Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Als roter, weißer und Rosé ist alkoholfreier Glühwein gefragt. Bisher konnte man das Heißgetränk etwa als «Glühpunsch» oder «Winterzauber» kaufen. Nun ist ein neuer Name möglich.

Regionales Bier dominiert die Vorlieben der österreichischen Konsumenten. Der neue Bierkulturbericht der Brau Union zeigt außerdem, wie verbreitet alkoholfreies Bier ist und welche Unterschiede zwischen den Bundesländern bestehen.

Der weltweite Wellnessmarkt erreicht laut McKinsey ein Volumen von 2,7 Billionen US-Dollar. Eine neue Studie zeigt, wie sich Gesundheitsbewusstsein, Ernährungsgewohnheiten und die Nutzung Künstlicher Intelligenz verändern. Auch ältere Verbraucher beschäftigen sich zunehmend mit Wellness.

Seit Monaten schon klettert die Wirtschaft nach oben – auch der September hat da keine Überraschung parat. So stieg der Ifo-Geschäftsklimaindex zum fünften Mal in Folge und landete bei 107,7 Punkten. Die deutsche Wirtschaft sei mit Zuversicht in den Herbst gestartet, erklärte Ifo-Konjunkturchef Kai Carstensen die guten Zahlen. Experten hatten jedoch mit einem deutlicheren Anstieg gerechnet.

Eigentlich haben wir es doch alle gewusst – die Bayern machen irgendetwas richtig. Da muss man sich nur die Pisa-Studie oder den Länderfinanzausgleich anschauen. Von der idyllischen Natur mal ganz zu schweigen. Eine aktuelle Studie von TNS Emnid hat nun eine weitere Facette aufgetan: Die Bayern sind sogar glücklich im Büro! Gleich 84 Prozent gaben an, dass die Stimmung an ihrem Arbeitsplatz „eher gut“ oder „sehr gut“ sei. Schlusslicht der Untersuchung waren übrigens die Berliner.

Eine recht durchwachsene Halbjahresbilanz hat die spanische Hotelgruppe NH Hoteles jetzt vorgelegt: Weniger Umsatz, schlechteres Betriebsergebnis der Hotels und - ohne Berücksichtigung von Sondereffekten - deutlich ausgeweitete Verluste. Der Bereich Zentraleuropa, der mehrheitlich aus Hotels in Deutschland besteht, hat dabei als einzige Geschäftseinheit den Umsatz steigern können und zwar um ein Prozent auf 175,4 Millionen Euro.

Die Unternehmen des Gastgewerbes konnten im Juli ein leichtes Umsatzplus verbuchen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, setzten sie nominal 2,8 Prozent und real 0,1 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Das Beherbergungsgewerbe legte nominal 2,3 Prozent zu, verlor jedoch real 0,1 Prozent. Die Gastronomie freute sich über nominal 3,1 Prozent und real 0,3 Prozent mehr Umsatz. Die Caterer konnten nominal 5,9 Prozent und real 3,6 Prozent mehr umsetzen als im Juli 2012.

Das bayerische Gastgewerbe konnte im Juli ordentlich punkten. Die Unternehmen der Branche setzten nominal 2,9 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Real konnte ein Plus von 0,2 Prozent verbucht werden. Die Gastronomie schnitt dabei besser ab als die Beherbergungs-Branche.

Branchenprimus McDonald´s legt weiter kräftig zu. Das US-Unternehmen konnte weltweit beim flächenbereinigten Umsatz ein Wachstum von 1,9 Prozent verbuchen. In Europa lief es für die Burgerbrater mit einem Plus von 3,3 Prozent sogar noch besser. Hier waren es vor allem Großbritannien, Russland und Frankreich, die für die positiven Zahlen sorgten.

Harte Zeiten für O-Leary. Der medienwirksame Ryanair-Chef muss sich auf eine Verfehlung der Gewinnziele einstellen. Die irische Fluglinie enttäuschte vor allem wegen des harten Wettbewerbs und den ungünstigen Wechselkursen. Wie die Airline mitteilte, werde der Nettogewinn wohl am unteren Ende der bisherigen Spanne von 570 bis 600 Millionen Euro liegen. Eine weitere Einschränkung gab es jedoch gleich mit dazu: Sollten die Ticketpreise weiter sinken, könnte auch der Gewinn noch schmaler ausfallen. Die Aktie des Unternehmens rutschte nach Bekanntwerden der Zahlen sogleich um 15 Prozent ab.

Gute Neuigkeiten für die Bundesrepublik: Im Ranking des Weltwirtschaftsforums (WEF) zu den wettbewerbsfähigsten Staaten liegt Deutschland auf Platz vier. Nur die Schweiz, Singapur und Finnland schnitten noch besser ab. Vor allem der Innovationsfähigkeit deutscher Unternehmen sei es zu verdanken, dass Deutschland nun vor den Vereinigten Staaten liege, so das WEF. Die BRD habe eine hohe Flexibilität und Innovationskraft sowie eine ausgezeichnete Infrastruktur. Probleme hätte das Land jedoch durch seinen vergleichsweise unflexiblen Arbeitsmarkt.