Weniger Patienten auf nasser Wiesn

| War noch was…? War noch was…?

Weiter nasskaltes Wetter hat auch am Montag das Interesse am Oktoberfest gedämpft. Auf den Straßen des Festgeländes herrschte wenig Betrieb - die meisten zog es ins Bierzelt. Die Wiesn-Sanitätsstation musste bisher weniger Patienten versorgen als bei der letzten Wiesn 2019 - vor der Corona-Pandemie.

Vor allem am Sonntag sei es wetterbedingt ruhig gewesen, teilte die Aicher Ambulanz am Montag mit. Die Patienten waren demnach in der Mehrzahl zwischen 16 und 25 Jahre alt. Blasenpflaster seien besonders gefragt gewesen. Ein Grund war wohl der kilometerlange Trachten- und Schützenzug durch die Stadt.

Zudem mussten die Helfer am Sonntag eine Patientin mit zu viel Alkohol in die Station tragen - laufen konnte die eine junge US-Amerikanerin nicht mehr. Am Samstag war das erste Alkoholopfer ebenfalls eine junge Frau gewesen. Knapp 620 Patienten versorgten die Teams am Samstag und Sonntag - 2019 waren es allein am Samstag fast 560 gewesen.

An die 30 Mal sei bereits der mobile Computertomograph (CT) im Einsatz gewesen, der - den Ärzten zufolge eine Weltpremiere - erstmals auf einem Volksfest steht. CTs wurden vor allem bei Kopfverletzungen gemacht, um eine lebensbedrohliche Hirnblutung auszuschließen und den Verletzten eine Einweisung ins Krankenhaus zu ersparen. Nur fünf Prozent der Patienten der Sanitätsstation mussten in Kliniken.

Taschendiebfahnder nehmen mehrere Täter fest

Speziell ausgebildete und eigens zum Oktoberfest angereiste Taschendiebfahnder haben am Wochenende mehreren Tätern das Handwerk gelegt. Am Sonntagabend beobachten die Ermittler einen 39-jährigen Münchner, der mehrere Jacken mitnahm und in eine Putzkammer brachte. Der Mann, der als Reinigungskraft arbeitete, wurde kontrolliert und vorläufig festgenommen, wie die Wiesnwache der Polizei am Montag mitteilte. Auch zwei 18 und 19 Jahre alte Männer versuchten Jacken zu stehlen - und wurden festgenommen.

Ein 34 Jahre alter Mann, der einer 20-jährigen Amerikanerin das Mobiltelefon aus der Handtasche entwendet hatte, wurde ebenfalls dingfest gemacht. Als die Frau das Fehlen des Telefons feststellte, rief eine Bekannte die Nummer an. Es meldete sich ein Mann, der für die Rückgabe mehrere Hundert Euro forderte. Die 20-Jährige vereinbarte mit diesem einen Übergabeort auf dem Festgelände - und verständigte die Polizei auf der Wiesnwache. Bei dem Mann wurden weitere Mobiltelefone gefunden. Er kam in Gewahrsam.

Schon am Samstag hatten eigens angereiste Taschendiebfahnder aus Frankfurt zwei Frauen unweit des Münchner Hauptbahnhofes festgenommen, die mutmaßlich einer Kundin in einem Münchner Geschäft die Geldbörse gestohlen hatten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Celle in Niedersachsen ist am Sonntagabend ein Streit eskaliert. Nach Angaben der Polizei führte die Beschädigung eines rund zwei Meter hohen Schneemannes zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Passanten und Restaurantmitarbeitern.

Nach der kurzfristigen Absage der Bundesligabegegnung zwischen dem SV Werder Bremen und der TSG Hoffenheim, ist eine Entscheidung über den Verbleib der bereits produzierten Lebensmittel gefallen. Der Verein und der zuständige Caterer Supreme Sports Hospitality gaben die für das Heimspiel vorbereiteten Speisen an die Bremer Suppenengel weiter.

Nach der Vernehmung des mutmaßlichen Kopfs der Entführer der Block-Kinder in der Silvesternacht 2023/24 hat die angeklagte Mutter, Christina Block, ihre Unschuld vor Gericht betont. Eine überhastete Aktion wie Silvester hätte sie nie in Auftrag gegeben, sagte die 52-Jährige in einer Erklärung vor der Strafkammer.

Bei einer schweren Verpuffung im Kölner Hotel Löwenbräu wurden am Mittwoch drei Personen verletzt. Eine gesamte Etage des Gebäudes in der Altstadt wurde zerstört, während ein Großaufgebot der Feuerwehr Schlimmeres verhinderte.

Ein ungewöhnlicher Vorfall in einem Hotel an der Münchner Maximilianstraße hat am Wochenende einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Mischlingshund verhinderte durch aggressives Verhalten, dass seine Besitzer ihr Zimmer verlassen konnten.

Tim Raue präsentiert seine neue Currywurst-Interpretation für den Berliner Fernsehturm. Die Rezeptur vereint eine Kult-Wurst aus dem Ruhrgebiet mit Berliner Saucen-Tradition und feiert auf der Grünen Woche Premiere.

Mehr als zwei Wochen mietet ein Mann ein Hotelzimmer in Sachsen-Anhalt. Er macht es sich gemütlich. So sehr, dass nun die Polizei ermittelt.

Auf dem Neujahrsempfang 2026 der Hamburger Block-Gruppe hat sich Firmenchef Eugen Block zum Sorgerechtsstreit um seine Enkelkinder geäußert. Der Hamburger Gastronom Eugen Block hofft weiter auf die Hilfe der Justiz.

Ein Aushang gegen Israelis hat für ein Fürther Restaurant keine juristischen Folgen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung wurden eingestellt. Die rechtliche Prüfung habe ergeben, dass der Straftatbestand nicht erfüllt sei.

Nirgendwo wird so viel Blauflossenthun gegessen wie in Japan. Bei der alljährlichen Neujahrsauktion in Tokio blätterte ein Sushi-Betreiber jetzt eine stattliche Summe hin.