Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Während die Umsätze im deutschen Mittelstand im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent zurückgingen, legte das Gastgewerbe um 5,9 Prozent zu. Gleichzeitig verzeichnete die Branche mit 6,5 Prozent den stärksten Lohnanstieg.

Eine Bitkom-Befragung zeigt eine zunehmende Nutzung von künstlicher Intelligenz in deutschen Personalabteilungen. Trotz rechtlicher Bedenken steigen die Einsatzzahlen in Bereichen wie Weiterbildung, Zeugniserstellung und Belastungsanalyse.

Nach der Industrie schwächelt jetzt auch die Beschäftigung in den Dienstleistungsbereichen. Erstmals seit der Corona-Krise ist dort im zweiten Quartal dieses Jahres die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gesunken.

Seit Gas knapp ist, verlieren die Menschen Kaufkraft wie seit Jahrzehnten nicht. Für die kalte Jahreszeit erwarten Ökonomen eine schrumpfende Wirtschaft - und erste Hoffnungsschimmer im Frühling.

Das Ifo-Institut​​​​​​​ geht von weiter steigenden Inflationsraten und einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung in Deutschland aus. Für dieses Jahr rechnen die Münchner Ökonomen mit einer Teuerungsrate von 8,1 Prozent und im kommenden Jahr von 9,3 Prozent.

«Ein Gläschen in Ehren, kann niemand verwehren» - der Trinkspruch blendet nach Erkenntnissen von Experten die Gesundheitsrisiken von Alkohol aus. Auch die Annahme, dass geringe Mengen Alkohol vor bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen könnten, lassen sie nicht gelten. «

Mit den Kollegen locker über das Gehalt plaudern? Wer herausfinden möchte, wie er oder sie im Vergleich zum restlichen Team verdient, hat's mitunter schwer. Manche Arbeitgeber verbieten das. Zu Recht?

Ab dem 1. Oktober gelten in Deutschland neue Corona-Regeln. Aber reichen die? Der Virologe Drosten rechnet mit einer starken Corona-Welle - mit Auswirkungen auch für die Wirtschaft.

Die erneute Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland zum 1. Oktober dürfte nach Einschätzung des Ifo-Instituts «die ohnehin schon große Inflation weiter antreiben». 58 Prozent der Unternehmen, die einen Teil der Mitarbeiter für weniger als 12 Euro pro Stunde beschäftigten «planen als Reaktion, ihre Preise hochzusetzen».

Der Ausbildungsmarkt ist aktuell für die Unternehmen so schwierig wie noch nie. Der DEHOGA ermuntert Unternehmen, Augen und Ohren weiter offen zu halten und sich an Aktionen im Nachvermittlungszeitraum zu beteiligen. Denn 2.260 Bewerber suchen derzeit ausdrücklich nach einer Ausbildung in einem gastgewerblichen Beruf.

Das Oktoberfest ist dieses Jahr so gut wie noch nie mit der Welt verbunden. Erstmals lässt der schnelle 5G-Mobilfunkstandard die Besucher noch flinker streamen, Fotos, Videos und Nachrichten verschicken. Am Ende dürfte ein Datenrekord stehen.