Bierbrauer wollen wegen Kostensteigerungen miteinander kooperieren

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Die Brauereien im Südwesten wollen gestiegene Kosten nicht nur mit höheren Bierpreisen abfedern. Eine neue Idee seien gemeinsame Abfüll- und Logistikzentren, sagte der Präsident des baden-württembergischen Brauerbunds, Matthias Schürer. Kleine Brauereien könnten dann bei sich selbst brauen, aber das Bier von Logistikunternehmen abholen und in große Zentren liefern lassen. «Der Hauptvorteil ist: Zu Hause braucht man keine großen Lagerhallen», sagte Schürer. Solche Zentren gebe es noch nicht im Südwesten. Die Bereitschaft dafür sei aber da. Er sei gerade auf der Suche nach geeigneten Flächen.

Der Absatz in den ersten Monaten dieses Jahres ist laut Schürer im Vergleich zum vergangenen Jahr insgesamt in Ordnung. Das Problem seien für die Brauereien nach wie vor die allgemeinen Kostensteigerungen zwischen insgesamt 10 und 15 Prozent. Die Unternehmen müssten beispielsweise mehr für Energie, Malz oder auch Kronkorken ausgeben. Den Anstieg wollten die Brauereien nicht in vollem Umfang weiterreichen. «Immer nur Preiserhöhungen, das bringt auch nichts», sagte Schürer. «Fürs große Bier sollte möglichst nicht die Fünf-Euro-Marke überschritten werden.» (dpa)


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