Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.
Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.
Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.
Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.
In den 80er Jahren war das Checker’s das Epizentrum des Düsseldorfer Nachtlebens. Hier wurde Claudia Schiffer entdeckt und Heidi Klum servierte Drinks. In den letzten Jahren durchlebte der Club allerdings Höhen und Tiefen. Jetzt soll das Checker’s wohl einer internationalen Nachtclubkette weichen.
Jetzt arbeitet auch der Focus die wohl erstmals seit den 70er Jahren gesunkenen Umsätze bei McDonald’s auf und zitiert aus einem nicht unterzeichneten Schreiben, das die Redaktion erreichte. Darin formuliert „eine Gruppe von Franchise-Nehmern“ ihren Unmut darüber, dass der Konzern „Trends nicht erkannt“ und dass die Firmenspitze „nicht in der Lage“ sei, „mit Kreativität das Ruder rumzureißen“, so dass „die Franchise-Nehmer richtungslos in einem führerlosen Boot“ dahintrieben.
Ein Münchner McDonald´s-Kunde hatte gerade in den Burger beißen wollen, da brach unter ihm der Stuhl zusammen. Der Mann verletzte sich am Knie, sein Smartphone ging auch zu Bruch. Vor dem Landgericht München verklagte er das Unternehmen nun auf 7.500 Euro Schmerzensgeld – schließlich sei durch den Sturz eine alte Sportverletzung wieder aufgerissen. Die 2.000 Euro, die McDonald´s als Soforthilfe gezahlt hatte, reichten ihm als Entschädigung nicht. Jetzt muss erst einmal die Schwere der Verletzung geklärt werden - oder ein „großer Weiser im weißen Kittel“ müsse Bericht erstatten, wie es der Richter formulierte.
Was für ein Wochenende! In München war es gar der wärmste 15. Februar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1879. Die Gastronomen freute es, die Biergärten und Straßencafés platzten fast aus allen Nähten. Allein im „Königlichen Hirschgarten“ waren alle 4.000 Plätze besetzt, wie der Restaurantleiter verriet.
Die Große Freiheit in Hamburg verliert ihre letzte Live-Sex-Show. Nach knapp 50 Jahren und ein Jahr nach dem Tod des Gründers, hat der Safari Club jetzt seine Schotten dicht gemacht. Echte Nummern auf der Bühne lohnen sich auch in Hamburg nicht mehr. Jetzt übernehmen die Dollhouse-Macher von schräg gegenüber. Man plane eine Party-Location.
Jetzt ist es amtlich: Laut dem Verwaltungsgericht Stuttgart gehört das Steigen auf Bierbänke bei Lehrern mit zum Job. Geklagt hatte eine Pädagogin, die mit ihrer Schulklasse im Mai 2012 ein Frühlingsfest besucht hatte. Beim anschließenden Festzeltbesuch kippte jedoch die Bierbank um, auf der sie und einige Schüler gestanden hatten. Es folgten eine lange Krankschreibung und Streitereien mit der Schulbehörde. Die Richter entschieden jedoch, dass es „durchaus üblich und sozialadäquat" sei, auf Bierbänke zu steigen.
Laut Gault Millau ist Klaus Peter Kofler Catering-König der Republik. Der umtriebige Gastronom kümmert sich derzeit um die Versorgung der Olympischen Spiele, bei der Fußball-WM in Brasilien darf er natürlich auch nicht fehlen. Bei all der Hektik bleibt Kofler trotzdem auf dem Boden: Schließlich sei Catering in erster Linie Logistik mit einer bunten Schleife drum. Wie es der Unternehmer vom gelernten Konditor bis zum Firmenlenker schaffte, erfahren Sie in seinem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen.
Burger King hat seinen Gewinn im letzten Jahr auf 234 Millionen Dollar verdoppeln können. Damit verdient der Buletten-Brater zwar wesentlich weniger als Konkurrent McDonald’s, aber die Steigerungsraten sind beachtlich. Burger King hat in der letzten Zeit sehr viele Filialen an Franchise-Nehmer abgegeben und dadurch Kosteneinsparungen erzielt. Trotz vieler negativer Schlagzeilen lief es vor allem in Deutschland ausgesprochen gut.