Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Ausbildungsverträge: 45 Prozent weniger Köche

Nach einem kleinen Zwischenhoch ist die Zahl der Ausbildungsanfänger in Deutschland im vergangenen Jahr wieder gesunken. Deutlich rückläufig sind die Zahlen in den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Tourismus und Einzelhandel. Die Zahl angehender Köche sank sogar um 45,3 Prozent.

Inflation gesunken: Welche Rolle spielt die Mehrwertsteuersenkung?

Die Mehrwertsteuersenkung soll auch den Konsum in der Corona-Krise ankurbeln. Zumindest in Teilen scheint der seit Anfang Juli geltende niedrigere Steuersatz bei den Verbrauchern anzukommen. Folgen sehen die Statistiker unter anderem bei den Preisen für Energie und Nahrungsmitteln.

Österreich: Sommervorsaison startet mit massiven Einbußen

Mit der Wiedereröffnung der Beherbergungsbetriebe Ende Mai lief der Tourismus in Österreich im Juni 2020 nur sehr zögerlich an: Die Zahl der Gästeankünfte lag um 61,5 Prozent unter dem Vergleichswert von 2019, jene der Übernachtungen um 58,6 Prozent.

Sommerbilanz Schweiz Tourismus: Ansturm Schweizer Gäste am Berg, Leere in der Stadt

Die Zwischenbilanz zum Sommer von Schweiz Tourismus (ST) zeigt für das Berggebiet 37 Prozent mehr Hotelübernachtungen von einheimischen Gästen, aber auch ein Minus von 44 Prozent bei den ausländischen Touristen.

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DEHOGA-Umfrage: 60 Prozent der Hoteliers und Gastronomen kämpfen ums wirtschaftliche Überleben

Etwa 60 Prozent der Betreiber von Gaststätten und Hotels in Deutschland sehen die Corona-Krise inzwischen als Existenzbedrohung an. Das ergab eine aktuelle Umfrage des DEHOGA Bundesverbandes unter 7200 Gastronomen und Hoteliers.

Ausbildungsverträge: 45 Prozent weniger Köche

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Lockerung der Corona-Regeln - der aktuelle Stand in den Bundesländern

Die Bundesländer können im Kampf gegen die Corona-Pandemie über die schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens weitgehend in eigener Verantwortung entscheiden. Hier der aktuelle Stand der Lockerungen in den Ländern in ausgewählten Lebensbereichen. (Stand 19.06. abends)

Herbstgutachten: Forscher warnen vor der Flaute

Die führenden Wirtschaftsinstitute des Landes warnen vor einer Rezession in Deutschland. Auch die deutsche Wirtschaft werde durch die Eurokrise belastet, so das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) anlässlich der Vorstellung ihres Herbstgutachtens 2012. Die konjunkturelle Expansion werde vorerst weiter schwach bleiben und erst im Verlauf des kommenden Jahres wieder leicht anziehen. Nachdem bereits der Internationale Währungsfond seine Wachstumsprognose für die Bundesrepublik nach unten korrigiert hatte, ziehen nun auch die heimischen Wirtschaftsexperten nach. Im laufenden Jahr werde nur noch mit einem Plus von 0,8 Prozent gerechnet, in 2013 mit 1,0 Prozent. Das Frühjahrsgutachten hatte noch ein Wachstum von 0,9 bzw. 2,0 Prozent prognostiziert.

BFH: Erbschaftssteuer verfassungswidrig?

Der Bundesfinanzhof (BFH) hält die Erbschaftssteuer für verfassungswidrig und hat sie dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt. Wie Spiegel-online berichtet, störe es die Richter, dass Erben von Betrieben bisher kaum Abgaben zu zahlen hätten. Es sei  nicht anzunehmen, dass die Steuer eine Fortführung geerbter Betriebe gefährde, so der BFH. Daher sei nach Ansicht der Richter das seit 2009 geltende Erbschaftssteuer- und Schenkungsgesetz im Kern verfassungswidrig, da Unternehmen begünstigt würden.

Deutschland: Tourismus weiter auf Rekordkurs

Deutschland ist ein Reiseland. Im August stieg die Zahl der Übernachtungen in deutschen Beherbergungsbetrieben auf 49,4 Millionen. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, war dies ein Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Für diesen positiven Trend waren vor allem die ausländischen Gäste verantwortlich: Mit 8,3 Millionen übernachteten acht Prozent mehr Reisende aus dem Ausland in Deutschland als im August 2011. Im Zeitraum Januar bis August 2012 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen insgesamt um vier Prozent auf 278,7 Millionen.

Ein Viertel der Deutschen kann sich keinen Urlaub leisten

25 Prozent der Bevölkerung in der Bundesrepublik ist wirtschaftlich nicht in der Lage, in den Urlaub zu fahren. Jeder Deutsche trinkt jährlich im Schnitt 101 Liter Bier und raucht mehr als 1.000 Zigaretten. Und so werden von den 64 Milliarden Euro Umsatz im Gastgewerbe (2010) zwei Drittel in der Gastronomie getätigt, ein Drittel im Beherbergungsgewerbe. 2011 übernachteten 147 Millionen Gäste in Beherbergungsbetrieben in Deutschland. Im Durchschnitt blieben sie für 2,7 Nächte. Jeder fünfte Gast stammte aus dem Ausland, jeder siebte ausländische Gast aus den Niederlanden. Das Statistische Jahrbuch 2012, das gerade vorgestellt wurde, bringt Fakten und Verblüffendes hervor.

IWF: Warnung vor der Flaute

Trotz der europäischen Bemühungen bei der Bekämpfung der Währungskrise wächst die Angst vor neuen Wachstumseinbrüchen. In seinem aktuellen Weltwirtschaftsausblick zeichnet der Internationale Währungsfond (IWF) nun ein eher düsteres Bild. Die Risiken für eine ernsthafte globale Konjunkturabkühlung seien alarmierend hoch, warnte der IWF anlässlich seiner Jahrespressekonferenz in Tokio. Für Deutschland prognostizierte der Fond für das kommende Jahr nur noch ein Wachstum von 0,9 Prozent. Im Juli waren es noch 1,4 Prozent. Schuld sei vor allem die Lage in der Euro-Zone

Handel: Die Welt giert nach deutschen Produkten

Ob Krise oder nicht, die deutschen Unternehmen exportieren fleißig weiter. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Ausfuhren im August um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat, im Vergleich zu August 2011 sogar um 5,8 Prozent auf nun 90,1 Milliarden Euro. Und das obwohl Experten zunächst einen leichten Rückgang prognostiziert hatten. Hauptabnehmer der heimischen Güter waren Länder außerhalb des Euro-Raums. Hier stiegen die Ausfuhren um satte 13 Prozent. Innerhalb der Währungszone sanken die Exporte hingegen um 3,1 Prozent.

München: Passagierrekord trotz weniger Flüge

Der Flughafen München hat einen neuen Passagierrekord aufgestellt. In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden 29,2 Millionen Fluggäste registriert. Das sind zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wie die Flughafengesellschaft FMG mitteilte, sei der Zuwachs einer deutlich besseren Auslastung der Flugzeuge zu verdanken. Denn die Zahl der Flugbewegungen habe sich im gleichen Zeitraum um 2,7 Prozent reduziert.  

Bayern: Tourismus legt deutlich zu

Bayerns Tourismusbranche ist auf Wachstumskurs. Wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte, wurden zwischen Januar und August dieses Jahres rund 57,5 Millionen Übernachtungen in den Beherbergungsbetrieben des Freistaates gezählt. Dies entspricht einem Zuwachs von 4,9 Prozent. Auch die Zahl der Gästeankünfte hat sich erhöht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen sie um 5,5 Prozent auf nun 20,9 Millionen.

Gehalt: Frauen verdienen deutlich weniger

Gleichstellung sieht anders aus. Laut einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes verdienen Frauen noch immer deutlich weniger als Männer mit der gleichen Qualifikation. Und je höher es auf der Karriereleiter nach oben geht, desto größer werden die Unterschiede. Die aktuelle Verdienststrukturerhebung macht deutlich, dass weibliche Angestellte im Jahr 2010 durchschnittlich 22 Prozent weniger verdient haben als ihre männlichen Kollegen. In den Chefetagen waren es sogar bis zu 30 Prozent. Auch das Alter spielte eine große Rolle: Lag die Differenz in der Altersgruppe bis 24 Jahre noch bei zwei Prozent, wuchs sie bei den 25- bis 34-jährigen schon auf elf Prozent. Bei den 35- bis 44-jährigen waren es bereits 24 Prozent. Das Schlusslicht bildeten die 55- bis 64-jährigen. Hier war der Unterschied mit 28 Prozent am höchsten.   

Studie: Minijobs verschärfen Fachkräftemangel

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung verschärfen Minijobs den Fachkräftemangel und die ungleiche Verteilung von Einkommen. Sie würden wie eine „Geringfügigkeitsfalle“ wirken und eine Hürde für den Wiedereinstieg von Müttern darstellen, so ein Vorabbericht im Handelsblatt. Die aktuellen Pläne der Regierung zur Anhebung der Verdienstgrenze seien vor diesem Hintergrund eine „vertane Chance“. Die Studie empfiehlt eine zweiteilige Reform: Der Minijob sollte zum einem in seiner derzeitigen Form abgeschafft und stattdessen eine gleichmäßige Erhöhung der Abgaben bei Jobs bis 800 Euro eingeführt werden. Zum anderen sieht die Studie eine Begrenzung des Steuersplittings durch einen Höchstbetrag vor. So könnten bis zu 60.000 neue Vollzeitstellen entstehen. Zugleich würde die Staatskasse bis zu neun Milliarden Euro mehr einnehmen.