Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.
In den Räumen des ehemaligen Restaurants Schwanen eröffnet am 7. März 2026 eine neue Wilma Wunder Filiale. Mit 180 Sitzplätzen und Fokus auf regionale Partner erweitert die Marke ihre Präsenz im Schwarzwald auf nunmehr 14 Standorte.
Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.
Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.
Das bekannte Traditionslokal „Überseebrücke“ im Hamburger Hafen ist offenbar Geschichte. Wie der NDR gestern berichtete, werde der Pachtvertrag nicht verlängert, da die Uferpromenade neu gestaltet werden soll. Gekündigt hatte die Stadt jedoch schon im Jahr 2011, eine entsprechende Klage des Betreibers befindet sich mittlerweile in der zweiten Instanz.
Deutschlands 100 führende Gastronomen (ohne Hotellerie) stehen 2013 für 11,798 Milliarden Euro Nettoumsatz, der in über 18.400 Betrieben erwirtschaftet wurde. Dieses Fazit zieht die Wirtschaftsfachzeitschrift food-service in einer aktuellen Branchenerhebung. Damit haben die Top 100 der Branche 2013 ein Umsatzplus von 2,1 Prozent geholt - nach Mehrerlösen von 3,3 Prozent im Jahr 2012 und 5,1 Prozent im Jahr 2011. Dabei zieht das Umsatzminus von McDonald’s die gesamte Branche mit nach unten. Ohne die einzige Milliarden-Größe im deutschen Gastronomie-Markt, bringen es die folgenden 99 der Top 100 auf ein Plus von 4,7 Prozent - statt 2,1 Prozent.
Der wohl berühmteste vorgetäuschte Orgasmus der Filmgeschichte fand in dem Streifen „Harry & Sally“ im „Katz's Deli“ in New York statt. Jetzt kommt es zu einem neuen Höhepunkt rund um das „Reuben Orgasm“-Sandwich, das seinerzeit das Gestöhne ausgelöst haben soll. Denn die rollende Sandwich-Bude „Katz & Dogz“ bietet neuerdings einen Namensvetter an. Jetzt verklagt man sich vor Gericht, um klarzustellen, welches Sandwich am besten kommt.
Die Möbelkette Ikea macht mehr Umsatz mit ihrem gastronomischen Angebot als mit den Onlinegeschäften. Die Restaurants der 46 deutschen Ikea-Häuser setzten im vergangenen Jahr mit Köttbullar, Schnitzel und Pommes knapp 180 Millionen Euro um. Die Umsätze des Onlineshops lagen trotz Steigerungen von 27 Prozent nur bei 92 Millionen Euro.
Das „South by Southwest“-Festival ist in den USA eine ganz große Nummer. Zehn Tage lang geht es in der texanischen Stadt Austin fast nur um Musik, Film und Technik. In einem Biergarten der Stadt kam es im Zuge des Festivals nun zu einem Überraschungsauftritt von Justin Bieber, der für seine On/Off-Freundin Selena Gomez eine Ballade trällerte. Den überraschten Besuchern schien es gefallen zu haben, Selena Gomez offenbar auch.
So möchte wohl niemand gern gefilmt werden – eine Kundin eines Stralsunders Restaurants wollte kurz aufs stille Örtchen, da fiel ihr eine seltsame Verpackung auf, die Innen an der Kabinentür befestigt worden war. Im Inneren der Verpackung fand die überraschte Frau eine Kamera inklusive Speicherkarte. Die hinzugerufene Polizei stellte beides sicher und rät nun zu erhöhter Vorsicht bei der Benutzung öffentlicher Toiletten.
Laut EU-Verordnung müssen Gastronomiebetriebe zukünftig Auskunft über die 14 häufigsten Allergene, wie Laktose oder Gluten, geben können. Hinzu kommt ein geschulter Allergie-Experte, der den Gästen Auskunft geben können muss. In Österreich ist ein entsprechender Gesetzesentwurf bereits in Vorbereitung, der ab Jahresende gilt.
Wenn es um die Zukunft des Essens geht, dann ist Hanni Rützler ganz vorne mit dabei. So war die österreichische Ernährungsexpertin beispielsweise mit dem Zukunftsinstitut und der Lebensmittelzeitung für den „Foodreport 2014“ verantwortlich. Im Interview mit der Süddeutschen verriet die 52-Jährige, was, und vor allem wie, wir in zwanzig Jahren so essen werden. Ob die Gäste dann aber im Restaurant wirklich selbst an den Herd müssen, bleibt noch abzuwarten.