Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Regionales Bier dominiert die Vorlieben der österreichischen Konsumenten. Der neue Bierkulturbericht der Brau Union zeigt außerdem, wie verbreitet alkoholfreies Bier ist und welche Unterschiede zwischen den Bundesländern bestehen.
Der weltweite Wellnessmarkt erreicht laut McKinsey ein Volumen von 2,7 Billionen US-Dollar. Eine neue Studie zeigt, wie sich Gesundheitsbewusstsein, Ernährungsgewohnheiten und die Nutzung Künstlicher Intelligenz verändern. Auch ältere Verbraucher beschäftigen sich zunehmend mit Wellness.
Wer eine Gehaltserhöhung erreichen möchte, sollte gut vorbereitet ins Gespräch mit dem Arbeitgeber gehen. Entscheidend sind die eigene Verhandlungsposition, überzeugende Argumente und ein souveränes Auftreten. Zwei Experten erklären, worauf es ankommt und welche Fehler Arbeitnehmer vermeiden sollten.
Die heimischen Unternehmen des Gastgewerbes verbuchten im September real 0,1 Prozent und nominal 2,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum August 2015 lagen die Umsätze real 0,7 Prozent und nominal 0,3 Prozent niedriger. Die Beherbergung setzte dabei real 0,5 Prozent weniger und nominal 1,5 Prozent mehr um als im September 2014. In der Gastronomie lagen die Umsätze real 0,5 Prozent und nominal 3,1 Prozent höher.
Im Rahmen einer Umfrage der Fachzeitschrift „Sternklasse“ bewertete die Gastronomiebranche die bundesweiten Restaurantführer in Sachen Kompetenz, Sorgfalt, Unabhängigkeit, Seriosität, Zuverlässigkeit und Informationsgehalt. Das Ergebnis: Michelin bleibt klar vorn, Gusto rückt auf Platz zwei, Gault Millau landet abgeschlagen auf dem dritten Platz.
Die Zahl der jugendlichen Komasäufer geht weiter zurück. 22.391 Patienten zwischen zehn und 19 Jahren wurden im letzten Jahr wegen Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt – dies war ein Rückgang um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so das Statistische Bundesamt. Den größten Teil der exzessiven Teenie-Trinker bilden nach wie vor Jungs und junge Männer.
Aufatmen bei den Bierbrauern – die Deutschen haben doch noch Durst. Von Juli bis September stieg der Inlandsabsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent auf 21,9 Millionen Hektoliter. Die EU-Länder kauften 2,9 Millionen Hektoliter, was einem Zuwachs von 2,5 Prozent entspricht. Die Nachfrage aus Drittländern stieg sogar um 20,6 Prozent auf 1,7 Millionen Hektoliter.
Beste Stimmung auf dem deutschen Arbeitsmarkt – die Zahl der Arbeitslosen sank im Oktober auf 2,649 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren das 83.000 weniger, die Arbeitslosenquote sank auf 6,0 Prozent. Derart gute Werte hatte es zuletzt im November 1991 gegeben.
Der brummende Arbeitsmarkt zeigt sich natürlich auch im Gastgewerbe – im August arbeiteten erstmals mehr als eine Million Menschen in der Branche, wie die Bundesagentur für Arbeit gestern mitteilte. Einmal mehr erweise sich das Gastgewerbe als starker Jobmotor, kommentierte Dehoga-Präsident Ernst Fischer den Rekord.
Die deutschen Verbraucher befürchten, im Zuge der Flüchtlingskrise, eine steigende Arbeitslosigkeit. Da dadurch natürlich auch die Kauflaune belastet wird, trübte sich das Konsumklima entsprechend ein, wie das GfK-Institut mitteilte. Der Gesamtindikator sank auf 9,4 Punkte – den schlechtesten Wert seit neun Monaten.
Gestern stellte das Münchner Ifo-Institut den aktuellen Geschäftsklimaindex vor. Und wie es scheint, hat sich die Stimmung in den Chefetagen der heimischen Unternehmen nur leicht verschlechtert. Der Index fiel entsprechend von 108,5 auf nun 108,2 Punkte. Die deutsche Konjunktur zeige sich erstaunlich widerstandsfähig gegenüber den vielfältigen Herausforderungen des Herbstes, erklärte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn.