Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.

Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.

Bei den Firmenpleiten in Deutschland zeichnet sich aktuell keine Entspannung ab: Neue Höchstwerte gab es im April in den Bereichen Hotel und Gastronomie sowie Grundstücks- und Wohnungswesen.

Für Gutverdiener ist der Renteneintritt nach einer aktuellen Studie oft ein Gesundheitsrisiko. Arbeitslose und Männer mit geringem Verdienst profitieren dagegen meist vom Wechsel in den Ruhestand. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des RWI Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung hervor.

Regelmäßig stehen bekannte Namen an der Spitze von Arbeitgeber-Rankings in Deutschland. Oft handelt es sich dabei um große Unternehmen, die bei der Personalgewinnung von der Strahlkraft ihrer Marke profitieren. Übergreifend betrachtet sind jedoch kleinere Arbeitgeber bei Fachkräften am beliebtesten.

Fast neun von zehn Hotellerie- und Gastronomiebetrieben in Österreich sehen die Zukunft Ihres Unternehmens positiv bzw. eher positiv, rund ein Drittel sind sehr zuversichtlich. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des market-Instituts im Auftrag der Fachverbände Hotellerie und Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)​​​​​​​. 

Die deutschen Brauereien haben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres so wenig Bier verkauft, wie noch nie zuvor in einem ersten Halbjahr. Der Absatz sank in der Jahresfrist um 2,7 Prozent auf rund 4,6 Milliarden Liter, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag berichtete.

In vielen deutschen Betrieben könnten auch in diesem Jahr Lehrstellen unbesetzt bleiben. Umgekehrt ist für Schulabgänger die Auswahl an Ausbildungsplätzen so groß wie selten zuvor. Besonders groß ist das Lehrstellen-Bewerber-Ungleichgewicht laut BA in Hotel- und Gaststättenberufen sowie im Handwerk.

Nach einem kräftigen Anstieg im Jahr 2019 werden sich die weltweiten Preise in der Reisebranche im kommenden Jahr voraussichtlich moderater entwickeln. Laut des jährlichen Global Travel Forecast, der von CWT und der GBTA ​​​​​​​veröffentlicht wurde, steigen Flugpreise um gerade einmal 1,2 %, Hotelpreise um 1,3 % und Mietwagenpreise um 1 %.

Die Verbundenheit der Deutschen zum Bargeld schwindet. Zwei Drittel der Bundesbürger (66 Prozent) ärgern sich häufig, weil sie nicht überall bargeldlos mit Karte oder Smartphone bezahlen können. Vor einem Jahr lag der Anteil mit 53 Prozent noch deutlich darunter.

Obwohl bei der eigenen Einkommenserwartung wieder optimistischer, schätzen viele die wirtschaftliche Entwicklung zunehmend schlechter ein. Noch hält der gute Arbeitsmarkt die Verbraucher in Kauflaune, doch in einigen Branchen wächst die Angst vor dem Jobverlust.