Mehr als 2.900 Betriebe gingen 2025 pleite – so viele wie seit über einem Jahrzehnt nicht. Steigende Kosten, sinkende Nachfrage und verändertes Konsumverhalten setzen Restaurants und Bars massiv unter Druck. Seit 2020 mussten mehr als 11.000 Betriebe aufgeben.
Hilton expandiert mit ihrer Marke Tapestry Collection nach Deutschland und plant für 2027 die Eröffnung eines Hauses mit 183 Zimmern in Köln. In Kooperation mit Foremost Hospitality wird hierfür das ehemalige Senats-Hotel in der Innenstadt umgebaut.
Mit dem Premier Inn Hannover City Centre eröffnet das zweite Hotel der Marke in Hannover. Bei dem Neubau in der niedersächsischen Landeshauptstadt handelt es sich um das 66. Hotel des Unternehmens in Deutschland.
Hilton integriert die Marke Yotel als ersten Partner in das neue Segment Select by Hilton. Die Kooperation ermöglicht Yotel den Zugriff auf das globale Vertriebsnetz und das Loyalitätsprogramm von Hilton, während die Marke eigenständig bleibt.
Das Ende rückt unaufhaltsam näher – zumindest für Maya-Fans und Verschwörungstheoretiker. Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen will, der sollte vielleicht einen Blick auf die neueste Rangliste des Internetportals Trivago werfen. Die Top-10 der Maya-Weltuntergangs-Hotels gibt einen Überblick, wo Besucher in den letzten Tagen vor dem Ende noch eine besondere Zeit erleben können. Doch ob nun niederländische Klostermauern oder doch eher ein polnischer Atomschutzbunker den besten Schutz versprechen, das muss jeder Gast für sich entscheiden.
Da soll noch mal jemand sagen, dass das Fernsehen nicht bildet. Eine Frau hatte sich für mehrere Tage in einem Dessauer Hotel einquartiert, nur die auflaufenden Rechnungen wollte sie nicht bezahlen. Als sie dazu aufgefordert wurde, war sie plötzlich verschwunden. Allerdings nicht ganz so spurlos, wie sie wohl glaubte, verriet Hoteldirektor Lars Hässlich der Mitteldeutschen Zeitung. Als passionierte Tatort-Schauer hätten seine Mitarbeiter und er geholfen, den Fall aufzuklären: Die Nachwuchsdetektive hatten das Handy der Betrügerin gefunden. Wie ein Polizeibeamter bestätigte, konnte so die Identität der Frau geklärt und ihr Vater ausfindig gemacht werden. Und der musste am Ende auch die Rechnung bezahlen.
Mehr Gemüse, weniger Obst, zu viel Fleisch – so sieht der deutsche Durchschnittsteller aus, wenn man nach den Ergebnissen des Ernährungsberichts 2012 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) geht. Verglichen mit den Empfehlungen der Wissenschaftler würden die Bundesbürger zu wenig pflanzliche und zu viele tierische Produkte essen. Der Alkoholkonsum ging hingegen zurück, es werde häufiger zum Mineralwasser gegriffen. Besonderes Augenmerk legten die Forscher in diesem Jahr auf die Verpflegung von Senioren. Auch hier sei der Fleischanteil der Speisen zu hoch.
Sollten Urlauber nicht wie geplant vom Veranstalter am Flughafen abgeholt werden, dürfen sie auf seine Kosten mit dem Taxi ins Hotel fahren. Zumindest, wenn sie früh am Morgen landen und keine realistische Alternative haben. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift „Reiserecht aktuell“ und beruft sich dabei auf ein aktuelles Urteil des Amtsgerichts Charlottenburg. Das Gericht hatte einer klagenden Touristin Recht gegeben, die in Dubai vergebens auf ihren Transport gewartet hatte. Sie nahm sich ein Taxi, die Rechnung muss nun der deutsche Reiseveranstalter übernehmen.
Abwechslung am Himmel – auch wenn bei Spritmangel in Flugzeugen eher an Ryanair gedacht wird, darf sich nun eine andere Airline im Lichte fragwürdiger Berichterstattung sonnen: Air Berlin. Nach Informationen des Magazins „Der Spiegel“ ging einer Maschine der Fluglinie am 21. September beim Anflug auf die griechische Insel Kreta das Kerosin aus. Die zuständige Behörde stufte den Zwischenfall als schwere „Störung ohne Verletzte“ ein. Nun muss Air Berlin erklären, ob sie zu wenig tankten, um Geld zu sparen.
Die Unternehmen des Gastgewerbes haben im Oktober weniger Umsatz gemacht als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes setzten sie nominal 0,1 Prozent mehr und real 1,5 Prozent weniger um als im Oktober 2011. Die Umsätze im Beherbergungsgewerbe waren dabei nominal 0,2 Prozent höher und real 0,9 niedriger als im Vorjahresmonat. Die Gastronomie setzte nominal 0,1 Prozent mehr und real 1,9 Prozent weniger um. Im Vergleich dazu positiv verhielten sich die Umsätze der Caterer und stiegen um nominal 4,4 Prozent und real um 3,1.
Unverbesserlicher Optimismus ist ja eigentlich etwas Gutes – bis er dann zum Realitätsverlust führt. Als zu Beginn des Jahres ein 51-jähriger Mann die Chefin der Warsteiner-Brauerei erpresst hatte, war diese Grenze eindeutig überschritten. 478 Millionen Euro hatte er zunächst gefordert, später nur noch zwei Millionen. Zehn Jahre zuvor hatte der Mann auf einen Aufruf der Brauerei reagiert, um Hinweise zu Verleumdungen zu geben, die zu der Zeit in der Öffentlichkeit grassierten. Das Unternehmen reagierte jedoch nicht, die erhoffte Belohnung blieb daher aus. Mit dem Geld wäre er nach San Francisco geflogen und hätte mit den Jungs von Google Geschäfte gemacht, so der Angeklagte vor Gericht. Es sei also keine Erpressung gewesen, sondern ein berechtigter Anspruch auf Schadenersatz. Die Richter sahen das anders und verurteilten ihn zu acht Monaten auf Bewährung.
Der Krimi um einen der größten deutschen Reisevermittler geht weiter. Jetzt wurde ein dritter Manager der Leipziger Firma, die unter anderem die Portale fluege.de und ab-in-den-urlaub.de betreibt, verhaftet. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Dresden sagte, dass sich im Zuge der Ermittlungen der Tatverdacht erhärtet habe. Außerdem bestehe Verdunkelungsgefahr.