Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Während die Umsätze im deutschen Mittelstand im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent zurückgingen, legte das Gastgewerbe um 5,9 Prozent zu. Gleichzeitig verzeichnete die Branche mit 6,5 Prozent den stärksten Lohnanstieg.

Eine Bitkom-Befragung zeigt eine zunehmende Nutzung von künstlicher Intelligenz in deutschen Personalabteilungen. Trotz rechtlicher Bedenken steigen die Einsatzzahlen in Bereichen wie Weiterbildung, Zeugniserstellung und Belastungsanalyse.

Nach der Industrie schwächelt jetzt auch die Beschäftigung in den Dienstleistungsbereichen. Erstmals seit der Corona-Krise ist dort im zweiten Quartal dieses Jahres die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gesunken.

Im Anholt Ipsos Nation Brands Index (NBI) 2022 belegt Deutschland zum sechsten Mal in Folge und insgesamt zum achten Mal seit 2008 die Spitzenposition im Ranking von 60 Ländern. Damit hält Deutschland einen Rekord.

Karrierelevel in Stellenanzeigen sind nicht klar definiert. Woher weiß ich, welche Stelle zu mir passt? Wann kann ich mich auf ein höheres Level bewerben? Ein Wegweiser durch den Head-of-Dschungel.

Auch wenn die Zahlen weiter robust erscheinen: Die wirtschaftlichen Unsicherheiten senden ihre Vorboten jetzt auch auf den Arbeitsmarkt. Die Herbstbelebung stockt, die Kurzarbeit sinkt nicht mehr.

Nach dem Reise-Boom im Sommer hat der Apartment-Vermittler Airbnb die Erwartungen an das Schlussquartal gedämpft. Das kam bei Anlegern nicht gut an, die Aktie fiel nachbörslich um rund sieben Prozent. Dabei stieg der Gewinn im dritten Quartal um 46 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar und übertraf die Markterwartungen.

Die Google-Fonts-Abmahnungen nehmen weiterhin zu. Aktuell hat der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität – bei dem auch der DEHOGA Mitglied ist – einen Warnhinweis mit Empfehlungen für Betroffene herausgegeben. Im Ergebnis wird von einer Zahlung des geforderten Geldbetrages abgeraten.

 

Etwas weniger Unternehmen als im Vormonat planen demnächst, ihre Preise zu erhöhen. Vor allem der Handel und das Verarbeitende Gewerbe planen weniger Anhebungen, während die Preiserwartungen bei den Dienstleistern und im Baugewerbe steigen.

Der DEHOGA Baden-Württemberg investiert 27 Millionen Euro in die Zukunft der Branche: Auf dem neuen DEHOGA Campus Calw schafft der Landesverband optimale Bedingungen zum Wohnen, Lernen und zur Freizeitgestaltung für Auszubildende, die dort während ihrer mehrwöchigen Berufsschul-Blockunterrichtsphasen untergebracht sind.

Für die einen ist die Zeitumstellung Routine, andere können unter Müdigkeit und Konzentrationsstörungen leiden. Darauf sollte man auch im Straßenverkehr gefasst sein. Auch eine andere Gefahr erhöht sich.