Ifo-Institut: Kurzarbeit in Hotels und Restaurants nur noch bei 5,5 Proeznt

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die Kurzarbeit im Gastgewerbe ist im September weiter deutlich zurückgegangen. Zuletzt waren nur noch rund 58.000 Mitarbeiter bzw. 5,5 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Hotellerie und Gastronomie in Kurzarbeit, ermittelte das ifo-Institut auf Grundlage seiner Konjunkturumfrage und von Daten der Bundesagentur für Arbeit. Damit hat sich die Zahl in unserer Branche gegenüber dem Vormonat noch einmal fast halbiert: Im August waren noch 107.000 Menschen bzw. 10,1 Prozent der Beschäftigten in Kurzarbeit. Auf dem Höhepunkt der Coronakrise, im April 2020, waren es nach Daten der Bundesagentur für Arbeit 665.678.

Branchenübergreifend waren im September noch 610.000 Menschen in Kurzarbeit, das entspricht 1,8 Prozent der Beschäftigten. Der Rückgang der Kurzarbeit in Deutschland hat sich damit im September insgesamt verlangsamt. Teile der Industrie, darunter Automobil und Metallerzeugung, meldeten wegen akuter Materialengpässe und damit verbundener Lieferprobleme von Vorprodukten jedoch sogar wieder einen Anstieg.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Angebot trockener Weine aus deutschen Kellern nimmt weiter zu. Wie das Deutsche Weininstitut mitteilt, wurden im vergangenen Jahr 53 Prozent aller deutschen Qualitäts- und Prädikatsweine in der trockenen Geschmacksrichtung angeboten.

Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland ist im zweiten Quartal 2026 auf den höchsten Stand seit 21 Jahren gestiegen. Das IWH registriert neue Höchstwerte in zahlreichen Branchen – darunter auch im Gastgewerbe.

Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist im zweiten Quartal weiter gestiegen und hat den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren erreicht. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

Eine Umfrage der Meininger Hotels beleuchtet die Sicherheitsbedenken alleinreisender Frauen. Während deutsche Urlauberinnen im Ländervergleich am häufigsten solo verreisen, bleibt die Sorge vor unsicheren Situationen in der Nacht im öffentlichen Raum die größte Barriere.

Mehr als die Hälfte der Deutschen ist gegen die von der Koalition geplante Ausweitung der sachgrundlosen Befristung bei Einstellungen. In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur lehnen die Reform insgesamt 54 Prozent ab, 26 Prozent befürworten sie.

Eine Umfrage belegt, dass jeder dritte Deutsche nur unzureichende Kenntnisse über Gebühren bei Auslandszahlungen besitzt. Besonders ältere Personen und Verbraucher mit geringerem Einkommen zeigen sich verunsichert.

Überstunden gehören für viele Beschäftigte zum Arbeitsalltag. Doch Arbeitgeber dürfen Mehrarbeit nur unter bestimmten Voraussetzungen verlangen. Was bei Anordnung, Vergütung, Dokumentation und Arbeitszeit gilt.

Wer im Job neues Wissen oder neue Fähigkeiten benötigt, bekommt oft eine Fortbildung dafür. Findet diese auch während der Arbeitszeit statt, liegt es nahe, dass der Arbeitgeber die Kosten dafür trägt. Doch ist das wirklich so?

Fast jeder zweite Selbstständige in Europa verzichtet auf Lohn, um unabhängig zu bleiben. Was steckt hinter dem Stolz, auf Kredite zu verzichten – und welche Ängste spielen eine Rolle?

Ein Krankenschein hat einen hohen Beweiswert. Um den zu erschüttern, braucht ein Arbeitgeber deutliche Indizien. Das zeigt einmal mehr ein Urteil des Arbeitsgerichts Nordhausen, auf den die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hinweist.