Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Nachdem viele Beschäftigte in der Corona-Pandemie dem Thüringer Gastgewerbe den Rücken gekehrt haben, hat die Branche die Lücken verstärkt mit ausländischen Mitarbeitern gefüllt. Ihre Zahl ist um 63 Prozent gestiegen.

Die Frankfurter Mook Group kritisiert in einem Newsletter die wachsende Bürokratiebelastung in der Gastronomie. Das Unternehmen verweist auf Zahlen des DEHOGA und fordert einen Abbau regulatorischer Vorgaben.

Laut der aktuellen ifo Konjunkturumfrage sieht sich fast jedes fünfte Unternehmen aus Beherbergung und Gastronomie wirtschaftlich bedroht. Als Belastungen nennen die Betriebe unter anderem schwache Nachfrage, steigende Kosten und Bürokratie.

Ganze 2.212 Unternehmenspleiten gab es im August dieses Jahres. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes dennoch ein positiver Wert, waren es doch 7,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Am häufigsten von der Insolvenz betroffen war der Handel, das Baugewerbe landete auf dem zweiten Platz der Negativliste. Doch auch das Gastgewerbe hatte einen ordentlichen Anteil an den Firmenpleiten: Mit 217 Insolvenzen im August immerhin fast 10 Prozent.

Flughafengesellschaft Fraport scheinen die stagnierenden Passagierzahlen des Frankfurter Flughafens nicht groß zu stören. Das Unternehmen erwartet nach wie vor für das laufende Geschäftsjahr einen Anstieg des Betriebsergebnisses auf 870 bis 890 Millionen Euro. Bereits im dritten Quartal konnte ein Plus von 5 Prozent verbucht werden.

Beim Billigflieger Ryanair läuft es derzeit gar nicht rund. Die irische Fluglinie sah sich nun erneut dazu gezwungen, ihre Gewinneinschätzung zu senken. Für das Geschäftsjahr 2013/14 wird jetzt nur noch mit einem Nettogewinn von 500 bis 520 Millionen Euro gerechnet. Der steigende Wettbewerbsdruck und gestiegene Kapazitäten sorgen zudem für immer weiter fallende Flugpreise.

Die Lufthansa schwächelt – der operative Gewinn ist in der Hauptreisezeit auf 589 Millionen Euro gefallen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Verlust von 12,4 Prozent. Bei den Wertpapieren sah es sogar noch düsterer aus: Das Ergebnis je Aktie fiel um stolze 31 Prozent auf 0,98 Euro. Hauptgründe für die schlechten Zahlen waren offenbar hohe Rekrutierungskosten, der starke Euro sowie eine geringere Nachfrage nach Frachtflügen.

Deutschland packt an – die Zahl der Arbeitslosen ist in diesem Monat auf den niedrigsten Stand seit einem Jahr gesunken. Mit 2,801 Millionen Erwerbslosen sind es zwar 48.000 weniger als im September, doch leider noch immer 48.000 mehr als im Vorjahresmonat, so die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch. BA-Chef Frank-Jürgen Weise sieht daher auch kein Grund zum feiern: Ein stabiler Arbeitsmarkt sei zwar gut, aber ein dynamischer müsse das Ziel sein.

Aufatmen am neuen Hauptstadtflughafen – sie sind nicht allein. Denn neben dem Berliner Großprojekt listet der Steuerzahlerbund in seinem Schwarzbuch noch eine ganze Reihe andere Beispiele von Steuerverschwendung auf. Ob nun im Duisburger Innenhafen oder in der Lausitzer Seenkette, zum Geld versenken ist anscheinend immer Platz genug.

Die Hoteliers und Gastronomen in Deutschland setzten im August 2013 nominal 2,2 Prozent mehr und real 0,4 Prozent weniger um als im August 2012. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat der Umsatz im Gastgewerbe im August kalender- und saisonbereinigt nominal um 0,6 Prozent und real um 0,8 Prozent niedriger.

Immer wenn es Spaß machen soll, schaltet sich der Staat ein und verlangt einen Anteil. Besonders wenn es um das Vergnügen geht, will der Fiskus mitkassieren. Der Focus listet auf, wo es den Bürgern besonders kurios ans Portmonee geht. In anrüchiger Gesellschaft befindet sich dabei auch die Bettensteuer.