Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Am 1. März tritt die zweite Stufe des neuen „Fachkräfteeinwanderungsgesetzes“ in Kraft. Ein Bestandteil ist die sogenannte kurzzeitige kontingentierte Beschäftigung. Diese ermöglicht es, vor allem auch Arbeitgebern aus dem Gastgewerbe, in Spitzenzeiten kurzfristig ausländische Arbeitskräfte einzustellen. Alle Infos.

Im Gastgewerbe sind Praktika schon lange einer der wichtigsten Wege, um junge Leute für eine Ausbildung zu gewinnen. Auch branchenübergreifend finden 61 Prozent der Unternehmen ihre Auszubildende über Praktika. Eine neue Webseite bündelt jetzt alle Informationen.

Der Frust muss raus! Auf Bewertungsplattformen können Arbeitnehmer Arbeitgeber bewerten. Aber wie sieht es rechtlich aus? Ist es unbedenklich, solche Bewertungen im Netz zu verfassen? Und bleibt die Anonymität immer gewahrt?

Sie waren auf Dienstreise, mussten ein Werkzeug selbst kaufen oder haben das Geld für den Blumenstrauß zum Geburtstag des Kollegen vorgestreckt? Welche dieser Kosten erstattet der Arbeitgeber und wie bekomme ich dieses Geld zurück? Zwei Experten erklären, worauf Sie bei Spesen und Auslagen besonders achten müssen.

Fast jeder zehnte Deutsche hat neben dem regulären Beruf noch einen zusätzlichen Minijob. Für die Linke ein Beleg dafür, dass für immer mehr Beschäftigte das Einkommen aus einem Job nicht mehr ausreicht. Das Bundesarbeitsministerium sieht das allerdings anders. Da es keine Erhebung zu dem Thema gebe, seien auch andere Gründe vorstellbar, zum Beispiel eine gestiegene Konsumlust.

Ganze 181,5 Millionen Gästeübernachtungen verbuchte die Beherbergungsbranche im ersten Halbjahr 2013, so das vorläufige Ergebnis des Statistischen Bundesamtes. Wie das Amt mitteilte, entspräche dies in etwa dem Niveau des ersten Halbjahres 2012. Die Übernachtungen ausländischer Gäste erhöhten sich um drei Prozent auf 30,9 Millionen. Die der inländischen fielen jedoch um ein Prozent auf 150,6 Millionen.

Reiseriese Tui hat es im dritten Quartal in die schwarzen Zahlen geschafft. Der Reiseveranstalter aus Hannover profitierte vor allem von operativen Verbesserungen und dem Wegfall von Einmalbelastungen einer britischen Touristiktochter. Analysten hatten noch mit einem Nettoverlust von 13 Millionen Euro gerechnet. Beim Umsatz ist allerdings noch Luft nach oben. Wegen negativer Währungseffekte musste der deutsche Mutterkonzern ein Minus von einem Prozent hinnehmen.

Die Deutschen lieben Kaffee – und die Bundeskasse die entsprechende Steuer. Ganze 1,05 Milliarden Euro brachte die Kaffeesteuer im Jahr 2012 ein. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, sei zwar der Konsum relativ stabil, die Einnahmen aus der Steuer seien jedoch trotzdem erstmals seit 1993 drei Jahre in Folge gestiegen. Die Kaffeesteuer wird auf Röstkaffee mit 2,19 Euro pro Kilo und auf löslichen Kaffee mit 4,78 Euro pro Kilo erhoben.

Der Fachkräftemangel in Hotellerie und Gastronomie kommt in großen Schritten näher, so das Ergebnis einer bundesweiten repräsentativen Umfrage der Hochschule für angewandte Wissenschaften München und des Osnabrücker Personalvermittlers GVO. 75 Prozent der 284 Befragten gaben demnach an, einen „mittlerweile dramatischen Mangel an Fachkräften“ zu beobachten. Immer mehr Beschäftigte würden in andere Branchen abwandern oder würden bei der Arbeit krank.

Deutschland ist auf Wachstumskurs – nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist die heimische Wirtschaft im zweiten Quartal so kräftig gewachsen wie seit über einem Jahr nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt stieg in diesem Zeitraum um 0,5 Prozent gegenüber dem ersten Vierteljahr. Die Industrieproduktion sei merklich ausgeweitet und von den winterbedingten Ausfällen in der Bauwirtschaft bereits einiges nachgeholt worden, so DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner.

Billigflieger Ryanair hat ordentlich zu kämpfen. Im vergangenen Vierteljahr musste die irische Fluglinie unter anderem höhere Kerosinkosten und niedrigere Ticketpreise verkraften. Der Gewinn des Unternehmens fiel daher im Vergleich zum Vorjahr um satte 21 Prozent auf nun 78 Millionen Euro. Trotzdessen wird an den optimistischen Erwartungen weiter festgehalten. Bis Ende 2014 rechnet man mit einem Gewinn zwischen 570 und 600 Millionen Euro.

Die Hamburger Finanzbehörden haben Grund zum Feiern – die Bettensteuer spült ordentlich Geld in die Kassen der Hansestadt. Die Hoteliers an der Elbe überwiesen im zweiten Quartal dieses Jahres rund 2,256 Millionen Euro. Damit haben sich die Einnahmen aus der umstrittenen Zusatzabgabe gegenüber dem ersten Quartal fast verdoppelt. Für das Gesamtjahr erwartet der Senat Einnahmen von bis zu zwölf Millionen Euro.