Reiseanbieter steigern Umsatz von 2008 bis 2017 um 54 Prozent

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Reisebüros und Reiseveranstalter in Deutschland haben in den Jahren von 2008 bis 2017 ihren Gesamtumsatz um 54 Prozent von 21,4 auf 32,9 Milliarden Euro gesteigert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhöhte sich die Zahl der in der Branche tätigen Personen im gleichen Zeitraum um 30 Prozent auf insgesamt 92 700. Auch die Zahl der Unternehmen nahm insgesamt zu – um 12,5 Prozent von 9 580 auf 10 776. Allerdings betrifft das Wachstum nur die Reisebüros, deren Anzahl 2017 mit rund 8 800 Unternehmen den höchsten Wert seit 2008 erreichte (+27 Prozent). Die Reiseveranstalter mussten dagegen im gleichen Zeitraum einen Rückgang von rund 2 650 auf knapp 2 000 Unternehmen verzeichnen (-34 Prozent).

Kleine Unternehmen mit geringer Bedeutung für Umsatz und Beschäftigung

Größere Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 250 000 Euro dominieren die Branche: Von den insgesamt 32,9 Milliarden Euro Branchenumsatz im Jahr 2017 entfielen auf sie 32,2 Milliarden Euro.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenn es ums Schlafengehen geht, sind die Deutschen wahre Meister der guten Vorsätze. Die Realität sieht jedoch oft anders aus. Die aktuelle Premier Inn Schlafstudie zeigt, wie es um die nächtlichen Gewohnheiten der Deutschen wirklich steht.

Das Landesarbeitsgericht Hamm sieht in einer Online-Krankschreibung ohne Arztgespräch einen gravierenden Vertrauensbruch. Welche Folgen das für Arbeitnehmer haben kann.

Das Statistische Bundesamt meldet für das zweite Quartal 2026 ein Reallohnplus von 1,5 Prozent. Während Geringverdienende und Auszubildende starke Zuwächse verzeichnen, gibt es branchenspezifische Unterschiede.

Süßwein gilt vielen als altmodisch und landet meist erst zum Dessert im Glas. Dabei passt er überraschend gut zu Käse, scharfen Gerichten oder moderner Küche. Sommeliers erklären, warum sich ein neuer Blick auf Eiswein, Tokaj und Co. lohnt.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im August weiter vom Einbruch infolge des Iran-Kriegs erholt. Auch im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verbessert. Der Ifo-Index stieg um 2,1 Punkte auf 88,8 Punkte.

Der Urlaub ist geplant und genehmigt - und plötzlich kommt ein Megaauftrag oder drei Kollegen fallen spontan aus. Kann der Arbeitgeber in so einem Fall genehmigte Urlaubstage widerrufen?

 

Hotelfachleute und Köche landen im DGB-Ausbildungsreport 2026 erneut auf hinteren Plätzen. Nur 53,6 Prozent der angehenden Hotelfachleute und 58,1 Prozent der Köche sind mit ihrer Ausbildung zufrieden oder sehr zufrieden. Bei der fachlichen Ausbildungsqualität im Betrieb stehen Hotelfachleute auf dem letzten Platz.

Das deutsche Gastgewerbe hat im Juni 2026 real 5,1 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Besonders deutlich fällt auch die Halbjahresbilanz der Gastronomie aus, die preisbereinigt 5,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag. Im gesamten Gastgewerbe lag der Rückgang bei 5,2 Prozent.

Während die Umsätze im deutschen Mittelstand im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent zurückgingen, legte das Gastgewerbe um 5,9 Prozent zu. Gleichzeitig verzeichnete die Branche mit 6,5 Prozent den stärksten Lohnanstieg.

Eine Bitkom-Befragung zeigt eine zunehmende Nutzung von künstlicher Intelligenz in deutschen Personalabteilungen. Trotz rechtlicher Bedenken steigen die Einsatzzahlen in Bereichen wie Weiterbildung, Zeugniserstellung und Belastungsanalyse.