Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Als roter, weißer und Rosé ist alkoholfreier Glühwein gefragt. Bisher konnte man das Heißgetränk etwa als «Glühpunsch» oder «Winterzauber» kaufen. Nun ist ein neuer Name möglich.

Regionales Bier dominiert die Vorlieben der österreichischen Konsumenten. Der neue Bierkulturbericht der Brau Union zeigt außerdem, wie verbreitet alkoholfreies Bier ist und welche Unterschiede zwischen den Bundesländern bestehen.

Der weltweite Wellnessmarkt erreicht laut McKinsey ein Volumen von 2,7 Billionen US-Dollar. Eine neue Studie zeigt, wie sich Gesundheitsbewusstsein, Ernährungsgewohnheiten und die Nutzung Künstlicher Intelligenz verändern. Auch ältere Verbraucher beschäftigen sich zunehmend mit Wellness.

Rasante Talfahrt für Expedia – Nachdem die Buchungswebsite enttäuschende Geschäftsergebnisse vorlegte, brach die Aktie des Unternehmens um mehr als 20 Prozent ein. Kein Wunder eigentlich, wiesen die Quartalszahlen aus dem zurückliegenden Vierteljahr ein Minus beim Gewinn um satte 32 Prozent aus. Trotz eines Umsatzwachstums von noch immer 16 Prozent verfehlte Expedia auch hier die Erwartungen der Analysten.

Die ostdeutsche Wirtschaft wird in diesem Jahr nicht wachsen, so die Einschätzung von Experten des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Für Deutschland insgesamt wird hingegen ein Plus von 0,7 Prozent erwartet.

Schlechte Stimmung bei der Deutschen Bahn. Erst wurde der Auslieferungstermin für die neuen ICE-Züge verschoben, und nun sackt auch noch der Gewinn in den Keller. Die Flaute in der Konjunktur drückte den operativen Gewinn in den ersten sechs Monaten um fast 20 Prozent auf rund eine Milliarde Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 1,3 Milliarden Euro. Hauptverantwortlich seien der Schienengüterverkehr sowie das internationale Logistikgeschäft.

Schlechte Laune beim Getränkeriesen Coca-Cola – das nasskalte Frühjahr sowie das schwierige wirtschaftliche Umfeld in vielen Ländern haben dem Unternehmen das Geschäft versaut. Vor allem in Europa lief es dabei schlecht. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um ganze drei Prozent auf 12,8 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn ging gar um vier Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar zurück. Sie seien „nicht zufrieden mit der Leistung“, machte auch Unternehmenschef Muhtar Kent deutlich.

Überraschung beim Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) – der Index der Konjunkturerwartungen für Deutschland ist im Juli überraschend gesunken. Der Index, der die Erwartungen von Analysten und Investoren widerspiegelt, ist auf 36,3 gefallen. Im Juni stand er noch bei 38,5. Ökonomen waren zuletzt noch von einem Anstieg auf 40 ausgegangen.

Das deutsche Gastgewerbe musste im Mai dieses Jahres deutliche Einbußen hinnehmen. Die Unternehmen setzten laut Statistischem Bundesamt nominal 1,7 Prozent und real 3,8 Prozent weniger um als im Vorjahreszeitraum. Besonders das Beherbergungsgewerbe machte dabei Miese. Hier war der Umsatz nominal 4,8 Prozent und real 6,1 Prozent niedriger als im Mai 2012. Die Gastronomie verbuchte ein nominales Plus von 0,4 Prozent und ein reales Minus von 2,2 Prozent. Innerhalb der Gastronomie meldeten die Caterer nominal 1,6 Prozent mehr und real 0,2 Prozent weniger Umsatz.

Norddeutschland macht mobil gegen die Luftverkehrssteuer – wie aus einem bisher geheimen „Luftverkehrskonzept“ laut eines Berichtes der „Bild“ hervorginge, solle seit der Einführung allein der Hamburger Flughafen jährlich 200.000 Passagiere verloren haben. Ein Großteil der Passagiere sei stattdessen ab Dänemark geflogen, wäre auf andere Verkehrsmittel ausgewichen oder hätten ganz verzichtet. Die Norddeutschen forderten Berlin nun auf, kurzfristig ein Gesetz zur Abschaffung der Steuer vorzulegen. Solange sie bestünde, sollten die zusätzlichen Finanzmittel für Forschung im Bereich des Luftverkehrs verwendet werden.

Die Gewerkschaften in Deutschland streiten für den Mindestlohn. Schützenhilfe erhält die Arbeitnehmerlobby jetzt von unerwarteter Seite. Laut einer Forsa-Umfrage spricht sich auch die Mehrheit der deutschen Manager für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes aus.