Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Gastgewerbe erreicht Allzeithoch

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im deutschen Gastgewerbe hat im August 2025 einen historischen Höchststand erreicht. Laut den jüngsten, von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Daten, sind nun 1.122.500 Menschen in diesem Sektor sozialversicherungspflichtig tätig.

Stabilisierung über dem Vor-Corona-Niveau

Diese Entwicklung bestätigt eine anhaltende Erholung und Stabilisierung der Arbeitsmarktsituation im Gastgewerbe. Bereits im Frühjahr und Sommer des Jahres 2025 hatte sich die Beschäftigung dauerhaft über dem Niveau stabilisiert, das vor dem Beginn der Corona-Pandemie verzeichnet wurde.

Neuer Rekord übertrifft bisherigen Höchstwert

Mit dem nun gemeldeten Wert von 1.122.500 Beschäftigten wurde ein Allzeithoch verzeichnet. Der bisherige Höchstwert aus der Zeit vor der Pandemie war bereits im Juni 2025 übertroffen worden, als die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten knapp 1.120.000 erreichte. Die aktuelle Zahl im August 2025 stellt somit einen neuen Rekord für das Gastgewerbe dar.

Datenbasis der Bundesagentur für Arbeit

Die Faktenlage stützt sich auf die aktuellsten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, welche die Basis für die Meldung zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung darstellen. Die positive Entwicklung zeigt eine kontinuierliche Zunahme der Beschäftigung in diesem Wirtschaftszweig.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Befragung der norisbank zum Reiseverhalten 2026 zeigt, dass die Deutschen ihre Urlaubsbudgets trotz steigender Preise präzise kalkulieren. Während das geplante Budget pro Person leicht steigt, setzt eine wachsende Zahl auf ein festes Limit.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai im Vergleich zum Vormonat um 58.000 auf 2,95 Millionen gesunken und unterschreitet damit wieder die Marke von drei Millionen. Eine richtige Trendwende ist aber weiterhin nicht in Sicht.

Mit einem Reformpaket will die Koalition die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs bringen. Auch bei der Arbeitszeit will Schwarz-Rot ansetzen. Der DGB untermauert seine Ablehnung mit neuen Zahlen.

Im ersten Quartal 2026 stiegen die Reallöhne in Deutschland um 1,8 Prozent. Besonders bei geringverdienenden Vollzeitkräften und Auszubildenden gab es überdurchschnittliche Zuwächse.

Vertragsangebote per Messenger sind nicht ewig gültig: Selbst unter Freunden und selbst, wenn es um richtig viel Geld geht. Das zeigt ein aktuelles Urteil.

Was tun, wenn das Büro zur Sauna wird? Ab wann Arbeitgeber handeln müssen und welche Rechte Beschäftigte bei Hitze wirklich haben.

Am deutschen Arbeitsmarkt sind anteilig so viele Menschen in Teilzeit tätig wie noch nie zuvor. Für zwei ganz unterschiedliche Gruppen scheint die reduzierte Arbeitszeit besonders gut zu passen.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer senkt ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich. Erwartet wird nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent. DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov sprach von einer Doppelkrise.

Ob bei der Handwerkerrechnung, im Restaurant oder am Freibadkiosk: Fehler passieren. Mal wird zu viel berechnet, mal zu wenig. Für Betroffene stellt sich dann die Frage: Was tun? Müssen Sie auf den Fehler hinzuweisen?

Hafer, Soja, Mandel: Pflanzendrinks sind im Trend – und in der Diskussion. Sind sie tatsächlich gesünder als Kuhmilch, besser fürs Klima oder automatisch die richtige Wahl bei Allergien? Ein Faktencheck zeigt: Vieles ist pauschal falsch – manches stimmt weitgehend.