13,9 Prozent der Beschäftigten im Gastgewerbe arbeiten nachts

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Im Gastgewerbe hat ein relevanter Teil der Beschäftigten im Jahr 2024 Nachtarbeit geleistet. 13,9 Prozent der Erwerbstätigen in der Gastronomie arbeiteten zumindest gelegentlich zwischen 23 Uhr und 6 Uhr. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) auf Basis des Mikrozensus 2024 hervor.

Insgesamt waren laut Destatis knapp 4,0 Millionen Erwerbstätige in Deutschland von Nachtarbeit betroffen. Das entspricht 9,3 Prozent der insgesamt 42,6 Millionen Erwerbstätigen. Die Zahlen wurden im Zusammenhang mit der Zeitumstellung auf die Sommerzeit am 29. März 2026 veröffentlicht.

Gastgewerbe über dem Durchschnitt

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes liegt der Anteil der Nachtarbeit im Gastgewerbe über dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt von 9,3 Prozent. Damit gehört die Branche zu den Bereichen mit vergleichsweise häufigen Nachtarbeitszeiten.

Noch höhere Anteile verzeichneten laut Destatis unter anderem die Luftfahrt mit 42,6 Prozent sowie Wach- und Sicherheitsdienste und Detekteien mit 40,2 Prozent. Auch in der Metallerzeugung und -bearbeitung lag der Anteil mit 31,1 Prozent deutlich über dem Durchschnitt.

Unterschiede nach Geschlecht und Alter

Unabhängig von der Branche zeigt sich laut Destatis, dass Nachtarbeit bei Männern häufiger vorkommt als bei Frauen. 11,7 Prozent der männlichen Erwerbstätigen arbeiteten 2024 nachts, bei Frauen lag der Anteil bei 6,5 Prozent.

Auch das Alter spielt eine Rolle. Bei den bis 34-Jährigen lag der Anteil der Nachtarbeitenden bei 10,6 Prozent, bei den 35- bis 54-Jährigen bei 9,6 Prozent. In der Altersgruppe ab 55 Jahren waren es 7,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Definition von Nachtarbeit

Die Daten zur Nachtarbeit stammen laut Destatis aus dem Mikrozensus und werden in einer Unterstichprobe erhoben. Nachtarbeit liegt demnach vor, wenn Erwerbstätige innerhalb eines Zeitraums von vier Wochen – also in der Berichtswoche und den drei Wochen davor – ständig, regelmäßig oder gelegentlich zwischen 23 Uhr und 6 Uhr arbeiten.

Die Branchenangaben basieren auf der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ08), wie das Statistische Bundesamt mitteilt.


 

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