Vermeintliche Finanzexperten betrügen Hoteliers aus Südtirol um 140.000 Euro

| War noch was…? War noch was…?

Die Finanzpolizei von Treviso hat drei Personen angezeigt, die verdächtigt werden, zwei Hoteliers aus Südtirol um 140.000 Euro betrogen zu haben. Die Hotelbesitzer waren in finanzieller Schieflage, als die vermeintlichen Finanzexperten ihnen Hilfe anboten. Gegen eine Zahlung von 140.000 Euro für Beratungsleistungen sollte eine Anleihe in Höhe von vier Millionen Euro vermittelt werden.

Wie unter anderem Stol.it berichtete, begannen die Ermittlungen, nachdem die beiden Südtiroler Unternehmer Anzeige erstattet hatten. Ein Berater aus Bergamo hatte sie gedrängt, nach einer „alternativen“ Finanzierung zu suchen. Dieser Berater leitete sie an einen Kollegen aus Treviso weiter, der eine rumänische Firma als Vermittler empfahl. Diese Firma behauptete, über einen römischen Anwalt mit einem ausländischen Fonds verbunden zu sein.

Die Unternehmer wurden aufgefordert, 140.000 Euro auf ein rumänisches Bankkonto zu überweisen, um eine Beratung zu erhalten und eine Anleihe über vier Millionen Euro zu beantragen, die auf dem amerikanischen Markt platziert werden sollte. Es wurden lediglich jährliche Zinszahlungen und die Rückzahlung des Kapitals bei Fälligkeit der Anleihe vereinbart. Trotz der Zahlung dieser „Beratungsgebühr“ wurde der Kredit jedoch nie gewährt.

Später wurden die Hoteliers gezwungen, einen Zusatzvertrag zum ursprünglichen Beratungsvertrag zu unterzeichnen. Dieser Vertrag ersetzte die rumänische Firma durch ein anderes Unternehmen, das später Konkurs ging und die Verdächtigen von allen vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Hoteliers entband.

Die Finanzpolizei von Treviso stellte fest, dass die Zahlung an die rumänische Firma jedoch den drei Verdächtigen, dem Berater aus Bergamo, dem Finanzberater aus Treviso und dem römischen Anwalt, zugutekam.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Restaurant Wintzell’s Oyster House in Alabama löst ein Jahrzehnte altes Versprechen ein und serviert einem 80-Jährigen und seinem Vater kostenlose Austern. Die Einlösung der historischen Offerte sorgt für internationale Aufmerksamkeit.

Seit Juli wird vor dem Landgericht Hamburg der Fall um die Entführung zweier Kinder der Unternehmerin Christina Block verhandelt. Im Gerichtssaal kommt es wieder zu Wortgefechten.

In einem Lokal in Raunheim nahe dem Frankfurter Flughafen sind zwei Menschen getötet worden. Am Vormittag lief eine Fahndung mit Hubschrauber und einem größeren Polizeiaufgebot nach dem noch unbekannten Schützen. Viele Details sind noch nicht bekannt.

Der spektakuläre Transport des Airbus «Kurt Schumacher» in den Serengeti-Park zieht ein juristisches Nachspiel nach sich. Während der Umbau zum Flugzeug-Restaurant läuft, fordert der Park 2,4 Millionen Euro Schadenersatz von einer Logistikfirma.

Der niederösterreichische Vier-Hauben-Koch Bernhard Zimmerl unterstützte Wolfgang Puck zum dritten Mal bei der Verpflegung der Oscar-Preisträger in Los Angeles und servierte österreichische Klassiker in exklusiver Variation.

Star-Koch Wolfgang Puck tischte nach der Oscar-Gala wieder für die prominenten Gäste auf - in diesem Jahr zum 32. Mal. Der Österreicher kennt die Vorlieben der Stars. Und er findet, sie sollten mehr essen.

Ein 47 Jahre alter Mann soll in einem Hotel in Werne im Münsterland seine Mutter erstochen und sich danach selbst mit einem Messer schwer verletzt haben. Zum Motiv gab es zunächst keinerlei Angaben. Eine Mordkommission ermittelt. 

Die Staatsanwaltschaft Stralsund stellt die Ermittlungen nach dem tödlichen Kohlenmonoxid-Austritt in einem Hotel auf Usedom ein. Ein technischer Defekt am Blockheizkraftwerk wurde als Ursache identifiziert, ein strafbares Verschulden konnte jedoch nicht nachgewiesen werden.

Hätte eine Kontaktaufnahme der Polizei zu Christina Block unmittelbar nach der Entführung ihrer Kinder ihre Unschuld belegen können? So argumentiert ihr Verteidiger nach der Aussage einer Polizistin.

Mehrere Menschen in einem Hotel leiden in Nacht zum Sonntag an Erbrechen und Durchfall. Das hessische Landeslabor hat nun das Norovirus nachgewiesen.