Alkoholfreies Bier: Produktion in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die Produktion von alkoholfreiem Bier ist in Deutschland in den letzten zehn Jahren stark gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden 2019 gut 4,2 Millionen Hektoliter alkoholfreies Bier produziert - 97 Prozent mehr als vor einer Dekade.

Biergenuss ja, Alkohol nein: Die Produktion von alkoholfreiem Bier ist in Deutschland in den letzten zehn Jahren gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Internationalen Tags des Bieres am 7. August mitteilt, wurden im Jahr 2019 gut 4,2 Millionen Hektoliter alkoholfreies Bier produziert.

Damit hat sich die zum Absatz bestimmte Produktionsmenge seit 2009 fast verdoppelt (+97 Prozent). Auch zuletzt stieg die produzierte Menge: Im 1. Quartal 2020 wurden mit gut 947 000 Hektolitern 8 Prozent mehr produziert als im Vorjahreszeitraum (gut 875 000 Hektoliter).

Produktion von alkoholfreiem Bier verzeichnet stärkeres Wachstum als Radler und Co.

Im Jahr 2019 stellten 75 Unternehmen in Deutschland alkoholfreies Bier, also Bier mit maximal 0,5 Volumenprozent Alkohol her. Insgesamt lag der Produktionswert des alkoholfreien Hopfengetränks bei 361 Millionen Euro, das war 164 % mehr als im Jahr 2009 (136 Millionen Euro).

Niedrigprozentiger als Bier aber nicht gänzlich alkoholfrei sind Biermischgetränke wie etwa Radler, Colabier und andere. Zwar wurden hiervon im Jahr 2019 mit 4,3 Millionen Hektolitern etwas mehr produziert als vom alkoholfreien Bier, im Zehnjahresvergleich fällt der Anstieg mit einem Plus von gut 30 Prozent jedoch deutlicher geringer aus als beim alkoholfreien Bier.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Angesichts jahrelanger Konjunkturflaute ist die Übernahmequote von Lehrlingen nach der Ausbildung in Betrieben gesunken. Eine besonders schlechte Quote weist etwa die Landwirtschaft auf.

Unter den jüngeren Rentnerinnen und Rentnern in Deutschland steigt der Anteil der Erwerbstätigen. Besonders Selbstständige sind oft viele Stunden pro Woche aktiv.

In den USA nehmen Fälle der Magen-Darm-Erkrankung Cyclosporiasis kein Ende. Bereits Hunderte Krankenhausaufenthalte hat der Parasit verursacht. Im Verdacht steht ein unscheinbares Lebensmittel.

Die Zahl der Brauereien in Deutschland ist im Jahr 2025 auf 1.415 gesunken - ein Rückgang um 3,6 Prozent. Fast alle Bundesländer sind betroffen, Ausnahmen bilden Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Das OLG Hamburg hat eine Entscheidung zu anonymen Bewertungen rechtskräftig werden lassen. Arbeitgeber können unter bestimmten Voraussetzungen die Löschung einer Bewertung verlangen, wenn ein geschäftlicher Kontakt nicht überprüfbar ist.

Ab dem 27. September 2026 gelten strengere Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Der große Tageskarte-Check zeigt, welche Formulierungen, Werbemittel und Kommunikationskanäle Hotels und Restaurants jetzt überprüfen sollten – von der Website bis zur Speisekarte. Tipps von der Tageskarte-Redaktion.

Ab dem 27. September 2026 gelten strengere Regeln gegen Greenwashing. Die neue EmpCo-Richtlinie verpflichtet Hotels, Restaurants und andere touristische Betriebe dazu, Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen konkret zu belegen – von der Website bis zur Speisekarte.

Wer in einem befristeten Arbeitsverhältnis ist, kann nicht immer einfach kündigen. Es gibt klare Richtlinien, die zu beachten sind.

Das Checken von E-Mails oder die schnelle Teilnahme an einem Online-Meeting sind für viele auch im Urlaub nicht ungewöhnlich. Doch ist das auch gut - für Arbeitgeber und Arbeitnehmer?

Während der Hitzewelle Ende Juni 2026 stieg der Absatz von Wasser, Speiseeis und Erfrischungsgetränken deutlich an. Das Statistische Bundesamt meldet für mehrere Warengruppen die höchsten Verkaufszahlen seit Anfang 2023. Der Absatz von alkoholfreiem Bier lag 38 Prozent über dem Vergleichswert.