Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Als roter, weißer und Rosé ist alkoholfreier Glühwein gefragt. Bisher konnte man das Heißgetränk etwa als «Glühpunsch» oder «Winterzauber» kaufen. Nun ist ein neuer Name möglich.

Regionales Bier dominiert die Vorlieben der österreichischen Konsumenten. Der neue Bierkulturbericht der Brau Union zeigt außerdem, wie verbreitet alkoholfreies Bier ist und welche Unterschiede zwischen den Bundesländern bestehen.

Der weltweite Wellnessmarkt erreicht laut McKinsey ein Volumen von 2,7 Billionen US-Dollar. Eine neue Studie zeigt, wie sich Gesundheitsbewusstsein, Ernährungsgewohnheiten und die Nutzung Künstlicher Intelligenz verändern. Auch ältere Verbraucher beschäftigen sich zunehmend mit Wellness.

Im vergangenen Jahr stellte die Deutsche Bahn einen neuen Negativrekord auf. Wie die Hannoversche Allgemeine berichtet, habe es 2013 rund 3,79 Millionen Minuten Verspätungen im Fernverkehr gegeben. Seit Einführung der Erhebung wurden noch nie derart viele gemessen. Der Statistik zufolge seien die Verspätungen zwischen 2004 und 2013 um stolze 30 Prozent gestiegen.

Die Stimmung in der heimischen Wirtschaft hat sich im November überraschend verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex kletterte von 103,2 Punkte auf 104,7. Auch wenn das Institut noch nicht die Korken knallen ließ, „ist der Abschwung zumindest unterbrochen", so Ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Die befragten Unternehmer hatten sowohl ihre derzeitige Lage als auch ihre Aussichten für das nächste Halbjahr optimistischer eingeschätzt als zuvor.

Während sich die Deutsche Bahn mit ihren Lokführern streitet, verleiht Autovermieter Sixt fleißig seine Wagen. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, sei der Gewinn vor Steuern in den ersten neun Monaten um 14,8 Prozent auf 131,1 Millionen Euro geklettert. Das dritte Quartal sei besser gelaufen als erwartet, erklärte Vorstandschef Erich Sixt die guten Zahlen. Für das Gesamtjahr wird daher schon mit neuen Rekorden gerechnet.

Herzlichen Glückwunsch! Wenn Sie diese Zeilen lesen, dann wohnen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit im beliebtesten Land der Welt. Bei einer Gfk-Umfrage in 20 Ländern, schnitt die Bundesrepublik am besten ab – und das nicht nur wegen der Kategorie „Sportliche Spitzenleistung“. Deutschland profitiere auch von seiner Führungsrolle in Europa, erklärte der Studienentwickler Simon Anholt. In den letzten Jahren hatten es stets die USA auf den Spitzenplatz geschafft.

Die deutsche Wirtschaft wird nach Ansicht des Ifo-Instituts weniger stark wachsen. Das Institut hatte die Prognose erst im Oktober auf 1,3 Prozent gesenkt – nun legten die Forscher erneut nach. Der neueste Mittelwert der Prognose für Deutschland liege nach vorläufiger Schätzung etwa bei einem Prozent, so Ifo-Chef Hans-Werner Sinn.

Die Kaufmännische Ausbildung gehört in Hotels oft zu den gefragtesten, ist sich Elisabeth Köhnke vom Oberstufenzentrum OSZ Gastgewerbe in Berlin sicher. Einen der begehrten Ausbildungsplätze zu ergattern, ist daher oft nicht ganz einfach. Die Deutsche Presseagentur hat sich genauer mit dem Berufsbild beschäftigt und erklärt, wie es trotzdem funktioniert.

Beim Gerstensaft werden die Deutschen immer zaghafter. Im dritten Quartal dieses Jahres sank der Absatz der heimischen Brauereien um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, setzten sie rund 25,7 Millionen Hektoliter um – ein Minus von 1,2 Millionen. Alkoholfreie Biere und Malzgetränke sind nicht in den Zahlen enthalten.

Branchenprimus McDonald´s hat es nicht leicht. Wie das Unternehmen mitteilte, seien die Gewinne von Juli bis September um gleich 30 Prozent auf knapp 1,1 Milliarden US-Dollar abgesackt. Der Umsatz verringerte sich um fünf Prozent auf knapp sieben Milliarden Dollar. Gründe für die miesen Zahlen gab es einige: Steuerrückzahlungen, günstigere Konkurrenz, chinesisches Gammelfleisch und geschlossene Filialen in Russland und der Ukraine. Die Umsätze beim Konkurrenten, Bio-Food-Kette Chipotle, schossen dagegen im dritten Quartal um 20 Prozent in die Höhe.