Vater schickt Sohn nach Zechprellerei zum Arbeitseinsatz

| War noch was…? War noch was…?

Während eines Urlaubs auf Malta sind fünf italienische Jugendliche nach einem ausgiebigen Mittagessen in einem Restaurant ohne zu zahlen abgehauen. Was sie nicht ahnten: Der Vater eines Zechprellers erfuhr von dem Vorfall in der lokalen Presse und verdonnerte seinen Sohn zum Arbeitseinsatz.

Laut einem Bericht der Frankfurter Rundschau wurde die dreiste Masche von einer Überwachungskamera des Restaurants „Pasta & Co“ auf der Mittelmeer-Insel aufgezeichnet und der Polizei in Malta gemeldet. Außerdem erkannte einer der Restaurantbesitzer den Dialekt der Jugendlichen und war sich sicher, dass dieser aus der Gemeinde Ragusa aus Sizilien stammt. Er veröffentlichte schließlich in der Zeitung „Il Corriere Di Ragusa“ einen Artikel über die Zechprellerei. Der Vater des Jugendlichen erkannte seinen Sohn auf den Bildern und kontaktierte umgehend den betroffenen Restaurantbesitzer.

Der Vater entschuldigte sich und bot an, die Rechnung in Höhe von 100 Euro zu begleichen. Die Restaurantbesitzer entschieden stattdessen, das Geld für wohltätige Zwecke zu spenden, woraufhin der Vater die Spende auf 250 Euro aufstockte.

Doch damit nicht genug: Der Vater wollte seinem Sohn eine Lektion erteilen und bot an, den Jugendlichen einen Monat lang ohne Bezahlung im Restaurant arbeiten zu lassen, um ihm die Ernsthaftigkeit seines Verhaltens zu verdeutlichen.

Die Restaurantbesitzer zeigten sich dankbar für diese unerwartete Wendung und teilten die Geschichte auf ihren sozialen Medien. Mittlerweile scheint für sie der Vorfall abgeschlossen zu sein, doch es bleibt abzuwarten, ob die Zechprellerei der Jugendlichen rechtliche Konsequenzen haben wird.

 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Stue Berlin veranstaltet im Juni 2026 den Minigolf Cup Berlin. Laut Mitteilung gehen sämtliche Erlöse der Benefizveranstaltung an den Verein Vincentino e.V. zugunsten kultureller Bildungsprojekte in Berlin.

In einem Hotel in Stuttgart-Nord ist am Dienstagabend ein Brand im Heizraum ausgebrochen. Wegen starker Rauchentwicklung mussten die Gäste das Gebäude verlassen und anderweitig untergebracht werden.

In Staffel 2 seiner kulinarischen Reiseserie probiert Stanley Tucci wieder allerlei Köstlichkeiten. Im Interview verrät er, wo es ihn immer wieder hinzieht und was ihm besonders geschmeckt hat.

Nach dem Ausbruch des Hantavirus hat das Kreuzfahrtschiff «Hondius» die Urlaubsinsel Teneriffa erreicht. Die Rückführung der Passagiere soll unter außergewöhnlichen Sicherheitsvorkehrungen ablaufen.

Eine Gaststätte ist bei einem Brand in Speyer zerstört worden. Feuerwehrleute versuchten das Lokal zu löschen, aber ohne Erfolg. Das Lokal brannte komplett aus. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 300.000 Euro.

Ein betrunkener US-Soldat verursachte einen Sachschaden von 60.000 Euro in einem Hotel in Bergen. Gemäß internationaler Abkommen übernimmt zunächst die norwegische Marine die Kosten und prüft nun Regressansprüche gegen die USA.

Mehr als vier Jahrzehnte blieb der Mord an einer Küchenhilfe ungelöst – jetzt führt eine alte DNA-Spur zu einem Verdächtigen. Welche Technik die Ermittler auf die entscheidende Fährte brachte.

Die japanische Brauerei Dassai und Mitsubishi Heavy Industries haben nach eigenen Angaben erstmals Sake unter Bedingungen produziert, die der Mondschwerkraft ähneln. Eine 100-Milliliter-Flasche wurde nun für umgerechnet rund 587.000 Euro verkauft.

Die Freunde Nic Iburg und Hendrik Pietschmann haben auf Borkum ein Hotel in Eigenregie saniert und dabei konsequent auf die Hilfe ihrer Social-Media-Community gesetzt. Trotz logistischer Hürden und fehlender Ausbildung gelang die Eröffnung zum 1. Mai, unterstützt durch das Fachwissen ihrer digitalen Follower.

Mehrere Monate nach dem Brand in einem Lokal im Spreewald nehmen die Ermittler einen Tatverdächtigen fest. Bei Durchsuchungen machen sie ungewöhnliche Funde.