Hilton bringt Tapestry Collection nach Deutschland

| Hotellerie Hotellerie

Hilton führt ihre Marke Tapestry Collection durch einen Franchisevertrag mit dem Berliner Entwickler Foremost Hospitality auf dem deutschen Markt ein. Wie das Unternehmen mitteilte, soll das erste Haus im Jahr 2027 in Köln eröffnen. Es handelt sich dabei um die zehnte Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern.

Das Projekt umfasst die Umwandlung des ehemaligen Senats-Hotels in ein Haus der Tapestry Collection. Nach Angaben des Unternehmens wird das Gebäude über 183 Zimmer verfügen. Zum gastronomischen Angebot sollen eine Bar sowie ein Frühstücksbereich gehören, die laut Mitteilung kulinarische Akzente mit regionalem Bezug setzen. Die Planung sieht zudem einen Fitnessbereich vor, der unter anderem mit Geräten für Kraft- und Ausdauertraining ausgestattet wird.

Standortentscheidung für die Kölner Innenstadt

Der gewählte Standort befindet sich in zentraler Lage in der Nähe des Kölner Doms und des Museums Ludwig. Durch die Positionierung in der Innenstadt sollen Gäste direkten Zugang zu Freizeitattraktionen sowie Gastronomie- und Ausgehmöglichkeiten erhalten. Die verkehrstechnische Anbindung erfolgt über den Kölner Hauptbahnhof, der etwa drei Gehminuten vom Hotel entfernt liegt. 

Thorsten Faasch, Managing Director Development DACH bei Hilton, begründet die Standortwahl mit der hohen touristischen Relevanz der Stadt. Köln habe im Jahr 2024 über 4,2 Millionen Gäste verzeichnet. Laut Faasch hat Hilton seine Präsenz in Deutschland innerhalb der letzten zehn Jahre verdreifacht. Das neue Vorhaben markiere das dritte Hotel der Gruppe auf dem Kölner Markt. Ziel sei es, die steigende Nachfrage nach Unterkünften zu bedienen, die ein individuelles Design mit lokalem Bezug verbinden.

Umbau eines denkmalgeschützten Gebäudes

Die operative Umsetzung verantwortet Foremost Hospitality. Geschäftsführer Timo Kläner hebt die Besonderheit des Objekts hervor: „Dieses Vorhaben vereint den historischen Charme eines denkmalgeschützten Gebäudes mit dem zeitgemäßen Lifestyle-Konzept der Tapestry Collection.“ Das Portfolio der Marke umfasst nach Unternehmensangaben weltweit mehr als 300 bestehende und geplante Hotels.

Ein wesentliches Merkmal der Marke ist laut Hilton die Verbindung zur jeweiligen Destination. Jedes Haus solle einen eigenen Charakter und eine authentische Beziehung zum Standort aufweisen. Dies spiegele sich sowohl in der Gestaltung als auch im Angebot an Speisen und Getränken wider. Gäste des neuen Kölner Hauses erhalten zudem Zugang zum Treueprogramm Hilton Honors, das derzeit fast 250 Millionen Mitglieder zählt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit dem Premier Inn Hannover City Centre eröffnet das zweite Hotel der Marke in Hannover. Bei dem Neubau in der niedersächsischen Landeshauptstadt handelt es sich um das 66. Hotel des Unternehmens in Deutschland.

Hilton integriert die Marke Yotel als ersten Partner in das neue Segment Select by Hilton. Die Kooperation ermöglicht Yotel den Zugriff auf das globale Vertriebsnetz und das Loyalitätsprogramm von Hilton, während die Marke eigenständig bleibt.

Accor weist Vorwürfe zu Menschenrechtsverstößen zurück und kündigt interne sowie externe Untersuchungen an. Der Konzern bestreitet zudem Verbindungen zu Jeffrey Epstein.

Mit der Eröffnung des Masana Algarve führt Hyatt ihre Marke Destination in Portugal ein. Das Resort in der Nähe von Albufeira bietet 33 Wohneinheiten und ist Teil einer Wachstumsstrategie des Konzerns auf der Iberischen Halbinsel.

Der Landkreis Harz hat das Brockenhotel und die Gastronomie an Timberjacks verpachtet. Der Betreiberwechsel ist für den 1. April 2026 vorgesehen. Timberjacks habe sich in einem europaweiten Teilnahmewettbewerb mit seinem Konzept „Brocken Mountain Lodge“ durchgesetzt.

Für die Grafenau Hotel Betriebs GmbH & Co. KG wurde eine vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Laut Impressum ist die Gesellschaft dem Sonnenhof in Grafenau zugeordnet. Laut Bericht soll eine Zusammenarbeit zwischen InterSPA und Michel-Hotels gestoppt worden sein.

Der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald wird umfassend umgebaut und bleibt bis Juni 2026 geschlossen. Laut Hotelchefin Sandra Geiger-Pauli entspricht das Projekt in seinem Umfang einem Neubau.

Ein Bericht von Hospitality Investor zeigt: US-Investoren richten ihren Fokus 2026 verstärkt auf Europas Hotelmarkt. Nicht verkaufte Portfolios und Marktbedingungen spielen dabei eine Rolle.

1912 Hotels hat den Betrieb des Strandhotels Ahlbeck auf Usedom übernommen. Das Unternehmen plant eine strategische Neuausrichtung des Hauses mit 105 Zimmern inklusive eines neuen Gastronomiekonzepts.

Die Frankfurter Oreda GmbH hat ein insolventes Hotelprojekt in Mittenwald restrukturiert und die Suche nach einem Endinvestor eingeleitet. Durch eine Anpassung des Baurechts und der Zimmerkapazitäten wurde die Grundlage für einen wirtschaftlichen Betrieb des künftigen Wellnesshotels geschaffen.