Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.

Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.

Es geht voran auf dem Arbeitsmarkt. Die Zahl der erwerbslosen Bundesbürger sank im Februar um 18.000 im Vergleich zum Vorjahr. Mit nun 3,138 Millionen Arbeitslosen war der Februar zwar etwas schwächer als der Januar, die Arbeitslosenquote blieb dennoch bei 7,3 Prozent. Die Arbeitslosigkeit sei saisonbereinigt erneut gesunken, stellte BA-Chef Frank-Jürgen Weise klar. Und auch die Perspektiven für Arbeitslose würden sich verbessern.

Gemüse muss nicht unbedingt gesund sein: Laut einer aktuellen Studie der Uni Graz, leben Vegetarier mit einem höheren Krankheitsrisiko: Demnach haben Pflanzenesser häufiger Krebs sowie öfter Herzinfarkte und zeigen mehr psychische Störungen als die Freunde des Fleisches.

Der Mittelstand verliert durch den Fachkräftemangel richtig Geld. Wie die Unternehmensberatung „Ernst & Young“ in einer Untersuchung feststellte, waren bei den Mittelständlern derzeit 326.000 Arbeitsstellen unbesetzt. Durch den Mangel konnten schätzungsweise 31 Milliarden Euro nicht realisiert werden. Kein Wunder also, dass fast jeder dritte Unternehmer angab, neue Jobs zu schaffen. Ein Jahr zuvor waren es nur 18 Prozent.

Die Stimmung ist gut in Deutschland – der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Februar überraschend von 110,6 auf 111,3 Punkte und damit nun schon zum vierten Mal in Folge. Die Ökonomen hatten eigentlich mit einer Stagnation gerechnet. Grund für den Optimismus ist vor allem die positive Einschätzung der derzeitigen Situation. Die nächsten sechs Monate sahen die befragten Manager hingegen etwas pessimistischer.

Die deutschen Reallöhne sind im vergangenen Jahr um durchschnittlich 0,2 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, ist dies der erste Rückgang bei den preisbereinigten Bruttolöhnen seit dem Krisenjahr 2009. Die Nominallöhne lagen hingegen um 1,3 Prozent über dem Vorjahreswert, allerdings stiegen die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um 1,5 Prozent. Schuld an dem geringen Verlust waren vor allem die gesunkenen Sonderzahlungen.

Bei den Touristenzahlen gibt es in Deutschland einen neuen Millionär: Dortmund. Die Stadt im Ruhrgebiet schaffte die Hürde mit 1.028.940 Übernachtungen im Jahr 2013, was einem Plus von drei Prozent entsprach. Im Pott ist Dortmund damit in bester Gesellschaft: Auch Essen und Münster verbuchen jedes Jahr mehr als eine Million Gästeübernachtungen.

Der Autor Martin Gaedt stellt gerade sein neues Buch „Mythos Fachkräftemangel“ vor. Dem Gastgewerbe wirft Gaedt erhebliche Versäumnisse bei der Mitarbeitergewinnung vor. Viele Betriebe praktizierten weiterhin eine Gutsherrenart gegenüber Bewerbern, die abschrecke. Wer so weitermache wie bisher, werde vom Markt verschwinden, prophezeit der Autor

Die Unternehmen des Gastgewerbes setzten, laut Statistischem Bundesamt, im vergangenen Jahr nominal 1,2 Prozent mehr um als im Vorjahr. Real war allerdings ein Minus von 1,1 Prozent zu verbuchen. Die Branche verzeichnet damit bereits das vierte Jahr in Folge ein Umsatzplus. Die Gastronomie freute dabei ein nominales Plus von 1,4 Prozent, real war ein Minus von 1,0 Prozent zu verkraften. Die Caterer setzten nominal 3,7 Prozent und real 1,4 Prozent mehr um. Die Beherbergungsbetriebe schafften ein Umsatzplus von nominal 0,9 Prozent, verloren aber real 1,2 Prozent.