Gastronomie

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Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.

Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.

«Redo» hat es mit seinen XXL-Restaurants zu lokaler Berühmtheit gebracht. Seit einiger Zeit startet der Gastronom als Influencer durch. Über einen Nimmermüden mit einem bescheidenen Traum.

Weltrekord auf der „Eat & Style“ in Stuttgart: Zusammen mit Sternekoch Kolja Kleeberg und 30 weiteren Berufsköchen knackten 642 Hobbyköche den Weltrekord und bereiteten ein Drei-Gänge-Menü zu. Auf über 4.500 Quadratmetern mit 60 voll ausgestatteten Kochstationen wurde stundenlang gewerkelt und so der bisherige Rekord fast um das Doppelte übertroffen. Für Kleeberg, der mit der Aktion mehr Aufmerksamkeit auf das genussvolle Kochen in der Gesellschaft lenken wollte, war der Tag ein voller Erfolg. Das lag vielleicht aber auch daran, dass es keinen Brei gab, so der Sternekoch.

Ein schönes Sümmchen winkt jetzt demjenigen, der das Rezeptbuch findet, das ein französischer Zwei-Sterne-Koch verloren hat. Wer sich auf die Suche machen möchte, muss allerdings weit Reisen, denn die Kochfibel, in die Thierry Drapeau seit 20 Jahren seine Rezepte schreibt, ging in Jekaterinburg am Uralgebirge verlustig. Von dem russischen Gastronomen Michail Kowalew wurde jetzt auch der Finderlohn bereitgestellt. Der spendable Kollege sagte der Agentur Interfax, dass es eine Pflicht sei, Thierry Drapeau zu helfen, da man wolle, dass er die Stadt und ihre Bewohner in guter Erinnerung behalte. Sollte das Büchlein wieder auftauchen, könnten die Russen Drapeau vielleicht auch den Tipp geben, dass man heute schon recht günstig Kopien erstellen lassen kann.

Aufregung in Potsdam – die Hells Angels waren da. Etwa 100 Höllenengel hatten sich am Freitagabend in einer Gaststätte versammelt und so für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Beamte der Berliner Hundertschaft wurden zur Unterstützung hinzugezogen. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, hätten sich die Rocker beim Eintreffen der Ordnungskräfte verbarrikadiert und konnten erst nach einigen Verhandlungen zum Verlassen des Gebäudes überredet werden. Verhaftet wurde allerdings niemand.

Das Landgericht Passau hat einen Festwirt zu vier Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 60-jährige stark alkoholisiert einen Schüler angefahren und ihn sterbend im Straßengraben zurückgelassen hatte. Dem Angeklagten sei das eigene Interesse, nicht entdeckt zu werden, wichtiger gewesen, so die Vorsitzende Richterin. So sei er des versuchten Mordes durch Unterlassen schuldig.

Jetzt sind es nicht mehr „nur“ die Bergwerke, jetzt explodieren in China auch schon die Restaurants. Laut Medienberichten kam es bereits am Freitag zu einer Restaurant-Explosion in der Stadt Jinzhong im Norden Chinas, die mindestens 14 Menschen in den Tod riss. 47 weitere seien verletzt worden. Die Suche nach der Ursache läuft auf Hochtouren, ein Zeuge vermutete ein Gasleck.

Die niederländische Ladenkette Albert Heijn hat den deutschen Markt fest im Blick. Nun eröffnete die zweite Filiale. Doch damit nicht genug, nach Aachen und Essen hat das Unternehmen noch zehn weitere Geschäfte für Nordrhein-Westfalen geplant. Der neueröffnete „Albert Heijn to go“ in Essen hat dabei einiges im Angebot: von Sandwiches und Pasta über Suppen und Sushi bis hin zu Tapas. Auf Wunsch können die Gerichte auch direkt vor Ort erhitzt werden. Doch die Gastronomen des Landes können vorerst aufatmen – außerhalb NRWs sind keine Geschäfte geplant. Die Grenznähe sei nötig für die Warenlieferung, erklärte das Unternehmen in einem Interview mit der WAZ.

Ungeachtet des „Erdbeerskandals“, bei dem Anfang Oktober tausende Schulkinder in Ostdeutschland unter Durchfall litten, plant der Caterer Sodexo sein Engagement in Deutschland deutlich auszubauen. Der Financial Times sagte Sodexo-Chef Michel Landel, dass die Bundesrepublik das Land in Europa sei, in dem das Unternehmen den größten Ehrgeiz habe. Im Visier hat Landel dabei vor allen Dingen Dienstleistungen für Krankenhäuser oder Seniorenheime. Mit Adrienne Axler steht schon eine ausgewiesene Gesundheitsexpertin an der Spitze der deutschen Organisation, die heute allerdings „nur“ 480 Millionen Euro zum weltweiten Sodexo-Umsatz von 18,2 Milliarden Euro beisteuert. Das soll sich ändern.

Die Eröffnung der ersten Kentucky Fried Chicken-Filiale in Freiburg stieß am Wochenende nicht nur auf Gegenliebe. Der angekündigte Protest der Tierschutzorganisation Peta fiel jedoch deutlich kleiner aus als zunächst angenommen. Ein halbes Dutzend Aktivisten kam zusammen, um gegen Tierquälerei und mangelnde Hygiene zu demonstrieren. Und KFC kontert mit Argumenten: Die Zulieferer würden alle Tierschutzrichtlinien und die vorgeschriebenen Vorgaben der EU einhalten, ließ das Unternehmen mitteilen. Die Sicherheitskontrollen seien zudem strenger als gesetzlich vorgesehen. Peta und KFC streiten sich schon seit Jahren. Bereits 2003 rief die Tierschutzorganisation erstmalig zum Boykott des Unternehmens auf.