Fast zwei Drittel des Gastgewerbes im Südwesten in Existenznot

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Fast zwei Drittel der Gastgewerbe im Südwesten sehen sich einer Umfrage zufolge in der wirtschaftlichen Existenz gefährdet. Das geht aus einer aktuellen Befragung des Branchenverbands Dehoga Baden-Württemberg von landesweit rund 1800 Betrieben hervor, wie «Heilbronner Stimme» und «Südkurier» (Freitag) berichten. Fast die Hälfte der Betriebe sei von staatlicher Unterstützung abhängig, um die die Mitarbeiter überhaupt zu halten.

«Die Ergebnisse der Umfrage sind alarmierend und zeigen, dass der wirtschaftliche Druck auf die Betriebe immer größer wird», sagte Dehoga-Landeschef Fritz Engelhardt. Betriebe berichteten von einem drastischen Umsatzrückgang, der nicht bloß eine Momentaufnahme sei.

Trotz einer hohen Akzeptanz der geltenden 2G-plus-Regel in der Bevölkerung entwickle sich der Umsatz weit unterhalb der Werte vor Corona, hieß es: Im Schnitt meldeten die Hotels und Gastronomiebetriebe demnach vom 1. bis 16. Januar dieses Jahres ein Umsatzminus von 54 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum 2019. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Angesichts jahrelanger Konjunkturflaute ist die Übernahmequote von Lehrlingen nach der Ausbildung in Betrieben gesunken. Eine besonders schlechte Quote weist etwa die Landwirtschaft auf.

Unter den jüngeren Rentnerinnen und Rentnern in Deutschland steigt der Anteil der Erwerbstätigen. Besonders Selbstständige sind oft viele Stunden pro Woche aktiv.

In den USA nehmen Fälle der Magen-Darm-Erkrankung Cyclosporiasis kein Ende. Bereits Hunderte Krankenhausaufenthalte hat der Parasit verursacht. Im Verdacht steht ein unscheinbares Lebensmittel.

Die Zahl der Brauereien in Deutschland ist im Jahr 2025 auf 1.415 gesunken - ein Rückgang um 3,6 Prozent. Fast alle Bundesländer sind betroffen, Ausnahmen bilden Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Das OLG Hamburg hat eine Entscheidung zu anonymen Bewertungen rechtskräftig werden lassen. Arbeitgeber können unter bestimmten Voraussetzungen die Löschung einer Bewertung verlangen, wenn ein geschäftlicher Kontakt nicht überprüfbar ist.

Ab dem 27. September 2026 gelten strengere Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Der große Tageskarte-Check zeigt, welche Formulierungen, Werbemittel und Kommunikationskanäle Hotels und Restaurants jetzt überprüfen sollten – von der Website bis zur Speisekarte. Tipps von der Tageskarte-Redaktion.

Ab dem 27. September 2026 gelten strengere Regeln gegen Greenwashing. Die neue EmpCo-Richtlinie verpflichtet Hotels, Restaurants und andere touristische Betriebe dazu, Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen konkret zu belegen – von der Website bis zur Speisekarte.

Wer in einem befristeten Arbeitsverhältnis ist, kann nicht immer einfach kündigen. Es gibt klare Richtlinien, die zu beachten sind.

Das Checken von E-Mails oder die schnelle Teilnahme an einem Online-Meeting sind für viele auch im Urlaub nicht ungewöhnlich. Doch ist das auch gut - für Arbeitgeber und Arbeitnehmer?

Während der Hitzewelle Ende Juni 2026 stieg der Absatz von Wasser, Speiseeis und Erfrischungsgetränken deutlich an. Das Statistische Bundesamt meldet für mehrere Warengruppen die höchsten Verkaufszahlen seit Anfang 2023. Der Absatz von alkoholfreiem Bier lag 38 Prozent über dem Vergleichswert.