Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Am 1. März tritt die zweite Stufe des neuen „Fachkräfteeinwanderungsgesetzes“ in Kraft. Ein Bestandteil ist die sogenannte kurzzeitige kontingentierte Beschäftigung. Diese ermöglicht es, vor allem auch Arbeitgebern aus dem Gastgewerbe, in Spitzenzeiten kurzfristig ausländische Arbeitskräfte einzustellen. Alle Infos.

Die Konjunktur bleibt schwach, die Spuren auf dem Arbeitsmarkt werden deutlicher. Die Zahl der Arbeitslosen steigt, auch Anzeichen für mehr Kurzarbeit sind zu sehen.

Coronahilfen haben in der Pandemie viele Firmen vor der Pleite bewahrt. Die sind ausgelaufen. Zugleich haben sich die Rahmenbedingungen deutlich verschlechtert - mit Folgen für das Insolvenzgeschehen. Dazu trug auch das Gastgewerbe wesentlich mit bei.

Ab April soll Cannabis kontrolliert freigegeben werden. Was heißt das für den Job - darf man die Droge in der Mittagspause konsumieren? Und was ist mit dem Joint nach Feierabend? Ein Anwalt gibt Antworten.

Bei der Deutschen Bahn läuft´s irgendwie nicht rund – nun muss der Konzern offenbar auch die Prognose um ganze 100 Millionen Euro senken. Wegen des schwachen Gütergeschäfts und Engpässen im Personenverkehr rechne der Chef 2013 bestenfalls noch mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten in Höhe von 2,6 Milliarden Euro, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die sich auf Unterlagen des Aufsichtsrats bezieht.

Die HGK bleibt weiter auf Wachstumskurs – wie der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Schmidt auf der Generalversammlung berichtete, habe sich das Jahr 2012 erfolgreich entwickelt. Der Umsatz stieg um 4,36 Prozent auf nun 355 Millionen Euro. Dies ist der bislang höchste Wert in der Geschichte des Unternehmens. Ihr Ziel, erneut schneller zu wachsen als der Gesamtmarkt, hätten sie erreicht, so Schmidt.

Die Do & Co Restaurants & Catering AG konnte im Geschäftsjahr 2012/13 ordentliche Zuwächse verbuchen. Der Umsatz kletterte auf 576,19 Millionen Euro – eine Steigerung um 23,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr. Auch das Ergebnis verbesserte sich. Mit 41,31 Millionen Euro lag es um 8,91 Millionen Euro höher als im Vorjahr. Das österreichische Catering-Unternehmen besitzt seit der Eröffnung der BMW Welt auch Restaurants in Deutschland.

Rauchen ist teuer. Offensichtlich auch für die Arbeitgeber. Eine Studie, na klar, aus den USA will nun belegen, dass rauchende Mitarbeiter den Chef 4.600 Euro pro Jahr mehr kosten als nichtrauchende. Zigarettenpausen, Fehltage und eine durch die Sucht verminderte Produktivität sind dabei die größten „Kostenblöcke“.

Die Deutschen sind die Trinkgeldmeister. Eine Umfrage des Reiseportals Tripadvisor hat ergeben, dass 70 Prozent immer einen Obolus für das Servicepersonal übrig haben. Damit liegen die Bundesbürger weit über dem europäischen Durchschnitt von 42 Prozent. Russische Gäste legen immerhin noch in 53 Prozent der Fälle Trinkgeld auf den Tisch, von den Briten und Franzosen sind nach eigenen Angaben nur 39 Prozent für eine solche Zusatzausgabe bereit. Von den Italienern lässt sogar nur ein Viertel etwas springen.

In jeder Sekunde werden weltweit 28.935 Tassen Kaffee getrunken – so eines der Ergebnisse des Tchibo-Kaffeereports 2013, der in Zusammenarbeit mit brand eins Wissen und statista.com entstanden ist. So kam beispielsweise heraus, dass Deutschland den größten Kaffeedurst in der EU hat, und dass Kaffeetrinker lieber im Garten arbeiten als Nicht-Kaffeetrinker. Auch der Trend zum Ökologischen spiegelt sich natürlich im Report wider: Zwischen 2005 und 2011 ist der Import von Bio-Kaffee nach Deutschland um 167 Prozent gestiegen. 

Schlupflöcher im Steuersystem gibt es in fast jedem Land. Auch in Deutschland schaffen es die Unternehmen, laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), jedes Jahr Milliarden am Fiskus vorbei zu schleusen. Das Institut hatte errechnet, dass allein im Jahr 2008 zwischen den nachgewiesenen Profiten der Kapital- und Personengesellschaften und den versteuerten Gewinnen eine Lücke von rund 92 Milliarden Euro klaffte. Doch auch die Kritiker meldeten sich bereits zu Wort. Man müsse die Zahlen mit Vorsicht genießen, so das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln).

Die Autovermietung Sixt ist nicht so richtig aus den Startlöchern gekommen. Das Ergebnis vor Steuern sackte im ersten Quartal des Jahres um mehr als 14 Prozent ab auf 22,3 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Gewinn belief sich nach Steuern auf 15,4 Millionen Euro. Hauptgrund für die trüben Zahlen seien vor allem die schwache Nachfrage in Europa sowie Anlaufkosten für neue Geschäfte. Zum Glück für Sixt scheint zumindest die Nachfrage im Ausland stabil zu sein.