Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Nach dem Brandunglück in der Silvesternacht in Crans-Montana überprüfte die Feuerwehr in Tschechien fast 800 Betriebe. Blockierte Notausgänge und fehlende Feuerlöscher sorgen für Alarm.
Auch in diesem Jahr verleiht der Bundesverband der Systemgastronomie wieder seinen Preis der Deutschen Systemgastronomie. Mit Mmaah!, 60 Seconds to Napoli und Goldies stehen drei unterschiedliche Konzepte im Finale.
Kurz vor dem Oktoberfest beschäftigt die Vergabe der Wiesn-Festzelte die Justiz. Ein Wirt fordert, dass München den Betrieb der großen Bierzelte europaweit ausschreibt. Das Bayerische Oberste Landesgericht verhandelt nun über die Frage, ob der traditionelle Ausschluss auswärtiger Wirte rechtens ist.
Die Deutschen lassen sich ihr Essen gern nach Hause liefern. Das wissen natürlich auch die Chefs von McDonald´s und Burger King, die beide auf dem umkämpften Markt Fuß fassen wollen. Das Handelsblatt hat sich mit dieser „Fastfood-Revolution“ genauer befasst.
Heston Blumenthal setzt in seinen Restaurants auf die Kraft der Psychologie. So schmecke Rotwein zum Beispiel anders, je nachdem ob im Hintergrund hohe Frequenzen oder tiefe Töne zu hören seien, ist der britische Gastronom überzeugt. Vor der Neueröffnung seines „The Fat Duck“ westlich von London ließ er sich extra von Psychologen und Sozialforschern beraten.
Die Kaffeekette Starbucks bekommt im kommenden Jahr einen neuen Chef. Wie das Unternehmen bekanntgab, werde Howard Schulz am 3. April das Ruder an Kevin Johnson übergeben. Schulz wird sich künftig als Chairman mit der Entwicklung eines Premium-Geschäftsbereichs beschäftigen und sich um soziale Initiativen kümmern.
Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking geht in Stuttgart gegen einen benachbarten Pizza-Bäcker vor. Dessen Restaurant Vinolio klingt Systemgastronomen zu sehr nach der Pizza Vialino, die Wiedeking in seinem Restaurant Tialini serviert. Bei Vialino, oder jetzt Vinolio, verstehen die Tialinis scheinbar keinen Spaß. Denn Tialini sollte eigentlich Vialino heißen. Das wollte Konkurrent Vapiano aber nicht. Ganz schön kompliziert in Stuttgart.
Einer der besten Köche des Landes kehrt zurück an den Herd: Ab Februar 2017 wird Nils Henkel, der sich zwei Michelin Sterne (vormals drei) und 19 Gault-Millau-Punkte auf Schloss Lerbach erkocht hatte, die Gäste von Burg Schwarzenstein auf dem Johannisberg im Rheingau verwöhnen. Als Küchenchef will Henkel sein Konzept der Pure-Nature-Küche wieder aufgreifen.
Der Berliner Großgastronom Josef Laggner, unter anderem „Lutter & Wegner“, beendet seinen gastronomischen Ausflug auf die Insel Sylt und verlässt die Sturmhaube in Kampen nach drei Jahren. „Der Standort erwies sich für unser Konzept als zu aufwändig und war letztlich wirtschaftlich so nicht mehr darstellbar,“ sagen die „Laggners“ zu dem Rückzug.
Der Markt für Lieferdienste ist in Bewegung und hart umkämpft. Niklas Östberg, Chef von Delivery Hero und Foodora, glaubt, dass sich sein Unternehmen am Ende durchsetzen wird. Im Interview mit der Wirtschaftswoche erklärt der Unternehmer, warum er sich dabei sehr sicher ist.
Gestern Abend wurde der neue Guide Michelin vorgestellt. Bei den zehn Restaurants mit drei Sternen hat sich jedoch nichts geändert. 31 Läden sind neu auf der Liste, davon drei neue Zwei-Sterne-Restaurants: Das Berliner „Rutz“, der „Geisels Werneckhof“ in München sowie das Mannheimer „Opus V“ gehören nun zu den 41 Vertretern dieser Kategorie. Das beste Bundesland für Feinschmecker ist erneut Baden-Württemberg mit 74 ausgezeichneten Restaurants.