Premier Inn eröffnet zweites Hotel in Hannover

| Hotellerie Hotellerie

Mit dem Premier Inn Hannover City Centre eröffnet das zweite Hotel der Marke in Hannover. Bei dem Neubau in der niedersächsischen Landeshauptstadt handelt es sich um das 66. Hotel des Unternehmens in Deutschland.

Das Gebäude umfasst insgesamt zehn Stockwerke und verfügt über eine offene Fassadengestaltung sowie eine große Lobby. Die Kapazität des Hauses beläuft sich auf 220 Zimmer. Davon sind 31 Einheiten als sogenannte Premier Inn Plus-Zimmer konzipiert, die laut einer Pressemitteilung des Unternehmens eine zusätzliche Ausstattung bieten.

Der Standort befindet sich im Stadtzentrum in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof und der zentralen Einkaufsstraße. Das Hotel liegt zudem direkt gegenüber dem Fernmeldeturm Telemoritz, einem der markanten Bauwerke Hannovers. Nach Angaben des Unternehmens richtet sich das Angebot sowohl an Geschäftsreisende als auch an Touristen.

Erik Friemuth, CEO von Premier Inn Deutschland, bezeichnete die Eröffnung als Zeichen für den weiteren Wachstumskurs auf dem deutschen Markt. Er verwies zudem auf die Umsetzung des Projekts durch das interne Bauteam, welches eine hohe Bau- und Produktqualität sichergestellt habe.

Realisiert wurde das Bauvorhaben in Zusammenarbeit mit dem Entwickler Citygrove. Mark Farrugia, Development Director bei Citygrove, betonte die Kontinuität der Partnerschaft, da es sich bereits um das zweite gemeinsame Projekt in Deutschland handele. Premier Inn fungiere an dem zentralen Standort in Hannover als langfristiger Mieter.

Die operative Leitung übernimmt Julia Ide, die künftig für beide Standorte der Marke in der Stadt verantwortlich zeichnet. Das bereits bestehende Schwesterhotel Premier Inn Hannover University befindet sich in einer Entfernung von rund 900 Metern ebenfalls an der Hamburger Allee. Laut Unternehmen soll diese räumliche Nähe Synergien für die Teams vor Ort schaffen.

Premier Inn ist seit dem Jahr 2016 auf dem deutschen Markt aktiv. Das Unternehmen gehört zum britischen Konzern Whitbread PLC und betreibt in Deutschland derzeit rund 70 Hotels. Ein Schwerpunkt der Expansionsstrategie liegt nach eigenen Angaben auf zentralen Lagen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Hilton integriert die Marke Yotel als ersten Partner in das neue Segment Select by Hilton. Die Kooperation ermöglicht Yotel den Zugriff auf das globale Vertriebsnetz und das Loyalitätsprogramm von Hilton, während die Marke eigenständig bleibt.

Accor weist Vorwürfe zu Menschenrechtsverstößen zurück und kündigt interne sowie externe Untersuchungen an. Der Konzern bestreitet zudem Verbindungen zu Jeffrey Epstein.

Mit der Eröffnung des Masana Algarve führt Hyatt ihre Marke Destination in Portugal ein. Das Resort in der Nähe von Albufeira bietet 33 Wohneinheiten und ist Teil einer Wachstumsstrategie des Konzerns auf der Iberischen Halbinsel.

Der Landkreis Harz hat das Brockenhotel und die Gastronomie an Timberjacks verpachtet. Der Betreiberwechsel ist für den 1. April 2026 vorgesehen. Timberjacks habe sich in einem europaweiten Teilnahmewettbewerb mit seinem Konzept „Brocken Mountain Lodge“ durchgesetzt.

Für die Grafenau Hotel Betriebs GmbH & Co. KG wurde eine vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Laut Impressum ist die Gesellschaft dem Sonnenhof in Grafenau zugeordnet. Laut Bericht soll eine Zusammenarbeit zwischen InterSPA und Michel-Hotels gestoppt worden sein.

Der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald wird umfassend umgebaut und bleibt bis Juni 2026 geschlossen. Laut Hotelchefin Sandra Geiger-Pauli entspricht das Projekt in seinem Umfang einem Neubau.

Ein Bericht von Hospitality Investor zeigt: US-Investoren richten ihren Fokus 2026 verstärkt auf Europas Hotelmarkt. Nicht verkaufte Portfolios und Marktbedingungen spielen dabei eine Rolle.

1912 Hotels hat den Betrieb des Strandhotels Ahlbeck auf Usedom übernommen. Das Unternehmen plant eine strategische Neuausrichtung des Hauses mit 105 Zimmern inklusive eines neuen Gastronomiekonzepts.

Die Frankfurter Oreda GmbH hat ein insolventes Hotelprojekt in Mittenwald restrukturiert und die Suche nach einem Endinvestor eingeleitet. Durch eine Anpassung des Baurechts und der Zimmerkapazitäten wurde die Grundlage für einen wirtschaftlichen Betrieb des künftigen Wellnesshotels geschaffen.

In Fusch an der Großglocknerstraße entsteht bis Ende 2026 das Designer Motel glockna mit 100 Betten. Das Konzept von Helmut Wimreiter setzt auf eine Kombination aus moderner Architektur, Gastronomie und einer spezialisierten Infrastruktur für mobile Reisende.