Generation Z: Präsentation vor Produktqualität und Preis

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Eine Studie der Unternehmensberatung OC&C Strategy Consultants analysiert erstmals detailliert das Konsumverhalten der jüngsten Verbraucher – der sogenannten Generation Z (Gen Z). Die Analyse legt dar, inwiefern sich die Gen Z von älteren Generationen unterscheidet und wie sich Händler gegenüber den jüngsten Konsumenten positionieren sollten. Für die Studie wurden weltweit 15.500 Menschen aus vier Generationen und neun Ländern befragt. Ein zentrales Ergebnis: Preis und Qualität verlieren bei der Gen Z als Auswahlkriterien für eine Marke oder ein Produkt weiter an Bedeutung. Die jüngsten Konsumenten legen stattdessen Wert auf sekundäre Faktoren wie Stil, Produktpräsentation oder Nachhaltigkeitsaspekte. Zudem wird die Gen Z den Handel mit Themen wie soziale Verantwortung, Gleichstellung und Innovationsdurst fordern. Weitere zentrale Ergebnisse sind:

International sehen 50% der Gen Z gesellschaftliche Normen durch soziale Medien bedroht Die Gen Z steht global aktuell für 7% der Haushaltsausgaben – in Deutschland für 4% 23% der deutschen Befragten aus der Gen Z sparen bereits für den Ruhestand 20% der deutschen Befragten der Gen Z kaufen lieber Erlebnisse als Produkte Umweltschutz verliert bei der Gen Z gegenüber älteren Generationen an Bedeutung

Die Managementberatung OC&C veröffentlicht die Ergebnisse der aktuell umfangreichsten Studie zum Konsumverhalten der Generation Z. Angehörige der Gen Z wurden zwischen 1998 und 2016 geboren und werden in einem Jahrzehnt ein Drittel der weltweiten Konsumenten stellen. Für Unternehmen und Marken bietet die junge Generation folglich großes Potenzial. Die Studie von OC&C zeigt, dass sich die Vertreter der Gen Z über alle Länder hinweg hinsichtlich ihrer Einstellungen und Haltungen ähnlicher sind als die Generationen zuvor. Einige von den Millennials etablierte Trends wird die Gen Z fortsetzen und vorantreiben – so wird die Gruppe sozial bewusster, erlebnisorientierter Verbraucher in den kommenden Jahren stetig wachsen.

„In der Gen Z sammeln sich anspruchsvolle Verbraucher, die Marken und Händler vor Herausforderungen stellen werden. Diese jüngsten Konsumenten sind geprägt von politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ereignissen wie den 9/11-Terroranschlägen, der Finanzkrise 2007, Bürgerkriegen und Flüchtlingskrisen sowie Phänomenen wie dem Arabischen Frühling, dem Brexit, der Präsidentschaft Donald Trumps und der #metoo-Debatte. Soziale Verantwortung spielt für Kaufentscheidungen der Gen Z eine große Rolle. Während Gleichstellung und Vielfalt dabei vorrangig sind, haben Überlegungen zur Umwelt eine geringere Bedeutung. Marken und Händler sollten daher bereits jetzt darüber nachdenken, wie sie den Bedürfnissen der Gen Z gerecht werden können“, erklärt Christoph Treiber, Partner bei OC&C und einer der Autoren der Studie.

Gen Z – eine Generation unter hohem Einfluss

Konsumenten aus der Gen Z stehen unter höherem Einfluss – beispielsweise von Freunden oder Prominenten – als Generationen zuvor. Diese Tendenz zur Beeinflussung durch verschiedene Inspirationsquellen schlägt sich auch in ihren Kaufentscheidungen nieder und verändert traditionelle Kaufprozesse. Natürlich shoppen auch ältere Generationen online und lassen sich vom Social-Media-Auftritt einer Marke beeinflussen. Doch die Einflussfaktoren bei der Gen Z sind vielfältiger: Mobile Apps, Social-Media-Accounts von Freunden und Prominenten oder Blogs haben einen stärkere Wirkung auf die Gen Z als auf ältere Generationen. Mitglieder der Gen Z interagieren online und in sozialen Medien umfassend mit Marken und folgen Social-Media-Kanälen von Einzelhändlern. Sie leiten Posts von Marken weiter und schreiben Online-Bewertungen. Traditionelle Inspirationsquellen verlieren hingegen auch bei jungen deutschen Konsumenten an Bedeutung: Nur 5% der deutschen Gen Z lässt sich „beim Einkaufen“ inspirieren – im Gegensatz zu 18% der Babyboomer und 17% der Generation X.

„Unsere Studie zeigt, dass die Gen Z ähnlich wie die Millennials gründliche Produkt- und Preisrecherchen betreiben. Intensiver als ältere Generationen nutzt sie dafür die Online-Kanäle der Marken. Aus globaler Perspektive vertraut die Gen Z fürs Shopping seltener Suchmaschinen oder Multi-Brand-Plattformen und geht somit zielstrebiger vor als vorherige Generationen. Auch wenn dies für Deutschland noch nicht so umfassend zutrifft, sollten Marken sich auch hierzulande auf die veränderten Recherche-Gewohnheiten vorbereiten und den Marketingmix und die Allokation der Ausgaben entsprechend anpassen“, erklärt Christoph Treiber.

Die Gen Z sieht den Einfluss sozialer Medien mitunter auch kritisch

Die OC&C-Studie zeichnet ein vielschichtiges und facettenreiches Porträt der Gen Z und deckt deren innere Widersprüche auf. Im Vergleich zu Millennials, der Generation X und den Babyboomern unterliegen Angehörige der Gen Z verstärkt dem Drang, ihre Individualität zu betonen. Gleichzeitig sind sie deutlich empfänglicher für die Einflussnahme durch Prominente und Freunde. Dieser Widerspruch wird auf den Einfluss der sozialen Medien zurückgeführt. Die Gen Z ist mit Facebook, YouTube und WhatsApp aufgewachsen – ihre Angehörigen nutzen soziale Medien wie Snapchat, Instagram oder Renren ganz natürlich, um sich mit Freunden auszutauschen, Einfluss zu gewinnen, Geld zu verdienen, Marken zu entdecken oder Inspiration zu finden. Obwohl – oder gerade, weil – die Gen Z mit sozialen Medien aufwachsen, sehen sie einige Konsequenzen des Social-Media-Konsums durchaus kritisch: Immerhin 40% befürchten Auswirkungen auf ihre Gesundheit und sogar 50% auf gesellschaftliche Normen.

„Generation Vernunft“ oder „Generation Verschwendung“?

Die Gen Z wird gelegentlich als vernünftige „Stay-at-home-Generation“ beschrieben. Und tatsächlich deuten einige Daten darauf hin, dass das Wachstum von Streaming-Diensten, Online-Communities und Echtzeit-Kommunikationskanälen eine Generation hervorgebracht hat, die weniger ausgeht und sich eher von zu Hause aus sozialisiert. Auch eine gewisse wirtschaftliche Vernunft der Gen Z lässt sich aus den Daten ableiten: Global sparen 35% der Befragten aus der Gen Z regelmäßig für eine größere Anschaffung und immerhin 12% sogar schon für den eigenen Ruhestand. In Deutschland liegen die Werte mit 37% und 23% über dem globalen Durchschnitt.

Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass die Mitglieder der Gen Z als konsumfreie Asketen leben. Insbesondere für Technologie (z. B. ihre Smartphones und Streaming-Abos) und Kleidung geben sie ihr Geld aus. In Deutschland umfassen die Ausgaben der Gen Z aktuell bereits 4% der Haushaltsausgaben. In den Schwellenländern China, Brasilien und Türkei ist der Anteil schon höher. Global steht die Gen Z immerhin schon für Ausgaben von 3,4 Billionen US-Dollar, was 7% der weltweiten Haushaltsausgaben entspricht.

Bewusster Konsum – doch Umweltschutz ist global kein Top-Thema

Die Millennials haben den bewussten Konsum zum Mainstream gemacht. Die Gen Z scheint diesen Trend fortzusetzen. Fragen des Tierschutzes, der Gleichstellung, der Vielfalt und der Menschenrechte haben für die jüngsten Konsumenten große Bedeutung. Im Detail gibt es in dieser Frage nationale Unterschiede, die offenbar das politische Klima des Landes direkt widerspiegeln: In China ist die Gen Z mehr um Menschenrechtsfragen besorgt, während in den USA eine Lösung von Diversity-Problemen höchste Priorität genießt. Rund ein Viertel der Gen Z gibt an, bewusst Produkte zu kaufen, die mehrmals verwendet werden können. Mehr als ein Drittel ist zudem bestrebt, nur das zu kaufen, was benötigt wird. Für die Gen Z stehen nachhaltige Produkte ganz oben auf der Agenda: 13% der Befragten berücksichtigen Nachhaltigkeitsaspekte für ihre Kaufentscheidung.

Mit Blick auf das Thema Umweltschutz klaffen Wunsch und Wirklichkeit bei der Gen Z auseinander: Nur 11% der Befragten in Deutschland gaben an, ihren Verbrauch von Einweg-Plastik aktiv zu reduzieren. Bei den Babyboomern sind es 41% und bei den Millennials 21%.

„Um die Gen Z langfristig als Kunden zu binden, sollten Unternehmen ihr Waren- und Serviceangebot sowie ihre ethischen Standards kritisch hinterfragen. Das hohe gesellschaftspolitische Bewusstsein der Gen Z und der Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun, wird auch Auswirkungen auf das Verhältnis zu potenziellen Arbeitgebern haben. Wollen Einzelhändler die Gen Z in Zukunft als Mitarbeiter gewinnen, sollten sie daher auch ihre Unternehmenswerte weiterentwickeln“, so Christoph Treiber mit einem Rat an die Händler.


 

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Die Hotelpreise haben sich im zweiten Quartal in Deutschland positiv entwickelt. Das ergab die vierteljährliche Preisanalyse von HRS. Die durchschnittlichen Preise stiegen in diesem Quartal um zwei Prozent auf 93 EUR im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum. Den größten Sprung machte München um sechs Prozent (122 EUR).

Deutsche stehen Digitalisierung im Kundenservice skeptisch gegenüber

Die Digitalisierung verändert den Kundenservice von Unternehmen grundlegend. Immer häufiger stellen Chatbots oder virtuelle persönliche Assistenten die erste Kontaktmöglichkeit für Kunden dar. Verbraucher stehen automatisierten Service-Lösungen jedoch noch eher skeptisch gegenüber.

40 Prozent der Deutschen buchen Urlaub noch im Reisebüro

Die Ferienzeit beginnt und viele Deutsche starten nun in den Sommerurlaub. Urlaubsbuchungen im Internet boomen, doch auch das klassische Reisebüro wird weiterhin gerne genutzt – das zeigt eine Umfrage der Reiseanalyse 2019 von der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen. 

Mehr trinken, weniger tanzen

Discos und Bars sind populäre Orte zum Feiern und Entspannen. In den letzten Jahren geht die Entwicklung allerdings dahin, dass Bars beliebter werden und Discos in der Gunst der Feierwilligen sinken.

Umfrage: Das Veggie-Potenzial der Deutschen

In einer aktuellen Umfrage gibt jede dritte Fleischesserin (33 Prozent) und 28 Prozent der Fleischesser an, sich vorstellen zu können, mit einer guten Alternative auf Fleisch zu verzichten. Das Abendessen ist dabei die Mahlzeit, bei der die Produkte am besten zum Einsatz kommen können, gefolgt vom Mittag.

Abwärtstrend ungebrochen: Facebook verliert weiter an Boden

Noch groß, aber immer kleiner: Der einstige Spitzenreiter Facebook ist auf den dritten Platz unter den meistgenutzten Sozialen Medien abgerutscht. Besonders dramatisch ist der Absturz in den jungen Zielgruppen.

Online-Meinungen: Das sind die beliebtesten Biermarken Deutschlands

Die beliebtesten Biermarken in Deutschland sind Erdinger, Radeberger und Veltins. Am negativsten wird Krombacher wahrgenommen. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Webbosaurus, einem der führenden Spezialisten für Social Media, Review & Online Monitoring. Insgesamt 3.793 Beiträge aus dem Social Web wurden für die Studie untersucht.

53,5 Milliarden Euro: Ausgaben für Geschäftsreisen erreichen 2018 neues Rekordniveau

Die deutschen Unternehmen und öffentlichen Institutionen haben sich ihre Geschäftsreisen im Jahr 2018 so viel kosten lassen, wie noch nie. Wie die aktuelle VDR-Geschäftsreiseanalyse belegt, stiegen die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent und erreichten damit ein neues Allzeithoch von 53,5 Milliarden Euro.

Incoming-Tourismus: Signifikantes Wachstum aus Europa in den ersten vier Monaten

Von Januar bis April zählte das Statistische Bundesamt 23,8 Millionen internationale Übernachtungen. Das entspricht einem Plus von 3,0 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Aus den Niederlanden, Italien, Spanien, Dänemark und Schweden registrierte die DZT zweistellige Zuwächse.

Stiftung Warentest: Nicht einmal jedes zweite Mineralwasser ist gut

Bei einem Test von stillen Mineralwässern ist nicht einmal jedes zweite natürliche Wasser ohne Kohlensäure gut. Einige haben Probleme mit Keimen, andere mit bedenklichen Stoffen. Zwei sind sogar mangelhaft und spezielle Wässer für Babys überflüssig. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest.

Urlaub im Nachbarland Tschechien 43 Prozent günstiger als in Deutschland

Die Hauptreisesaison hat begonnen. Wer im europäischen Ausland Urlaub macht, muss dabei mit erheblichen Preisunterschieden rechnen. Laut Statistischem Bundesamt war Tschechien bei Hotelübernachtungen und Restaurantbesuchen das preiswerteste Nachbarland Deutschlands.

Gastronomie erobert immer mehr Flächen in Shopping-Centern

In deutschen Shopping-Centern kann man shoppen, arbeiten, wohnen, zum Arzt gehen oder ins Fitnessstudio. Der Anteil der Gastronomie an der Mietfläche der Center wird nach Meinung von 81 Prozent der Center-Betreiber in den nächsten fünf Jahren wachsen.

DEHOGA-Factsheet: Aktuelle Zahlen zur Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation

Die gute Geschäftsentwicklung wirkt sich auch auf die Beschäftigung in Hotellerie und Gastronomie aus. Alle relevanten Kennziffern gibt das aktuelle DEHOGA-Factsheet „Arbeitsmarkt und Ausbildung Juni 2019“ wieder. Die Zahlen und Daten werden in Tabellenform und grafisch übersichtlich zusammengestellt.

Insolvenzen rückläufig - Unternehmen aus dem Gastgewerbe werden trotzdem nicht alt

Die Insolvenzen in Deutschland waren auch im 1. Halbjahr rückläufig, so eine aktuelle Creditreform-Analyse. Einen Anstieg gab es jedoch im „kleinen“ Mittelstand bis 5 Millionen Euro Umsatz sowie bei Kleinstunternehmen. Bei der durchschnittlichen Lebensdauer von Unternehmen gehört das Gastgewerbe zu den Schlusslichtern.

Gastgewerbeumsatz im April real um 1,7 Prozent niedriger als im Vorjahr

Das Gastgewerbe in Deutschland setzte im April 2019 real 1,7 Prozent weniger um als im April 2018. Wie das Statistische Bundesamt​​​​​​​ weiter mitteilte, stieg der Umsatz nominal um 0,5 Prozent. Kalender- und saisonbereinigt sank der Umsatz im Vergleich zum März real um 0,7 Prozent und stieg nominal um 0,1 Prozent.

IdeenExpo: Ausbildung im Gastgewerbe

MINT ist gefragt – auf der am Samstag in Hannover beginnenden 7. IdeenExpo setzt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga Niedersachsen) nun erstmalig die Ausbildungsberufe im Gastgewerbe mit einem branchenspezifischen Mitmach-Konzept in Szene.

Für Existenzgründer: Die besten Städte, um ein Restaurant zu eröffnen

Der Zahlungsdienstleister SumUp hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, welche Städte die besten Voraussetzungen für Existenzgründer in der Gastronomie bieten. Für die Untersuchung wurden die 100 bevölkerungsreichsten Städte Europas, darunter 18 deutsche Metropolen, ausgewählt.

Fast Food Österreich: Imbissstände verlieren gegen Systemgastronomen

Das Geschäft mit Fast Food lief in Österreich im Jahr 2018 so gut wie schon lange nicht. Imbissstände geraten gegenüber der Systemgastronomie aber immer mehr in die Defensive, zeigen aktuelle Daten von Branchenradar.com.

Inlandstourismus: 11 Prozent mehr Übernachtungen als im April 2018

Im April 2019 gab es in Deutschland 40,4 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, war dies ein Plus von 11,0 Prozent gegenüber April 2018. Von Januar bis April stieg die Zahl der Übernachtungen um 4,0 Prozent auf 127,3 Millionen.

Übernachtungsrekord in der Schweizer Wintersaison 2018/2019

Die Hotellerie in der Schweiz verzeichnete in der touristischen Wintersaison (November 2018 bis April 2019) insgesamt 16,7 Millionen Übernachtungen und hat damit das beste Ergebnis seit der Wintersaison 2007/2008. Vor allem aus Amerika und Asien übernachteten mehr Gäste bei den Eidgenossen.

Europ Assistance Urlaubsbarometer 2019: Österreicher mit höchster Reisefreude in Europa

70 Prozent der Österreicher planen einen Sommerurlaub – so viele wie nie zuvor und in keinem anderen Land. Damit zählt Österreich laut dem 19. Urlaubsbarometer der Europ Assistance zu den reisefreudigsten Ländern. An der repräsentativen Studie zur Reiseplanung 2019 haben 12.000 Befragte in zehn europäischen Ländern teilgenommen.

Statista mit umfassenden Marktdaten für online gebuchte Reisen

Statista, ein Anbieter für Markt- und Konsumentendaten, hat den Reisemarkt im Internet unter die Lupe genommen und eine Vielzahl von Grafiken zum Thema „eTravel“ erstellt. Laut Statista eTravel Market Report steigt der weltweite Umsatz mit Online-Reisebuchungen in den nächsten Jahren kontinuierlich an. Die Analysten rechnen mit einem jährlichen Zuwachs von 9,3 Prozent.

Expedia-Fußball-Studie: Zwei Drittel aller Reisenden planen Urlaub für Sportereignisse

Echte Sportfans dürfte das Ergebnis der Fußballreisestudie von Expedia kaum überraschen: 68 Prozent aller Fußballfans haben mindestens einmal ihren Urlaub um ein Sportereignis herum geplant. Fast die Hälfte gab an, Urlaub schon einmal umgebucht zu haben, um ein Spiel nicht zu verpassen. Die Studie nennt auch Fußballreise-Mekkas und beliebte Reisebegleiter.