„Wie ein Erdbeben“: Baukran stürzt auf Hotel

| War noch was…? War noch was…?

Im österreichischen Gröbming entkamen Hotelier Karl Peitler und seine Nachbarn nur knapp einer Katastrophe: Ein Baukran verlor plötzlich seine Stabilität und stürzte mitten in der Nacht auf sein Hotel. Er durchschlug die Dachkonstruktion und hinterließ einen Schaden „in umfassendem Ausmaß“. Verletzt wurde niemand.

Gegenüber der Kronen Zeitung erklärte Anwohner Hermann Wiesner, auf dessen Grundstück sich der Baukran befand, dass sich offenbar ein Hohlraum unter der Wiese befand. „Die Stütze des Krans ist dadurch eingeknickt. Da kann wirklich niemand etwas dafür. Die Betonplatten waren stark genug“, so Wiesner.

Dass niemand bei dem Unfall zu Schaden kam, scheint reines Glück zu sein, denn im Hotel von Karl Peitler befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks keine Gäste. „Letzte Woche waren noch Gäste da, das hätte schlimm enden können“, erklärte der Hotelier gegenüber der Zeitung. Trotzdem sitzt der Schock noch bei allen Nachbarn tief. Der Einschlag des Krans sei „wie ein Erdbeben“ gewesen, sagte auch ein Nachbar des Hotels.

Trotzdem ist sich Karl Peitler sicher, dass die Schäden schnell behoben werden können. Bereits am 15. Dezember will der Hotelier in die Wintersaison starten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Blockierte Notausgänge, fehlender Brandschutz: Nach dem Pub-Feuer mit 30 Toten in Bangkok soll es Konsequenzen geben. Im Fokus stehen nicht nur Gesetze, sondern auch das Verhalten der Clubbetreiber.

Eine 40-jährige Frau ist in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste sie unter beengten Bedingungen mit einer Spezialtrage über zwei Stockwerke retten.

Das Castel Fragsburg bei Meran nimmt einen renovierten Tennisplatz in Betrieb. Die Anlage aus den 1970er-Jahren wurde nach einer langen Phase der Verwilderung für den Hotelbetrieb wieder instand gesetzt.

Neue Erkenntnisse nach der Feuerkatastrophe in Thailand: Ermittler sprechen von blockierten Notausgängen in dem Lokal und möglichen Verstößen gegen Brandschutzauflagen. Derweil steigt die Zahl der Toten.

27 Tote, mindestens 63 Verletzte – ein Brand in einem Lokal in der thailändischen Hauptstadt Bangkok erschüttert. Laut Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt prüfen die Ermittler unter anderem, ob Notausgänge versperrt gewesen seien und das Lokal die Brandschutzauflagen erfüllt habe. 

Auf ihrem Ryanair-Flug nach Bayern hören Passagiere kurz nach dem Start einen lauten Knall. Eine Fensterscheibe zerbricht, es folgen dramatische Szenen - und ein wohl glimpfliches Ende des Vorfalls.

Am 11. Juli 2025 startete am Landgericht Hamburg der spektakuläre Prozess um die Entführung der Block-Kinder. Was 63 Verhandlungstage später immer noch offen ist.

Kein Ganzkörper-Badeanzug für Musliminnen im Hotelpool? Das wertet die österreichische Justiz als Diskriminierung. Für die Tourismusbranche hat der Fall Signalwirkung.

Tausende protestieren in Tirana gegen Luxus-Resorts im Naturschutzgebiet – und setzen mit rosaroten Flamingos Regierungschef Edi Rama unter Druck. Bahnt sich im kleinen Balkanland ein Umbruch an?

Angebranntes Essen in einer Personalküche hat in Bad Reichenhall einen nächtlichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Rund 250 Hotelgäste mussten das Gebäude verlassen, verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.