Drei-Sterne-Restaurant bedeutet laut Guide Michelin: Eine einzigartige Küche – eine Reise wert! Die Handschrift eines großen Küchenchefs! Erstklassige Spitzenprodukte, pure Aromen und intensiver Geschmack, harmonische Kompositionen: Hier wird das Kochen zur Kunst. Perfekt zubereitete Gerichte, die nicht selten zu Klassikern werden.
Michelin präsentiert seine neue Ausgabe des Guide MICHELIN Deutschland. nsgesamt zählt die neue Selektion zwölf 3-Sterne-Restaurants. Mit jeweils einem neuen und einem bestätigten 3-Sterne-Restaurant bilden Hamburg und München die deutsche Gastro-Spitze. In Hamburg hat Christoph Rüffer die Küche des Haerlin im Laufe von 20 Jahren von 1-Stern- auf 2-Sterne-Niveau weiterentwickelt und sie nun in den gastronomischen Olymp gehoben. „Mit perfekten Kompositionen aus Topprodukten in hervorragender Balance sind hier drei Sterne zweifelsfrei verdient“, loben die begeisterten Inspektoren. Dagegen hat – ebenfalls in der Hansestadt – Kevin Fehling mit seinem Counter-Restaurant The Table Kevin Fehling mit einzigartiger weltoffen-kreativer Aromen-Fusion bereits im zehnten Jahr die drei Sterne bestätigt. Gleich zwei höchstdekorierte Restaurants auch in München: Tohru Nakamura, in der vorherigen Selektion mit zwei Sternen ausgezeichnet, hat es mit dem Tohru in der Schreiberei nun in die 3-Sterne-Liga geschafft. „Mit eigener Handschrift und feinfühliger Stilistik gelingt ihm eine äußerst spannende Verbindung von japanisch inspirierter und klassisch-französischer Küche“, sind sich die Inspektoren einig. Er teilt sich die gastronomische Spitze in der Stadt mit Jan Hartwig, der in seinem bereits mit drei Sternen ausgezeichneten JAN immer wieder aufs Neue eine grandiose Liaison aus Klassik und Kreativität schafft.
Bestätigt:
Neu:
Gestern wurde die aktuelle Ausgabe des Michelin-Führers für Frankreich vorgestellt. Der französische Spitzenkoch Yannick Alléno eroberte mit seinem Restaurant „Le 1947“ im Skiort Courchevel drei Sterne, sein Pariser Restaurant „Pavillon Ledoyen“ wurde ebenfalls mit drei Sternen dekoriert. Im Mutterland des Michelins gibt es damit nun 27 Restaurants mit der höchstmöglichen Auszeichnung.
Für Tim Raue läuft es gut: Zwei Michelin-Sterne, neues Kochbuch, Episode bei „Chef's Table“, und gerade hat er ein Restaurant in Dubai eröffnet. Im Stern pflegt Raue sein Straßenkämpfer-Image und spricht über harte Zeiten, die ihn erst so erfolgreich gemacht hätten.
Auch in Kroatien leuchtet nun ein Michelin-Stern. Als erstes Restaurant des Landes erhält das Monte in der Stadt Rovinj die begehrte Auszeichnung. Küchenchef Danijel Dekić wurde bereits vom Gault&Millau zum kroatischen „Koch des Jahres 2017“ gewählt und mit drei Hauben ausgezeichnet.
Nachdem die sieben großen Restaurantführer die heimischen Betriebe bewerten durften, dreht das Fachmagazin „Sternklasse“ den Spieß um. Seit sieben Jahren bittet das Magazin alle getesteten Betriebe um ihre Meinung zu den Restaurantführern. Das Ergebnis war eindeutig: Auf Platz eins landete der Guide Michelin, gefolgt von Gusto. Beim Gault & Millau reichte es nur für Bronze.
Im Nihonryori Ryugin-Restaurant in Tokio ist das Regelwerk länger als das eigentliche Menü. Rausgehen zum Rauchen, Fotografieren, Telefonieren, kurze Hosen, Sandalen – alles verboten. Dennoch ist das Restaurant durchaus beliebt und mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet.
Jöel Robuchon ist der Koch mit den meisten Michelin-Sternen (aktuell 30) und Besitzer eines Imperiums. Im Interview spricht der Starkoch über den Wandel der Spitzengastronomie, heilende Suppen und den Frauenmangel am Herd.
Nachdem in Tokio bereits im letzten Jahr eine Nudelbar mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde (hoga um acht
Michelin-Sterne sind nicht nur eine Auszeichnung für eine besonders gute Küche, auch die Preise sind in der Regel dementsprechend hoch. Doch wie viel kostet ein Essen in der Spitzengastronomie eigentlich? Die Rheinische Post hat nachgefragt: Bei Ein-Sterne-Koch Felix Kaspar gibt es Desserts schon ab 19 Euro, vier Gänge ab 84 Euro. Deutlich teurer ist es hingegen bei Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt.
Bei der diesjährigen Sternevergabe des Guide Michelin ist ein Bundesland mal wieder leer ausgegangen: Sachsen-Anhalt. Eine Erklärung dafür hat Steffen Warias aus „Ritters Weinstuben“ in Merseburg: Was das gastronomische Niveau betreffe, gebe es in Sachsen-Anhalt noch Luft nach oben. Schon die Bezeichnung „Poularde“ auf der Karte sorge mitunter für Misstrauen.
Koch oder Restaurant? Der Streit um den Stern für das erstmals ausgezeichnete Leipziger Restaurant "Die Residenz" ist geklärt: Die Auszeichnung gebührt dem Restaurant und nicht dem ehemligen Küchenchef Peter Niemann, der diese beansprucht hatte. Das hat Michelin jetzt bestätigt.