Online-Bewertungen beeinflussen mehr als jede zweite Kaufentscheidung

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Eine aktuelle repräsentative GfK-Umfrage im Auftrag von Greven Medien zeigt: Der deutsche Konsument trifft seine Entscheidung für den Kauf einer Ware oder die Beauftragung eines Dienstleisters durchdacht. Mehr als die Hälfte sucht im Vorfeld nach Bewertungen im Internet (56,4 %) oder besucht die unternehmenseigene Website (54,9 %). 

Geht es darum, welche Informationsquellen den Verbraucher besonders stark beeinflussen, liegen Empfehlungen von Freunden und Bekannten mit 47,2 Prozent vorne, dicht gefolgt von unabhängigen Vergleichstests (40,3 %). Nahezu jeder Vierte lässt sich von Bewertungen auf der Shopping-Plattform Amazon stark oder sehr stark beeinflussen (24,6 %).

"Die Buchung eines Hotels, der Kauf eines neuen Laptops oder die Wahl eines Handwerkers geschehen längst nicht mehr zufällig. Kunden stellen im Voraus umfangreiche Recherchen an. Vor allem sind die Bewertungen anderer, sei es in der realen Welt durch Freunde und Bekannte oder online durch andere User, absolut ausschlaggebend für die Kaufentscheidung", erklärt Patrick Hünemohr, Geschäftsführer von Greven Medien.

Blogs und Foren spielen vor allem bei den 18- bis 29-Jährigen eine wichtige Rolle: Nahezu jeder Fünfte bejaht, sich stark oder sehr stark davon beeinflussen zu lassen (17,3 %). Nur 10 Prozent aller Umfrageteilnehmer geben an, dass die Unternehmenswebsite ihre Entscheidungen stark oder sehr stark beeinflusst. Interessant, da immerhin mehr als jeder Zweite sagt, er schaue sich die Firmenwebsite an, bevor es zur Kaufentscheidung kommt (54,9 %). Das zeigt, dass Handwerker, Gastronomen oder Ärzte umdenken müssen, wenn sie erfolgreich sein wollen. 

Eine gut strukturierte Homepage allein ist für unternehmerischen Erfolg heute nicht mehr ausreichend. Im Netz sollten ausführliche Informationen zu einem Produkt oder einer Dienstleistung zu finden sein, sei es auf der unternehmenseigenen Website, auf Shopping-Plattformen wie Amazon oder in sozialen Netzwerken. "Der Händler bzw. Dienstleister muss da sein, wo der Kunde ist. Der ist heute definitiv online und zunehmend mobil unterwegs. KMU müssen genau an diesen Touchpoints präsent sein", resümiert Hünemohr.


 

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