Internationale Themenwoche zur türkischen Gastronomie in Berlin gestartet

| Gastronomie Gastronomie

Das Ministerium für Kultur und Tourismus der Türkei und die Türkische Tourismusförderungs- und Entwicklungsagentur haben in Berlin eine internationale Themenwoche begonnen. Dazu fand nun ein Auftaktdinner im Titanic Hotel am Gendarmenmarkt statt. Zu den rund 120 geladenen Gästen gehörten Vertreter aus den Bereichen Touristik, diplomatischer Dienst, Medien und Kultur.

Veranstalter stellen kulturelles Erbe in den Mittelpunkt

Die Initiative steht unter dem Motto „Ein Tisch voller kulturellem Erbe“. Ziel der Veranstalter ist es, die türkische Küche als ein über Generationen weitergegebenes kulturelles Erbe darzustellen. Dieses sei über Jahrhunderte durch Migration, Rituale, gemeinschaftliche Arbeit und Tischtraditionen entstanden. Die türkische Esskultur wird als ein kollektiver Schatz beschrieben, dessen sichtbarster Ausdruck der gedeckte Tisch als Ort des Austauschs und der Begegnung zwischen Epochen, Regionen und Lebensweisen sei. Die Tradition zeige sich in Kochmethoden wie Ofen, Tandır und Saç, in Grundnahrungsmitteln wie Getreide, Trauben und Oliven sowie in fermentierten Speisen und rituellen Mahlzeiten.

Sechs Gänge zeigen traditionelle Kochmethoden und Gerichte

Im Rahmen der Veranstaltung wurde den Gästen ein Menü mit sechs Gängen serviert, das laut Mitteilung die Bandbreite der türkischen Küche abbilden sollte. Zu den Speisen gehörte das von der UNESCO gelistete Keşkek, ein langsam gekochtes Weizen- und Fleischgericht, das für gemeinsames Feiern und kollektives Engagement stehe. Zudem wurde „Kuzu Tandır“, ein langsam gekochtes Lammgericht, als Verweis auf Migration und Reisen serviert. Das Gebäck „Baklava“ repräsentierte Handwerkskunst und die Weitergabe von Traditionen. Die Speise „Dolma“ sollte die Vielfalt innerhalb einer gemeinsamen kulinarischen Sprache abbilden, während das Gericht „Helva“ für Solidarität und Erinnerung stehe.

Gemeinschaft und Nachhaltigkeit

In einer Begrüßungsrede äußerte sich Samet Kapısız, Kulturattaché an der Botschaft der Türkei, zu den Hintergründen der Initiative: „Die türkische Küche ist weit mehr als ein geschmackliches Erlebnis – sie ist Ausdruck eines jahrtausendealten kulturellen Erbes, das durch Werte wie Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und kulturellen Austausch geprägt ist. Sie bringt Menschen zusammen und schlägt Brücken zwischen Kulturen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wirtschaftsverbände in Potsdam fordern die Aussetzung der für Juli geplanten Verpackungssteuer aufgrund anhaltender Unklarheiten bei der Umsetzung. Die Allianz warnt zudem vor Wettbewerbsnachteilen und einer mangelnden Lenkungswirkung der Abgabe.

Starbucks hat die Nutzung eines Programms auf KI-Basis zur automatisierten Erfassung von Warenbeständen in den USA wieder eingestellt. Berichten zufolge wies die Anwendung erhebliche Mängel auf.

Fast die Hälfte der Passagierflüge, die auf deutschen Hauptverkehrsflughäfen starten oder landen, sind auf Kurzstrecken unterwegs. Die häufigste Verbindung war 2025 die zwischen Frankfurt/Main und London-Heathrow.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer senkt ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich. Erwartet wird nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent. DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov sprach von einer Doppelkrise.

Die Österreichische Hotelvereinigung drängt auf eine gesetzliche Regulierung von Online-Bewertungsplattformen nach italienischem Vorbild. Eine aktuelle Umfrage zeigt eine breite Zustimmung in der Bevölkerung für eine Verifizierungspflicht bei Rezensionen.

Wenn Eltern oder Großeltern mit Kindern auf Reisen gehen, heißt das Ziel besonders oft Schleswig-Holstein: Bei Urlaubern mit kleinen Kindern lag das nördlichste Bundesland in den Jahren 2023 bis 2025 in Deutschland an erster Stelle vor Mecklenburg-Vorpommern.

Ob bei der Handwerkerrechnung, im Restaurant oder am Freibadkiosk: Fehler passieren. Mal wird zu viel berechnet, mal zu wenig. Für Betroffene stellt sich dann die Frage: Was tun? Müssen Sie auf den Fehler hinzuweisen?

Die Althoff Hotels besetzen die Position der Brand Managerin für die Marke Urban Loft neu. Steffi Stark übernimmt die Verantwortung für die strategische Ausrichtung und das Wachstumsprojekt in Zürich.

«In der Mokka-Milch-Eisbar hat sie mich geseh'n, in der Mokka-Milch-Eisbar, da ist es gescheh'n.» So lautet der Refrain eines DDR-Schlagers von 1969. Für das legendäre Lokal gibt es nun ein Comeback.

Der Hotelverband Deutschland hat die Finalisten seiner diesjährigen Branchenawards benannt. Die ausgewählten Start-ups und Preferred Partner präsentieren ihre Konzepte im Juni am Nürburgring.