Job auf dem Prüfstand: Gut vorbereitet ins Jahresgespräch

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Sich fit machen für das anstehende Gespräch mit Chef oder Chefin - das funktioniert am besten mit schriftlichen Notizen und im Austausch mit einer vertrauten Person. Das schreibt Karriereberaterin Ragnhild Struss in einem Blog-Beitrag im Karrierenetzwerk Xing.

Wichtig sei, sicher formulieren zu können, was man am Job schätze und was nicht, wo die eigenen Stärken lägen und was man entwickeln oder verändern wolle.

Jahresgespräch  - Konkret formulieren

Folgende Fragen können bei der Vorbereitung helfen: Welche Talente habe ich und was für berufliche Stärken konnte ich daraus entwickeln? Kann ich im Job das tun, was ich am besten kann und habe ich das Gefühl, mein Potenzial zu leben? Wo sollte es ein Update der Aufgaben geben? Welche Inhalte spornen mich an, was bremst mich eher?

Auf der Grundlage der eigenen Anliegen im Job sollten Arbeitnehmer möglichst konkrete Vorschläge machen und dabei auch herausstellen, was das Unternehmen davon hat.

Jahresgespräch - Die Geldfrage ansprechen

Auch das Gehalt kann bei einem solchen Termin zur Sprache gebracht werden. Allerdings sollte nicht einfach eine Forderung im Raum stehen. Mit diesen Fragen sammelt man gute Argumente ebenfalls im Voraus: Welche Projekte habe ich durch mein Engagement vorangebracht? Wo haben sich mein Wissen und meine Talente für die Firma ausgezahlt? Wo kann ich mich künftig verstärkt einsetzen?

Selbst wenn der Gehaltswunsch nicht erfüllt wird, hat sich das Gespräch darüber gelohnt, meint Struss. Und es bleibe immer noch, höflich nach Gründen zu fragen und danach, was möglicherweise zu tun sei, um das gewünschte Gehalt zu bekommen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die bayerischen Beherbergungsbetriebe haben im ersten Halbjahr mehr Gäste empfangen. Allerdings können nicht alle Bereiche des Tourismus profitieren - Gasthöfe und Pensionen leiden. Regional geht es vor allem für Mittelfranken nach oben.

Angesichts jahrelanger Konjunkturflaute ist die Übernahmequote von Lehrlingen nach der Ausbildung in Betrieben gesunken. Eine besonders schlechte Quote weist etwa die Landwirtschaft auf.

Unter den jüngeren Rentnerinnen und Rentnern in Deutschland steigt der Anteil der Erwerbstätigen. Besonders Selbstständige sind oft viele Stunden pro Woche aktiv.

In den USA nehmen Fälle der Magen-Darm-Erkrankung Cyclosporiasis kein Ende. Bereits Hunderte Krankenhausaufenthalte hat der Parasit verursacht. Im Verdacht steht ein unscheinbares Lebensmittel.

Die Zahl der Brauereien in Deutschland ist im Jahr 2025 auf 1.415 gesunken - ein Rückgang um 3,6 Prozent. Fast alle Bundesländer sind betroffen, Ausnahmen bilden Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Das OLG Hamburg hat eine Entscheidung zu anonymen Bewertungen rechtskräftig werden lassen. Arbeitgeber können unter bestimmten Voraussetzungen die Löschung einer Bewertung verlangen, wenn ein geschäftlicher Kontakt nicht überprüfbar ist.

Ab dem 27. September 2026 gelten strengere Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Der große Tageskarte-Check zeigt, welche Formulierungen, Werbemittel und Kommunikationskanäle Hotels und Restaurants jetzt überprüfen sollten – von der Website bis zur Speisekarte. Tipps von der Tageskarte-Redaktion.

Ab dem 27. September 2026 gelten strengere Regeln gegen Greenwashing. Die neue EmpCo-Richtlinie verpflichtet Hotels, Restaurants und andere touristische Betriebe dazu, Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen konkret zu belegen – von der Website bis zur Speisekarte.

Wer in einem befristeten Arbeitsverhältnis ist, kann nicht immer einfach kündigen. Es gibt klare Richtlinien, die zu beachten sind.

Das Checken von E-Mails oder die schnelle Teilnahme an einem Online-Meeting sind für viele auch im Urlaub nicht ungewöhnlich. Doch ist das auch gut - für Arbeitgeber und Arbeitnehmer?