Celle in Niedersachsen ist am Sonntagabend ein Streit eskaliert. Nach Angaben der Polizei führte die Beschädigung eines rund zwei Meter hohen Schneemannes zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Passanten und Restaurantmitarbeitern.

Nach der kurzfristigen Absage der Bundesligabegegnung zwischen dem SV Werder Bremen und der TSG Hoffenheim, ist eine Entscheidung über den Verbleib der bereits produzierten Lebensmittel gefallen. Der Verein und der zuständige Caterer Supreme Sports Hospitality gaben die für das Heimspiel vorbereiteten Speisen an die Bremer Suppenengel weiter.

Nach der Vernehmung des mutmaßlichen Kopfs der Entführer der Block-Kinder in der Silvesternacht 2023/24 hat die angeklagte Mutter, Christina Block, ihre Unschuld vor Gericht betont. Eine überhastete Aktion wie Silvester hätte sie nie in Auftrag gegeben, sagte die 52-Jährige in einer Erklärung vor der Strafkammer.

Bei einer schweren Verpuffung im Kölner Hotel Löwenbräu wurden am Mittwoch drei Personen verletzt. Eine gesamte Etage des Gebäudes in der Altstadt wurde zerstört, während ein Großaufgebot der Feuerwehr Schlimmeres verhinderte.

Ein ungewöhnlicher Vorfall in einem Hotel an der Münchner Maximilianstraße hat am Wochenende einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Mischlingshund verhinderte durch aggressives Verhalten, dass seine Besitzer ihr Zimmer verlassen konnten.

Tim Raue präsentiert seine neue Currywurst-Interpretation für den Berliner Fernsehturm. Die Rezeptur vereint eine Kult-Wurst aus dem Ruhrgebiet mit Berliner Saucen-Tradition und feiert auf der Grünen Woche Premiere.

Mehr als zwei Wochen mietet ein Mann ein Hotelzimmer in Sachsen-Anhalt. Er macht es sich gemütlich. So sehr, dass nun die Polizei ermittelt.