Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Seit der Hochphase der Corona-Pandemie hat mehr als die Hälfte der Unternehmen ihre Homeoffice-Möglichkeiten zurückgefahren. Dennoch sehen sie im mobilen Arbeiten spürbare Vorteile, so eine aktuelle Bitkom-Umfrage.

Gastronomie und Beherbergung haben laut Statistischem Bundesamt die niedrigsten Arbeitskosten aller untersuchten Wirtschaftszweige. Die Arbeitskostenerhebung 2024 zeigt zudem erhebliche regionale Unterschiede und mehr als doppelt so hohe Aufwendungen für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall wie 2008.

Im Gastgewerbe ist der Anteil von Beschäftigten in Führungspositionen höher als in jeder anderen Branche. 2025 lag er bei 11,5 Prozent. Bundesweit waren es lediglich 4,4 Prozent aller Erwerbstätigen.

Arbeitnehmer, die in ein erklärtes Virusvarianten- oder Hochinzidenzgebiet reisen, wissen, dass sie danach in Quarantäne müssen. Damit ist ein Arbeitsausfall vorprogrammiert. Welche Folgen hat das?

Aufgrund der gesunkenen Corona-Infektionszahlen wächst nach Angaben der Lufthansa die Nachfrage nach Dienstreisen - und auch die Deutsche Bahn rechnet mit mehr geschäftlichen Fahrten.

Erstmals seit rund elf Monaten ist die Corona-Inzidenz unter 5 gefallen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den bundesweiten Wert am Samstagmorgen mit 4,9 an (Vortag 5,0; Vorwoche 5,9). Zuletzt hatte der Wert am 30. Juli 2020 mit 4,8 unter der 5er-Schwelle gelegen.

Das vergangene Jahr war von Videokonferenzen und Telefonaten geprägt. Dabei zeigt eine Accor-Studie, dass Arbeitnehmer von einem Umsatzplus von 25 Prozent durch persönliche Gespräche ausgehen. Laut einer weiteren Umfrage hat die Mehrheit ohnehin keine Lust mehr auf Videokonferenzen.

Der neue International Travel & Tourism Report 2021 untersucht die Reisepläne der Menschen in 25 Märkten weltweit. Hielt im Oktober 2020 das Gesundheitsrisiko die Deutschen noch vom Reisen, wen dies möglich war, ab, sagten im Mai 2021 60 Prozent der Befragten , dass Reiseeinschränkungen ihre Urlaubspläne stärker bremsen würden.

Die Corona-Pandemie hat viele Beschäftigte aus den Büros ins Homeoffice getrieben. Nach einer Umfrage fühlen sich etliche Beschäftigte pudelwohl damit. Aber schon bald könnte diese Zeit für einige vorbei sein.

Sonnenschein auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosigkeit sinkt wie schon lange nicht mehr in einem Juni. Auch die Kurzarbeit geht zurück. Lediglich der Ausbildungsmarkt gibt Anlass zur Sorge.

Lange haben Hoteliers und Gastronomen in Mecklenburg-Vorpommern auf den Neustart warten müssen. Mit Ferienbeginn kommt das Geschäft nun auf Touren. Das beflügelt auch den Arbeitsmarkt im Nordosten.