Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Regionales Bier dominiert die Vorlieben der österreichischen Konsumenten. Der neue Bierkulturbericht der Brau Union zeigt außerdem, wie verbreitet alkoholfreies Bier ist und welche Unterschiede zwischen den Bundesländern bestehen.
Der weltweite Wellnessmarkt erreicht laut McKinsey ein Volumen von 2,7 Billionen US-Dollar. Eine neue Studie zeigt, wie sich Gesundheitsbewusstsein, Ernährungsgewohnheiten und die Nutzung Künstlicher Intelligenz verändern. Auch ältere Verbraucher beschäftigen sich zunehmend mit Wellness.
Wer eine Gehaltserhöhung erreichen möchte, sollte gut vorbereitet ins Gespräch mit dem Arbeitgeber gehen. Entscheidend sind die eigene Verhandlungsposition, überzeugende Argumente und ein souveränes Auftreten. Zwei Experten erklären, worauf es ankommt und welche Fehler Arbeitnehmer vermeiden sollten.
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 22 Millionen Liter Bier pro Tag getrunken, so das Statistische Bundesamt. Dies entspricht einem jährlichen Verbrauch von rund acht Milliarden Liter und schließt auch Biermischgetränke mit ein. 2014 gab es hierzulande genau 1.352 Brauereien, fast die Hälfte davon in Bayern.
Die deutschen Brauereien exportierten im vergangenen Jahr etwas mehr als 1,5 Milliarden Liter Bier im Wert von knapp 1,1 Milliarden Euro ins Ausland. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren die Italiener mit knapp 20 Prozent die durstigsten Abnehmer, dahinter lagen Frankreich mit zwölf Prozent und die Niederlande mit 11,1 Prozent.
Die heimischen Unternehmen des Gastgewerbes setzten im Februar real 1,7 und nominal 3,9 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, erzielte die Branche mit 5,3 Milliarden Euro den höchsten Umsatz seit Februar 2002. Die Beherbergung setzte dabei real 2,9 und nominal 4,9 Prozent mehr um, in der Gastronomie lagen die Umsätze real 0,8 und nominal 3,3 Prozent höher. Die Caterer setzten real 3,1 und nominal 4,9 Prozent mehr um als im Februar 2014.
97 Prozent der Restaurantgäste „mögen“ den „Gruß aus der Küche“. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Reservierungsportals Bookatable unter knapp 900 Restaurantgästen. Nur drei Prozent findet die Häppchen vorab überhaupt nicht wichtig. Allerdings kommt es auch darauf an, was genau die Küche kredenzt, denn nicht jede Aufmerksamkeit kommt gleich gut an.
Die europäischen Verbraucher haben gute Laune – zumindest im Westen und Süden des Kontinents. Nach Angaben der GfK-Marktforscher seien die dortigen Bürger davon überzeugt, vom allgemeinen Aufschwung profitieren zu können. In Osteuropa sieht die Sache allerdings anders aus. Hier würden der Einfluss des Krieges in der Ukraine sowie die Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen gegen Russland deutlich, so die GfK.
Während sich der Fachkräftemangel weiter verschärft, haben Hauptschulabsolventen noch immer schlechte Chancen auf eine Lehrstelle. Laut einer DGB-Studie seien bei den Hotelfachkräften etwa 60 Prozent der Anzeigen in der IHK-Lehrstellenbörse so formuliert, dass sie für Jugendliche mit einem niedrigen Schulabschluss nicht in Frage kämen. Bei den Restaurantfachkräften waren es noch 40 Prozent. Das passe nicht zu den ewigen Klagen über den vermeintlichen Fachkräftemangel, kritisierte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack.
Für die heimischen Beherbergungsbetriebe war der Februar sehr erfreulich. Mit 25,1 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste wurde ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erzielt. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste erhöhte sich dabei um stolze elf Prozent auf 4,9 Millionen, die der inländischen um sechs Prozent auf 20,2 Millionen.
Die Verbraucher in Deutschland haben im vergangenen Jahr weniger Kaffee getrunken. Mit 162 Litern pro Kopf lag der Verbrauch um drei Liter niedriger als im Jahr zuvor, teilte der Deutsche Kaffeeverband mit. Damit bleibe Kaffee jedoch das beliebteste Getränk in Deutschland, vor Mineralwasser mit 143,5 Litern und Bier mit 107 Litern pro Kopf.