Vater schickt Sohn nach Zechprellerei zum Arbeitseinsatz

| War noch was…? War noch was…?

Während eines Urlaubs auf Malta sind fünf italienische Jugendliche nach einem ausgiebigen Mittagessen in einem Restaurant ohne zu zahlen abgehauen. Was sie nicht ahnten: Der Vater eines Zechprellers erfuhr von dem Vorfall in der lokalen Presse und verdonnerte seinen Sohn zum Arbeitseinsatz.

Laut einem Bericht der Frankfurter Rundschau wurde die dreiste Masche von einer Überwachungskamera des Restaurants „Pasta & Co“ auf der Mittelmeer-Insel aufgezeichnet und der Polizei in Malta gemeldet. Außerdem erkannte einer der Restaurantbesitzer den Dialekt der Jugendlichen und war sich sicher, dass dieser aus der Gemeinde Ragusa aus Sizilien stammt. Er veröffentlichte schließlich in der Zeitung „Il Corriere Di Ragusa“ einen Artikel über die Zechprellerei. Der Vater des Jugendlichen erkannte seinen Sohn auf den Bildern und kontaktierte umgehend den betroffenen Restaurantbesitzer.

Der Vater entschuldigte sich und bot an, die Rechnung in Höhe von 100 Euro zu begleichen. Die Restaurantbesitzer entschieden stattdessen, das Geld für wohltätige Zwecke zu spenden, woraufhin der Vater die Spende auf 250 Euro aufstockte.

Doch damit nicht genug: Der Vater wollte seinem Sohn eine Lektion erteilen und bot an, den Jugendlichen einen Monat lang ohne Bezahlung im Restaurant arbeiten zu lassen, um ihm die Ernsthaftigkeit seines Verhaltens zu verdeutlichen.

Die Restaurantbesitzer zeigten sich dankbar für diese unerwartete Wendung und teilten die Geschichte auf ihren sozialen Medien. Mittlerweile scheint für sie der Vorfall abgeschlossen zu sein, doch es bleibt abzuwarten, ob die Zechprellerei der Jugendlichen rechtliche Konsequenzen haben wird.

 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der frühere Anwalt von Christina Block, Otmar Kury, tritt als Zeuge im Prozess auf. Wegen seiner Schweigepflicht darf er nur wenig sagen. Eine Botschaft aber ist ihm wichtig.

Die Arbeiterkammer Wien warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Zusammenhang mit Buchungen über Booking.com. Kunden erhalten gefälschte E-Mails von vermeintlichen Unterkünften mit der Aufforderung, Buchungs- oder Kreditkartendaten zu bestätigen.

Zwei mit einer Schusswaffe ausgestattete Männer haben versucht, ein Hotel in Berlin-Siemensstadt auszurauben. Ein Rezeptionist wurde bei dem Überfall verletzt.

 

Das inzwischen abgerissene Hotel Rittersturz in Koblenz ist vom rheinland-pfälzischen Landtag als «Ort der rheinland-pfälzischen Demokratiegeschichte» ausgezeichnet worden. An das ehemalige Tagungshotel erinnert heute ein Denkmal.

Christian Rach übernimmt im Frühjahr 2027 erneut die Rolle des Restauranttesters bei RTL. Die Bekanntgabe markiert die Rückkehr zu jener Produktion, mit welcher er bereits in den frühen 2000er Jahren erfolgreich war.

Was passiert, wenn man die bayerische Spezialität nachmittags genießt? Eine Ernährungsexpertin bringt Klarheit in den Mythos und erklärt auch, wie lange die Weißwurst frisch im Kühlschrank bleibt.

Die Gerichte auf Mallorca sind völlig überlastet. Das bekommen auch die acht Hobbykegler aus dem Münsterland zu spüren, die auf der Urlaubsinsel bereits seit 2022 der Brandstiftung beschuldigt werden.

Die Wiesn steht in den Startlöchern. Welche Temperaturen der Deutsche Wetterdienst zum Beginn des 191. Oktoberfests derzeit vorhersagt, verrät ein Meteorologe.

500 Euro sollte ein Tavernenbesitzer auf der griechischen Insel Syros zahlen, weil den Beamten der Fisch in seinem Kühlschrank zu frisch erschien, als dass die dazugehörige Rechnung stimmen könnte. Der Wirt ging dagegen vor.

An einer Bar in der Offenbacher Innenstadt hat es am frühen Morgen eine Explosion gegeben. Dabei gingen Schaufensterscheiben der Bar und eines gegenüberliegenden Cafés zu Bruch. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.