Richtige Wortwahl: Gehaltsgespräch geschickt ankündigen

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Sie wollen ein besseres Gehalt verhandeln, wissen aber nicht, wie Sie das Thema am besten bei der Führungskraft platzieren? Am besten achten Beschäftigte schon bei der Terminvereinbarung auf die passende Wortwahl.

Konkret heißt das: Sprechen Sie nicht von Gehaltsverhandlung, sondern von Gehaltsanpassung. «Bei Verhandlung denkt jeder sofort, man müsse dagegenhalten, und es wird noch schwerer, das zu bekommen, was man will», sagt Eva Schulte-Austum, Wirtschaftspsychologin und Business-Coach. 

Das Wort Anpassung hingegen impliziert, dass man als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer schon in Vorleistung gegangen ist. Schließlich wollen beide Seiten gewinnen - auch die Führungskraft.

Direkt sagen, dass es ums Gehalt gehen soll

Wer einen Termin vereinbaren möchte, sollte die Führungskraft aus Fairness direkt darüber informieren, dass es um die Entlohnung gehen wird, heißt es in einem Karriere-Guide von Indeed. Je nach Anlass sind dann etwa Formulierungen denkbar wie «Wäre es in Ordnung, wenn wir uns in meinem Jahresgespräch etwas Zeit nehmen würden, um über mein Gehalt zu sprechen?» oder «Ich würde gern einen Termin mit Ihnen machen, um über mein Gehalt zu sprechen. Bitte geben Sie mir Bescheid, ob es zeitlich für Sie passt». (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Auch wer gekündigt wurde, kann noch bei einer Betriebsratswahl kandidieren – und muss dafür Kontakt zur Belegschaft aufnehmen können. Wird der Zugang zum Betrieb komplett verwehrt, kann es sich um eine unzulässige Wahlbehinderung handeln.

Reisebüros und Reiseveranstalter stellen sich aufgrund des Nahost-Konflikts auf deutlich schlechtere Geschäfte und steigende Preise ein. Im März hat sich das Geschäftsklima in der Branche deutlich abgekühlt, wie das Ifo Institut in München mitteilt.

Die Beschäftigung im Gastgewerbe hat Anfang 2026 wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Gleichzeitig bleiben offene Stellen deutlich unter den Werten von 2019, während sich die Arbeitslosigkeit unterschiedlich entwickelt.

Eine Umfrage von Evaneos und YouGov unter 1.551 Personen zeigt laut Mitteilung, dass KI-Chatbots bei der Reiseplanung bislang nur begrenzt genutzt werden. Demnach geben 75 Prozent der Befragten an, noch nie einen KI-Chatbot für die Planung einer Reise eingesetzt zu haben.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass viele kleine Betriebe in Deutschland vor einer ungewissen Zukunft stehen. Vor allem bürokratische Hürden und der Mangel an Nachfolgern gefährden den Erhalt von praktischem Fachwissen und lokalen Strukturen.

Plant und finanziert eine Firma für Angestellte eine Abschiedsfeier, kann das Finanzamt die Betroffenen nicht dafür zur Kasse bitten. Das hat der Bundesfinanzhof klargestellt.

Bei einer internationalen Umfrage zur Lebenszufriedenheit landet Deutschland im europäischen Mittelfeld. Die Folgen des Krieges im Iran sind dabei noch nicht berücksichtigt.

Der MICE-Report 2026 zeigt eine Stabilisierung der Eventbudgets bei gleichzeitig anhaltendem Kostendruck. Die Mehrwertsteuersenkung wird laut Anbieterbefragung nur teilweise an Kunden weitergegeben.

Im Alltag spielt der Lebensmitteleinkauf eine große Rolle. Verbraucher spüren die gestiegenen Preise im Portemonnaie. Neue Marktforschungsdaten und Umfragen bieten detaillierte Einblicke.

Ein neuer Gefahrtarif führt laut BGN dazu, dass die Beiträge für 2025 im Durchschnitt sinken. Gleichzeitig sind die Ausgaben für Entschädigungsleistungen gestiegen.