dfv Mediengruppe stellt Fachredaktionen für tw tagungswirtschaft und m+a report ein

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die dfv Mediengruppe stellt die redaktionelle Berichterstattung ihrer Fachmedien tw tagungswirtschaft und m+a report ein. Wie das Unternehmen mitteilte, wird die eigenständige journalistische Arbeit dieser Marken mit Ablauf des 31. März 2026 beendet. Dieser Schritt erfolgt im Zuge einer strukturellen Neuordnung innerhalb der Verlagsgruppe, bei der der bisherige Objektbereich zum Beginn des zweiten Quartals geschlossen wird.

Integration in die dfv Conference Group

Die beiden etablierten Marken verschwinden jedoch nicht vollständig vom Markt. Sie werden organisatorisch in die dfv Conference Group überführt, die als Veranstaltungstochter der Mediengruppe fungiert. Damit geht ein grundlegender Funktionswandel einher: Anstatt klassischer Berichterstattung rücken künftig veranstaltungsnahe Formate und der direkte Dialog in den Fokus. Die Namen tw tagungswirtschaft und m+a report sollen dabei erhalten bleiben und unter anderem im Rahmen des M1 – Zukunftskongress Messe sowie bei weiteren Fachkonferenzen präsent sein.

Fokus auf digitale Gesprächsformate

Neben der Präsenz auf physischen Veranstaltungen ist geplant, digitale Gesprächsformate anlassbezogen unter den bekannten Markennamen fortzuführen. Die bisherige Aufgabe, Entwicklungen der Veranstaltungs- und Messebranche journalistisch einzuordnen und Marktbeobachtungen sowie Analysen zu liefern, wird in der bisherigen Form nicht fortgesetzt. Das Team der Medienmarken betonte in einer Mitteilung an die Leser, dass der Austausch der Kern der bisherigen Arbeit war: „Unsere Aufgabe war es, Entwicklungen einzuordnen, Positionen sichtbar zu machen und Diskussionen zu ermöglichen.“

Informationen für Abonnenten folgen

Für die Kunden der Publikationen bedeutet die Umstrukturierung eine Änderung der vertraglichen Grundlagen. Die dfv Mediengruppe kündigte an, betroffene Bezieher über bestehende Abonnements und vertragliche Vereinbarungen gesondert zu informieren. Damit endet nach mehreren Jahrzehnten ein publizistisches Kapitel der Branchendienste, die zuletzt unter einem gemeinsamen Dach geführt wurden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Gastgewerbe verzeichnete im August 2026 laut DATEV ein Umsatzplus von 10,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Löhne stiegen in der Branche.

Viele Bewerber wünschen sich individuelle und zeitnahe Absagen, erleben einer Umfrage zufolge jedoch häufig Standardformulierungen, lange Wartezeiten oder ausbleibende Rückmeldungen. Eine schlechte Absage habe bei 65,0 Prozent zur Folge, dass sie sich nicht erneut bei dem betreffenden Arbeitgeber bewerben würden.

Vor dem Start des Oktoberfests zeigt eine Analyse von Visa, wie stark die Wiesn die Wirtschaft bewegt. Während der Festwochen 2025 stiegen die Ausgaben in München um 30 Prozent gegenüber gewöhnlichen Sommertagen. An Spitzentagen erreichte das Plus fast 70 Prozent.

Wenn es um einen Kunden-, Messe- oder Fortbildungsbesuch, dann brauchen Arbeitnehmer eine Möglichkeit, dort hinzukommen. Doch was, wenn der Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu beschwerlich oder nicht machbar ist? Darf der Chef dann verlangen, dass Angestellte ihr eigenes, privates Auto verwenden?

Die Mehrheit der Erwerbstätigen ist laut einer Umfrage bereit, mehr zu arbeiten - sofern die Rahmenbedingungen dafür stimmen. Zugleich empfindet jeder Zweite die politische Debatte um längere Arbeitszeit als demotivierend.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 um 6,7 Prozent gestiegen. Das Gastgewerbe weist mit 59,6 Fällen je 10.000 Unternehmen eine der höchsten Insolvenzhäufigkeiten auf.

Eine Studie von HolidayCheck zeigt, dass fast ein Drittel der Online-Bewerter bereits den Verlust eigener Rezensionen erlebt hat. Die negativen Erfahrungen hinterlassen spürbare Spuren bei den Verbrauchern.

Überregulierung und Bürokratie belasten nach Einschätzung von Steuerberatern den Mittelstand in Deutschland weiterhin am stärksten. Nach aktuellen Daten des DATEV-Seismografen sehen 83 Prozent der Befragten ihre Mandanten von diesen Hürden betroffen.

Die Sachbezugswerte für Verpflegung sollen 2027 steigen. Für Mittag- und Abendessen sind 4,70 Euro vorgesehen, wodurch unter den steuerrechtlichen Voraussetzungen Essenszuschüsse von bis zu 7,80 Euro möglich werden.

Tageskarte erreicht jeden Tag Menschen, die Hotels und Restaurants führen, ausstatten, beliefern und weiterentwickeln.

Wenn Sie dieser Branche etwas zu sagen – oder zu verkaufen – haben, bringen wir Sie zusammen.