Grüner Bunker auf St. Pauli zieht 4.000 Besucher pro Tag an

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Seit vier Wochen ist der Hamburger Bunker am Heiligengeistfeld für Besucher offen und das Angebot haben bereits mehrere zehntausend Menschen genutzt. Täglich seien etwa 4.000 Personen auf dem Bunker unterwegs und an den Wochenenden sei der Koloss am Heiligengeistfeld besonders gut besucht, sagte eine Sprecherin des Betreibers RIMC der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

«Am ersten Wochenende nach der Eröffnung hatten wir sage und schreibe 25.000 Besuchende auf dem Bunker.» Auf dem einst grauen und nun begrünten Weltkriegs-Bunker mit dem umlaufenden Pfad zum öffentlichen Dachgarten sind nicht nur Menschen aus Hamburg, sondern auch viele Touristinnen und Touristen aus Deutschland und der ganzen Welt unterwegs, sagte die Sprecherin weiter.

Der ursprünglich 38 Meter hohe Flakbunker, der 1942 von Zwangsarbeitern errichtet wurde, war von einem Privatinvestor um fünf weitere Etagen auf 58 Meter erhöht und üppig begrünt worden. Die Dach- und Fassadenbegrünung des Weltkriegsgebäudes gilt als natürliche Klimaanlage. 

In dem Bunker ist auch ein Hotel untergebracht. Das Haus hält 134 Zimmer für seine Gäste bereit.

Besucher des Bunkers können in der Bar «Karo & Paul» auf mehreren Ebenen Getränke, Snacks und Musik genießen. Auch das Café «Constant Grind» und das Restaurant «La Salsa» mit Show-Küche werden Gäste bewirten. Im «Rock Shop» in einem der ehemaligen Flaktürme gibt es nicht nur zahlreiche Souvenirs zu kaufen, auch Lesungen und kleine Konzerte sind geplant. Eine neue Mehrzweckhalle kann für Sport und kulturelle Veranstaltungen genutzt werden.

Das Hotel wird von der Hamburger RIMC Hotels & Resorts Gruppe im erweiterten Bunker Bunker betrieben. Hinzu kommen sowie verschiedene gastronomische Outlets: „ie Bar Karo&Paul by Frank Rosin, das Hauptrestaurant La Sala, das Café Constant Grind, den Rock Shop sowie den Gastro-Container Green Beanie auf dem Dachgarten. (mit dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Weinlese in Deutschland hat 2026 nach Einschätzung des Deutschen Weininstituts so früh begonnen wie noch nie seit Beginn der regelmäßigen Erfassung. Die Trauben seien zwar kleiner als üblich, dafür gesund und vielversprechend. Die Ernte könnte bereits im September abgeschlossen sein.

Wenn es ums Schlafengehen geht, sind die Deutschen wahre Meister der guten Vorsätze. Die Realität sieht jedoch oft anders aus. Die aktuelle Premier Inn Schlafstudie zeigt, wie es um die nächtlichen Gewohnheiten der Deutschen wirklich steht.

Das Landesarbeitsgericht Hamm sieht in einer Online-Krankschreibung ohne Arztgespräch einen gravierenden Vertrauensbruch. Welche Folgen das für Arbeitnehmer haben kann.

Das Statistische Bundesamt meldet für das zweite Quartal 2026 ein Reallohnplus von 1,5 Prozent. Während Geringverdienende und Auszubildende starke Zuwächse verzeichnen, gibt es branchenspezifische Unterschiede.

Süßwein gilt vielen als altmodisch und landet meist erst zum Dessert im Glas. Dabei passt er überraschend gut zu Käse, scharfen Gerichten oder moderner Küche. Sommeliers erklären, warum sich ein neuer Blick auf Eiswein, Tokaj und Co. lohnt.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im August weiter vom Einbruch infolge des Iran-Kriegs erholt. Auch im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verbessert. Der Ifo-Index stieg um 2,1 Punkte auf 88,8 Punkte.

Der Urlaub ist geplant und genehmigt - und plötzlich kommt ein Megaauftrag oder drei Kollegen fallen spontan aus. Kann der Arbeitgeber in so einem Fall genehmigte Urlaubstage widerrufen?

 

Hotelfachleute und Köche landen im DGB-Ausbildungsreport 2026 erneut auf hinteren Plätzen. Nur 53,6 Prozent der angehenden Hotelfachleute und 58,1 Prozent der Köche sind mit ihrer Ausbildung zufrieden oder sehr zufrieden. Bei der fachlichen Ausbildungsqualität im Betrieb stehen Hotelfachleute auf dem letzten Platz.

Das deutsche Gastgewerbe hat im Juni 2026 real 5,1 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Besonders deutlich fällt auch die Halbjahresbilanz der Gastronomie aus, die preisbereinigt 5,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag. Im gesamten Gastgewerbe lag der Rückgang bei 5,2 Prozent.

Während die Umsätze im deutschen Mittelstand im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent zurückgingen, legte das Gastgewerbe um 5,9 Prozent zu. Gleichzeitig verzeichnete die Branche mit 6,5 Prozent den stärksten Lohnanstieg.