Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Der Urlaub ist geplant und genehmigt - und plötzlich kommt ein Megaauftrag oder drei Kollegen fallen spontan aus. Kann der Arbeitgeber in so einem Fall genehmigte Urlaubstage widerrufen?

 

Hotelfachleute und Köche landen im DGB-Ausbildungsreport 2026 erneut auf hinteren Plätzen. Nur 53,6 Prozent der angehenden Hotelfachleute und 58,1 Prozent der Köche sind mit ihrer Ausbildung zufrieden oder sehr zufrieden. Bei der fachlichen Ausbildungsqualität im Betrieb stehen Hotelfachleute auf dem letzten Platz.

Das deutsche Gastgewerbe hat im Juni 2026 real 5,1 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Besonders deutlich fällt auch die Halbjahresbilanz der Gastronomie aus, die preisbereinigt 5,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag. Im gesamten Gastgewerbe lag der Rückgang bei 5,2 Prozent.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland konnten im Januar 21,7 Millionen Übernachtungen verbuchen – ein Plus von zwei Prozent, wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. Die Zahl der Übernachtungen von ausländischen Gästen erhöhte sich dabei um gleich fünf Prozent auf 3,8 Millionen, die der inländischen Gäste um ein Prozent auf 17,9 Millionen.

Die Wurst kann ein Killer sein. Das ergab jetzt eine Studie der Universität Zürich mit rund 450.000 Teilnehmern: Wer pro Tag mehr als 40 Gramm Wurstwaren oder verarbeitetes Fleisch isst, riskiert einen früheren Tod. Laut Studie sind rund drei Prozent aller frühzeitigen Todesfälle schätzungsweise auf den hohen Konsum von Fleischprodukten zurückzuführen. Vorsicht ist also geboten: eine Wurst am Tag kann tödlich sein.

Die 100 größten Gastronomie-Ketten wuchsen auch im letzten Jahr kräftig weiter. Wie die Zeitschrift „Food Service“ in ihrem jährlichen Ranking ermittelte, konnten die Großen der Branche ein Umsatzplus von 3,3 Prozent auf 11,57 Milliarden Euro verbuchen. Den größten Anteil daran hatten erwartungsgemäß McDonald´s, Burger King und YUM! mit Pizza Hut und KFC.

Die US-amerikanische Burgerkette McDonald´s hat mit rückläufigen Gästezahlen zu kämpfen. Konnte das Unternehmen 2011 noch mehr als eine Milliarde Gäste in Deutschland zählen, waren es im vergangenen Jahr etwas mehr als 2,7 Millionen pro Tag – auf das Jahr gerechnet konnte die Bestmarke aus dem Vorjahr also nicht erreicht werden. Vor allem der generell rückläufige Trend in der Branche sei dafür verantwortlich, so ein Unternehmenssprecher. Beim Umsatz konnte hingegen eine leichte Steigerung um 1,6 Prozent auf nun 3,2 Milliarden Euro verbucht werden.

Angesichts der besseren Konjunkturaussichten, blicken die deutschen Verbraucher entspannt in die Zukunft. Wie die Nürnberger GfK am Mittwoch mitteilte, werde das Konsumklima-Barometer im März um 0,1 auf 5,9 Punkte ansteigen. Damit wäre der höchste Stand seit November 2012 erreicht.

Erstmals seit fünf Jahren ist Air Berlin wieder in der Gewinnzone gelandet – die frohe Botschaft hat allerdings einen Haken: Die schwarzen Zahlen sind dem Verkauf des Vielfliegerprogramms „topbonus“ an Etihad zu verdanken. Das Ergebnis für 2011 wurde zudem drastisch nach unten korrigiert. Mit 420,4 Millionen Euro fiel der Verlust um 149 Millionen Euro höher aus als ursprünglich kommuniziert.

Angestellte können nach der Geburt ihres Kindes ihre Arbeitszeit verringern, selbst wenn der Chef das ganz und gar nicht möchte. Das Erfurter Bundesarbeitsgericht machte in einem Urteil deutlich, dass Eltern hintereinander auch mehrere Anträge auf Teilzeit stellen dürfen.

InterContinental kann mit dem vergangenen Jahr wirklich zufrieden sein. Aufgrund des guten US-Geschäfts und der Expansion in neue Märkte freut sich die Hotelkette über eine Gewinnsteigerung von elf Prozent. Das vorgelegte Ergebnis von 614 Millionen Dollar übertraf dabei sogar noch die Erwartungen der Analysten. Auch der Umsatz legte um fünf Prozent zu und landete bei 1,84 Milliarden Dollar.