Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Nachdem viele Beschäftigte in der Corona-Pandemie dem Thüringer Gastgewerbe den Rücken gekehrt haben, hat die Branche die Lücken verstärkt mit ausländischen Mitarbeitern gefüllt. Ihre Zahl ist um 63 Prozent gestiegen.

Die Frankfurter Mook Group kritisiert in einem Newsletter die wachsende Bürokratiebelastung in der Gastronomie. Das Unternehmen verweist auf Zahlen des DEHOGA und fordert einen Abbau regulatorischer Vorgaben.

Laut der aktuellen ifo Konjunkturumfrage sieht sich fast jedes fünfte Unternehmen aus Beherbergung und Gastronomie wirtschaftlich bedroht. Als Belastungen nennen die Betriebe unter anderem schwache Nachfrage, steigende Kosten und Bürokratie.

Die Reallöhne in Deutschland haben sich vom zweiten Quartal 2012 bis zum zweiten Quartal 2013 nicht verändert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, erhöhten sich hingegen die Nominallöhne und Verbraucherpreise um jeweils 1,5 Prozent. Ein Arbeitnehmer verdiente damit hierzulande  durchschnittlich 3.447 Euro brutto im Monat. Der niedrigste durchschnittliche Verdienst wird mit 2.013 Euro im Gastgewerbe gezahlt.

Die Spitzenplätze im Treugast Investment Ranking verteidigen in diesem Jahr Motel One, Accor und Marriott. Die drei Gesellschaften können ihre Top-Bewertung AAA halten. Der Titel „Most Wanted Investment Partner“ geht dieses Mal an Motel One vorbei. Der viermalige Preisträger muss den B&B-Hotels Platz machen.

Bei der zweitgrößten Airline des Landes stehen die Zeichen weiter auf Sturm – Air Berlin verlor im September weitere Passagiere. Die Zahl der Fluggäste sank um 6,4 Prozent auf nun 3,3 Millionen. Da jedoch auch das Flugangebot ausgedünnt wurde, waren noch immer neun von zehn Sitzen in den Maschinen belegt. Das erklärte Ziel, noch in diesem Jahr schwarze Zahlen zu schreiben, rückt so in weite Ferne. Selbst Konzernchef Wolfgang Prock-Schauer hatte dies schon im August bezweifelt.

Gute Laune bei alltours – die zur Unternehmensgruppe gehörenden Reiseveranstalter werden das Geschäftsjahr bis zum 31. Oktober mit guten Zuwächsen abschließen. Die Gästeanzahl erhöhte sich um rund 3,5 Prozent auf über 1,8 Millionen. Die Umsätze legten um rund 3 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro zu. Der größte Zuwachs wurde im Kernmarkt Deutschland erreicht.

Gute Laune bei Tui Travel – das Sommergeschäft hat es in der Kasse ordentlich klingeln lassen. Sondereffekte und Währungsschwankungen herausgerechnet, werde der operative Gewinn im Geschäftsjahr bis Ende September um bis zu elf Prozent steigen, so die Tochter des größten deutschen Reiseunternehmens. Vor allem in Skandinavien und Großbritannien hatten gestiegene Gästezahlen und eine Erhöhung der Preise zu einem Umsatzplus geführt.

Seit Monaten schon klettert die Wirtschaft nach oben – auch der September hat da keine Überraschung parat. So stieg der Ifo-Geschäftsklimaindex zum fünften Mal in Folge und landete bei 107,7 Punkten. Die deutsche Wirtschaft sei mit Zuversicht in den Herbst gestartet, erklärte Ifo-Konjunkturchef Kai Carstensen die guten Zahlen. Experten hatten jedoch mit einem deutlicheren Anstieg gerechnet.

Eigentlich haben wir es doch alle gewusst – die Bayern machen irgendetwas richtig. Da muss man sich nur die Pisa-Studie oder den Länderfinanzausgleich anschauen. Von der idyllischen Natur mal ganz zu schweigen. Eine aktuelle Studie von TNS Emnid hat nun eine weitere Facette aufgetan: Die Bayern sind sogar glücklich im Büro! Gleich 84 Prozent gaben an, dass die Stimmung an ihrem Arbeitsplatz „eher gut“ oder „sehr gut“ sei. Schlusslicht der Untersuchung waren übrigens die Berliner.

Eine recht durchwachsene Halbjahresbilanz hat die spanische Hotelgruppe NH Hoteles jetzt vorgelegt: Weniger Umsatz, schlechteres Betriebsergebnis der Hotels und - ohne Berücksichtigung von Sondereffekten - deutlich ausgeweitete Verluste. Der Bereich Zentraleuropa, der mehrheitlich aus Hotels in Deutschland besteht, hat dabei als einzige Geschäftseinheit den Umsatz steigern können und zwar um ein Prozent auf 175,4 Millionen Euro.