Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Der Urlaub ist geplant und genehmigt - und plötzlich kommt ein Megaauftrag oder drei Kollegen fallen spontan aus. Kann der Arbeitgeber in so einem Fall genehmigte Urlaubstage widerrufen?
Hotelfachleute und Köche landen im DGB-Ausbildungsreport 2026 erneut auf hinteren Plätzen. Nur 53,6 Prozent der angehenden Hotelfachleute und 58,1 Prozent der Köche sind mit ihrer Ausbildung zufrieden oder sehr zufrieden. Bei der fachlichen Ausbildungsqualität im Betrieb stehen Hotelfachleute auf dem letzten Platz.
Das deutsche Gastgewerbe hat im Juni 2026 real 5,1 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Besonders deutlich fällt auch die Halbjahresbilanz der Gastronomie aus, die preisbereinigt 5,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag. Im gesamten Gastgewerbe lag der Rückgang bei 5,2 Prozent.
Die deutschen Reallöhne sind im ersten Quartal um 1,3 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war dies der höchste Anstieg seit dem zweiten Quartal 2011. Wie das Amt weiter mitteilte, lagen die Nominallöhne um 2,6 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, die Verbraucherpreise kletterten lediglich um 1,2 Prozent. Für den hohen Lohnzuwachs verantwortlich waren vor allem die regelmäßig bezahlten Verdienstbestandteile und die Sonderzahlungen.
Das heimische Gastgewerbe setzte im April dieses Jahres real 1,5 Prozent weniger und nominal 0,2 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, lag der April-Umsatz im Vergleich zum März real 0,2 und nominal 0,4 Prozent niedriger. Die Beherbergung setzte real 3,1 Prozent und nominal 2,0 Prozent weniger um als im April 2013. Die Gastronomie lag real 0,6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis, nominal 1,5 Prozent darüber.
Die deutschen Beherbergungsbetriebe haben im April einen stattlichen Rekord eingefahren: Mit 33,4 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste verbuchte die Branche einen Zuwachs von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war dies der höchste monatliche Zuwachs seit Vorliegen gesamtdeutscher Ergebnisse im Jahr 1992. Grund für die guten Zahlen waren vor allem die Osterferien, die in diesem Jahr komplett im April lagen.
Im ersten Quartal dieses Jahres mussten 6.156 Unternehmer Insolvenz anmelden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein Rückgang um 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die meisten Pleiten hatte der Wirtschaftsbereich Handel zu verbuchen – hier gaben in den ersten drei Monaten 1.181 Unternehmen auf. Im Gastgewerbe lief es zwar ein bisschen besser, dennoch mussten 578 Betriebe für immer zusperren.
Die ersten Flugversuche in Deutschland sind schon lange her – mittlerweile hat sich das Land zu einer echten Reisenation gewandelt. Und was bräuchte es da nötiger als ordentliche Flughäfen? Die zehn Größten der Republik wurden nun von der Rheinischen Post entsprechend gewürdigt: Auf dem ersten Platz landete natürlich der Frankfurter Airport mit stolzen 47 Millionen Passagieren. Silber sicherte sich der Flughafen München mit rund 38,7 Millionen, auf Platz drei schafften es die beiden Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld mit 19,6 bzw. 6,6 Millionen Passagieren.
Fastfood-Riese McDonald´s möchte Geld ausgeben. In den nächsten drei Jahren sollen mindestens 20 Milliarden US-Dollar für Dividenden und Aktienrückkäufe ausgegeben werden, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Immerhin 20 Prozent mehr als in den vergangenen Jahren. Für die Anteilseigner sicher eine gute Nachricht, hatte sich der Aktienkurs in der letzten Zeit doch kaum vom Fleck bewegt.
Auch für das 1. Quartal 2014 hat der DEHOGA wieder die wichtigsten wirtschaftlichen Kennzahlen aus Hotellerie und Gastronomie in seinem aktuellen Zahlenspiegel zusammengestellt. Neben den Umsatzzahlen gehören dazu auch die Übernachtungs- und Beschäftigungsentwicklungen, die Zahl der Betriebe und Gewerbean- und -abmeldungen sowie Infos rund um die Ausbildungssituation im Gastgewerbe.
Die deutschen Unternehmen des Gastgewerbes setzten im März real 1,2 Prozent weniger und nominal 1,1 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Februar dieses Jahres mussten die Gastgeber ein Minus von real 1,6 Prozent und nominal 1,2 Prozent verkraften. Zu beachten ist allerdings, dass in diesem Jahr die Osterferien im April lagen, im Vorjahr hingegen teilweise im März.