Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Die deutsche Hauptstadt hat mit Blick auf den Tourismus im ersten Halbjahr weiter an Anziehungskraft verloren, insbesondere bei Gästen aus dem Ausland. Bei Touristen aus Deutschland entwickelten sich die Zahlen hingegen positiv.

Illegale Tricks zur Umgehung des Mindestlohns haben Beschäftigte, Sozialkassen und den Fiskus nach Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbunds binnen zehn Jahren bis zu 64 Milliarden Euro gekostet.

Krankheit kommt meist überraschend - und immer dann, wenn man sie nicht brauchen kann. Damit die Kollegen in dem Fall übernehmen können, hilft es, wenn eine Übergabe stattfindet. Aber kann der Chef einfordern, dass man die vom Krankenbett aus macht?

Die bayerische Hotellerie und Gastronomie sieht sich weiterhin mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Eine aktuelle Umfrage des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bayern) zeigt, dass viele Betriebe mit sinkenden Umsätzen und stark gestiegenen Kosten zu kämpfen haben.

Im Jahr 2024 sticht das Gastgewerbe aus dem allgemeinen Gründungsgeschehen in Deutschland hervor. Wie das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und die Auskunftei Creditreform mitteilten, gab es in dieser Branche fast 16.000 Neugründungen – ein Plus von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die deutsche Wirtschaft steckt seit drei Jahren in der Krise, 2025 setzt sich die Flaute fort. Ohne entschlossenes Handeln der Bundesregierung ist laut Ifo auch danach keine Besserung in Sicht.

Auch fremdsprachige Beschäftigte müssen in die Arbeitsschutzorganisation integriert sein. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe hat deshalb eine eigene Themenseite „Migration und Arbeitsschutz“ auf ihrer Website eingerichtet.

Das Gastgewerbe in Mecklenburg-Vorpommern steht weiterhin unter erheblichem Druck. Eine aktuelle Umfrage des DEHOGA MV zeigt sinkende Umsätze, steigende Kosten und eine angespannte Buchungslage.

Im ersten Halbjahr 2025 machte das Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt weniger Umsatz - besonders die Gastronomie ist betroffen. Dennoch wächst die Zahl der Beschäftigten leicht.

Die Lage im Gastgewerbe bleibt angespannt. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) schlägt Alarm und fordert von der Politik entschlossenes Handeln. Bei einer Pressekonferenz in Berlin appellierte DEHOGA-Präsident Guido Zöllick an die Regierung, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Senkung der Mehrwertsteuer für Speisen auf 7 Prozent umzusetzen.

Das Gastgewerbe in Deutschland steht weiterhin unter massivem Druck. Eine Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes unter fast 4.000 Betrieben zeigt eine angespannte Lage: Im Juli 2025 meldeten die Unternehmen durchschnittliche Umsatzverluste von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.