Alkohol in Corona-Zeiten: Briten trinken mehr, Deutsche eher weniger

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Der Alkoholkonsum in Europa seit Ausbruch der Corona-Krise variiert: Während Briten im europäischen Vergleich am häufigsten angeben (24 Prozent), dass ihr Konsum von Alkohol während der COVID-19-Pandemie gestiegen sei, sagen Deutsche dies am seltensten (11 Prozent).

In Deutschland haben insgesamt mehr Konsumenten ihren Alkoholkonsum verringert als erhöht (13 Prozent Abnahme vs. 11 Prozent Anstieg). 47 Prozent der deutschen Befragten geben an, dass er gleichgeblieben sei.

Mit Ausnahme des Vereinigten Königreiches sind die europäischen Länder bezüglich der Steigerung des Alkoholkonsums während der Krise aber eher am unteren Ende der globalen Tabelle: Jeweils 12 Prozent der Dänen und Schweden sowie jeweils 15 Prozent der Italiener und Franzosen geben an, ihr Alkoholkonsum sei gestiegen.

Im internationalen Vergleich sind asiatische Märkte bei dieser Frage vorn: Bei knapp drei von zehn Indern (29 Prozent) ist der Alkoholkonsum seit Ausbruch der Krise gestiegen. Damit führt Indien den internationalen Vergleich an. Es folgen China (27 Prozent), das Vereinigte Königreich (24 Prozent), Australien (23 Prozent) und Hongkong (22 Prozent). 

Der weltweite Durchschnittswert des Alkoholkonsum-Anstiegs seit Ausbruch der Krise liegt bei 19 Prozent. 

Dies zeigen Daten des aktuellen FMCG Report 2021 “Consumer goods in a crisis“ von YouGov, für den ca. 19.000 Personen in 17 Märkten weltweit im Dezember 2020 befragt wurden.


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