Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Die Arbeitslosigkeit ist im Oktober niedriger als im Vormonat, aber auch höher als im Vorjahr. Regional ist die Arbeitslosigkeit weiterhin im Bundesland Bremen am höchsten. Auch die Lage auf dem Ausbildungsmarkt bleibt angespannt.

Die Säure macht Essig zum «Haltbarkeitsprofi», sagt Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale Bayern. Trotzdem kann er kippen – woran Sie das erkennen und was dann noch hilft.

Mehr und mehr Unternehmen werden zu Sanierungsfällen. Der Kreditversicherer Allianz Trade rechnet dieses und nächstes Jahr mit nahezu je 26.000 Fällen. Besonders betroffen ist auch das Gastgewerbe.

Die erneute Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland zum 1. Oktober dürfte nach Einschätzung des Ifo-Instituts «die ohnehin schon große Inflation weiter antreiben». 58 Prozent der Unternehmen, die einen Teil der Mitarbeiter für weniger als 12 Euro pro Stunde beschäftigten «planen als Reaktion, ihre Preise hochzusetzen».

Der Ausbildungsmarkt ist aktuell für die Unternehmen so schwierig wie noch nie. Der DEHOGA ermuntert Unternehmen, Augen und Ohren weiter offen zu halten und sich an Aktionen im Nachvermittlungszeitraum zu beteiligen. Denn 2.260 Bewerber suchen derzeit ausdrücklich nach einer Ausbildung in einem gastgewerblichen Beruf.

Das Oktoberfest ist dieses Jahr so gut wie noch nie mit der Welt verbunden. Erstmals lässt der schnelle 5G-Mobilfunkstandard die Besucher noch flinker streamen, Fotos, Videos und Nachrichten verschicken. Am Ende dürfte ein Datenrekord stehen.

Im Juli 2022 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 56,3 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 17,5 Prozent mehr als im Juli 2021. Das Niveau des Vergleichsmonats vor der Corona-Pandemie wurde aber noch nicht wieder erreicht.

Die rheinland-pfälzischen Hotels, Pensionen und Campingplätze haben im Juli fast so viele Gäste gezählt wie vor Beginn der Corona-Pandemie. Insgesamt waren es in dem Monat knapp 970 000 Übernachtungsgäste. Das waren nur 0,3 Prozent weniger als im Juli 2019.

SumUp hat die Wirkung des 9-Euro-Tickets auf die wirtschaftliche Situation der Klein- und Kleinsthändler und den Tourismus in Deutschland untersucht. Die Ergebnisse zeigen deutlich positive Effekte auf die Umsätze von kleinen Händlern.

Dem Gastgewerbe in Sachsen fehlt laut einem Branchenreport viel Personal. Laut Tourismusbarometer nahm die Zahl der Beschäftigten 2021 verglichen mit dem Vorkrisenjahr 2019 um 13,9 Prozent ab.

Erstmals haben annähernd wieder so viele Touristen in Bayern übernachtet wie vor der Corona-Pandemie. Die Betriebe verzeichneten im Juli knapp 4,5 Millionen Gästeankünfte und fast 11,5 Millionen Übernachtungen.