Gastronomie

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Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Nach dem Brandunglück in der Silvesternacht in Crans-Montana überprüfte die Feuerwehr in Tschechien fast 800 Betriebe. Blockierte Notausgänge und fehlende Feuerlöscher sorgen für Alarm.

Auch in diesem Jahr verleiht der Bundesverband der Systemgastronomie wieder seinen Preis der Deutschen Systemgastronomie. Mit Mmaah!, 60 Seconds to Napoli und Goldies stehen drei unterschiedliche Konzepte im Finale.

Kurz vor dem Oktoberfest beschäftigt die Vergabe der Wiesn-Festzelte die Justiz. Ein Wirt fordert, dass München den Betrieb der großen Bierzelte europaweit ausschreibt. Das Bayerische Oberste Landesgericht verhandelt nun über die Frage, ob der traditionelle Ausschluss auswärtiger Wirte rechtens ist.

Die Gäste des Hofbräu-Festzelts werden auf dem diesjährigen Oktoberfest rund um die Uhr überwacht. Aus Sorge vor einem Anschlag ließ die Wirtefamilie eine 50.000 Euro teure Kameraanlage installieren. In diesen Zeiten wisse man leider nie, ob Einzelspinner unterwegs seien, erklärte Günter Steinberg. Er habe zwar ein mulmiges Gefühl, vertraue aber auf Gott, das Sicherheitssystem der Stadt und die eigenen Securitys.

Er nennt es „den letzten Aufschrei einer aussterbenden Spezies“: Die Linzer Gastro-Legende Günter Hager und sein Buch „Fucking Gastro“, das in diesem Herbst erscheint. In dem Buch schreibt der Gastgeber auf, was er in den letzten 45 Jahren als Koch und Gastwirt erlebt hat. Dies entspreche dem Fronteinsatz eines Elitesoldaten im Krieg, und darüber müsse berichtet werden.

Gaststätten in Nordrhein-Westfalen sollen künftig mit einer sogenannten Hygieneampel zeigen, wie sie bei den amtlichen Kontrollen abgeschnitten haben. Die rot-grüne Landesregierung beschloss am Dienstag die Einführung des Barometers. Die Veröffentlichung der Ergebnisse soll für alle Betriebe nach einer Übergangsfrist von drei Jahren Pflicht werden. Der Landtag muss das Gesetz noch verabschieden.

Magnus Nilsson ist Zwei-Sterne-Koch im angeblich wildesten Restaurant der Welt. Im „Fäviken“, das als eines der 50 besten Restaurants der Welt gilt, kommen auch Wale in den Topf. Jetzt hat Nilson ein Kochbuch geschrieben. „Die Welt“ sprach mit dem Kochkünstler über Wurst, Waljagd und Seehundfleisch.

Die Hamburger „Daniela-Bar“ hat sich für einen Abend in einen Kiosk verwandelt, um auf den ungerechten Wettbewerb hinzuweisen. Getränke gab es nur im Plastikbecher, für den Toilettengang mussten Dixi-Häuschen reichen. Sie wollten die Gäste sensibilisieren, was Barkultur eigentlich sei, so die Erklärung.

Terces und Mathew Engelhart betreiben in Los Angeles erfolgreich das vegane Restaurant „Café Gratitude“. Im Privatleben verputzen sie allerdings gern auch mal ein Steak, haben zudem eine eigene Farm zur Züchtung von Schlachtvieh. In der Szene kamen diese Neuigkeiten gar nicht gut an, es folgten Boykottaufrufe und sogar Morddrohungen.

Im Berliner Trendbezirk Friedrichshain/Kreuzberg reiht sich eine Kneipe an die nächste. Baustadtrat Hans Panhoff von den Grünen lässt deshalb nun einen Kneipenbebauungsplan aufstellen, der eigentlich ein „Kneipenverhinderungsplan“ sein soll, wie er erklärte. Dadurch soll mehr Raum für Kinderläden, kleinere Händler, Handwerker und Initiativen entstehen. Vorbild für den Vorstoß ist die Heidelberger Altstadt.

Im Restaurant „Blau Grifeu" an der Costa Brava kann mit guten Manieren bares Geld gespart werden. Wer bei der Bestellung eines Kaffees weder grüßt noch „bitte“ sagt, muss fünf Euro für sein Getränk bezahlen. Gäste, die der Höflichkeit Genüge tun, bekommen ihren Kaffee schon für 1,30 Euro. Mit der ungewöhnlichen Preispolitik möchte die Besitzerin ihren Kunden ein besseres Benehmen antrainieren.