Wiesnchef zieht zum Oktoberfest ins Hotel

| War noch was…? War noch was…?

Der neue Wiesnchef Christian Scharpf will während des Oktoberfests ins Hotel ziehen. Aus praktischen Gründen: «Ich habe mir auf eigene Kosten ein Zimmer direkt an der Wiesn gebucht, um in der Hochphase der Festzeit jederzeit schnell vor Ort sein zu können», sagte Scharpf der Deutschen Presse-Agentur. 

Frühschicht mit Sicherheitslage

Der 53-jährige SPD-Politiker, der im März auch das Amt des Wirtschaftsreferenten übernommen hat, wohnt mit seiner Familie im Stadtteil Maxvorstadt - eigentlich nur ein paar Kilometer Luftlinie zum Festgelände. Zur Wiesnzeit allerdings herrscht in U- und S-Bahnen sowie an den Bahnhöfen rund um das Oktoberfest regelmäßig dichtes Gedränge - und sogar zu Fuß geht es oft nur Stop-and-Go Richtung Fest.

Der Festleiter ist gleich frühmorgens gefragt – noch vor Öffnung des Geländes. «Der erste Termin ist in aller Früh die Lagebesprechung mit den Sicherheitsbehörden», sagte Scharpf. Danach folgt ein dichter Terminplan, ein Termin jage den nächsten. «Es ist wichtig, den Überblick zu behalten, präsent zu sein und zu schauen, dass alles läuft.»

«Hotel Wiesn» hat sich bewährt

Mit der Hotelbuchung folgt Scharpf dem Beispiel des vorherigen Wiesnchefs Clemens Baumgärtner (CSU). «Mein Vorgänger hatte das auch schon so gehandhabt und daran habe ich mich orientiert.» Baumgärtner hatte 2022 erstmals ein Hotel am Festgelände genommen - ebenfalls, um näher dran zu sein, auch für einen möglichen Notfall in der Nacht. Die ist für den Leiter des größten Volksfestes der Welt kurz. 17 oder 18 Stunden, so Baumgärtner, habe sein Wiesntag stets gedauert. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wie viele Schläge braucht Münchens neuer OB beim legendären Wiesn-Anstich? Dominik Krause hat wie seine Vorgänger ein Anzapftraining absolviert - und sagt, warum das vor dem Auftritt wichtig ist.

Für den Mord an seinem ehemaligen Chef ist ein 29-Jähriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Mann hatte im Oktober vergangenen Jahres den 50 Jahre alten Gastwirt in dessen Lokal in Rheinfelden mit einem Hammer getötet.

Wegen einer Bedrohung aus dem Iran hat das Weiße Haus bei Donald Trumps Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei Berichten zufolge zu einer ungewöhnlichen List gegriffen. Der Präsident stieg vor Kameras in die Air Force One, wechselte laut «Washington Post» anschließend aber unbemerkt in einen Catering-Container.

Erst stimmte offenbar der Belag nicht, dann war eine Pizza den Kunden zu klein - und schließlich rückte die Polizei an. Aus einer Reklamation in einer Pizzeria in Osnabrück soll eine handfeste Auseinandersetzung geworden sein.

Mitten in der Hauptreisezeit sorgt Europas aktivster Vulkan auf Sizilien für große Probleme. In Catania kann am Morgen nur eine einzige Maschine starten. Touristen sind verzweifelt.

Eine 110 Jahre alte Hütte im Oberallgäu brennt Anfang des Monats nieder - der Schaden ist nicht so hoch wie zunächst befürchtet. Und es gibt Erkenntnisse zur Brandursache.

Ein Mann randaliert in einem Hotelzimmer in Leipzig. Nach diesem Vorfall wird gegen den Freiberger OB Philipp Preißler ermittelt. Seine Amtsgeschäfte übernimmt derweil ein anderer Politiker.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat Äußerungen einer Restaurantbesucherin nach einem Vorfall mit Mäuseköder im Gastraum als zulässige Meinungsäußerungen eingestuft. Ihr Dackel hatte Ködermaterial gefressen und musste anschließend in einer Tierklinik behandelt werden.

Bei einer Auseinandersetzung in einer Bielefelder Gaststätte werden fünf Menschen verletzt. Die Polizei muss einschreiten und die Party wird frühzeitig beendet.

Nach einer mutmaßlich missbräuchlichen Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Berliner Hotel soll ein 31-jähriger Gast Einsatzkräfte angegriffen und Widerstand geleistet haben. Ein Polizist setzte daraufhin ein Distanzelektroimpulsgerät ein.